PSM (Pistole)

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PSM (Pistole)
PSM Pistol.JPG
Allgemeine Information
Zivile Bezeichnung: IZH-75 (zivile Exportversion)
Militärische Bezeichnung: 6P23 (GRAU-Index)
Einsatzland: Sowjetunion, Russland, Bulgarien
Entwickler/Hersteller: L.L. Kulikow,
T.I. Laschnew,
A.A. Simarin,
Ischmech (Baikal-Werke in Ischewsk)
Herstellerland: Sowjetunion, Russland
Produktionszeit: seit 1973
Waffenkategorie: Pistole
Ausstattung
Gesamtlänge: 155 mm
Gesamtbreite: am Schlitten 17,5, am Sicherungshebel 21 mm
Gewicht: (ungeladen) 0,46 kg
Lauflänge: 85 mm
Technische Daten
Kaliber: 5,45 × 17,8 mm
Mögliche Magazinfüllungen: 8 Patronen
Munitionszufuhr: einreihiges Magazin
Anzahl Züge: 6
Drall: rechts
Verschluss: Masseverschluss
Ladeprinzip: Rückstoßlader
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Die PSM (russisch ПСМ: Пистолет Самозарядный Малогабаритный, Pistolet Samosarjadnyj Malogabaritnyj, auf deutsch: kleine Selbstladepistole) ist eine russische Taschenpistole.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Waffe entstand gegen Ende der 70er Jahre und war für nicht-militärische Zwecke vorgesehen. Die Spezifikationen sahen eine leichte, kompakte und möglichst flache Pistole vor, die gut verdeckt tragbar sein sollte. Sie wurde als Selbstverteidigungswaffe an Angehörige des Innenministeriums und der Geheimdienste ausgegeben. Als repräsentative Auszeichnung für höhere Offiziersränge der russischen Armee oder verdiente Funktionäre der KPdSU erschienen viele aufwändig gravierte Exemplare.

Technik[Bearbeiten]

Die Pistole verfügt über einen einfachen Masseverschluss, einen Double Action-Abzug und einem Sicherungs- und Entspannhebel links am Schlitten. Der Lauf der Waffe ist fest montiert. Der generelle Aufbau ähnelt dem der Makarow PM, das Zerlegen der Waffe erfolgt wie bei der Makarow durch Ziehen am Abzugsbügel. Die PSM ist sehr präzise, ihre kleinkalibrigen Geschosse sind auf kurze Entfernung recht wirksam gegen beschusshemmende Westen und können bis zu 55 Lagen Kevlar durchschlagen. Den Projektilen ermangelt es jedoch an Energie und Mannstoppwirkung, was ihren Wert als Selbstverteidigungswaffe erheblich einschränkt.

Rechtliches[Bearbeiten]

Aufgrund ihres Kalibers ist diese Waffe in Deutschland (§ 2 Abs. 3[1] i. V. m. Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.5[2]) seit dem 1. April 2008 im privaten Besitz nicht erlaubt.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: PSM pistol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. § 2 Grundsätze des Umgangs mit Waffen oder Munition, Waffenliste. In: Waffengesetz. Bundesministerium der Justiz. Abgerufen am 21. April 2013: „(3) Der Umgang mit Waffen oder Munition, die in der Anlage 2 Abschnitt 1 zu diesem Gesetz genannt sind, ist verboten.“
  2. Anlage 2 (zu § 2 Abs. 2 bis 4) Waffenliste. In: Waffengesetz. Bundesministerium der Justiz. Abgerufen am 21. April 2013: „Abschnitt 1: [...] Verbotene Waffen [...] Der Umgang mit folgenden Waffen und Munition ist verboten: [...] 1.2.5 [...] mehrschüssige Kurzwaffen sind, deren Baujahr nach dem 1. Januar 1970 liegt, für Zentralfeuermunition in Kalibern unter 6,3 mm, wenn der Antrieb der Geschosse nicht ausschließlich durch den Zündsatz erfolgt;“ WaffG