PTP-Steuerung

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In der Robotik und bei Werkzeugmaschinen stellt die PTP-Steuerung (PTP: Point to Point) oder auch Punktsteuerung die einfachste Steuerungsart dar. Es ist hiermit möglich Zielpunkte exakt anzufahren, der Bahnverlauf zwischen den Punkten ist jedoch im Programm nicht definiert. Eingesetzt wird die PTP-Steuerung beim Beschicken, Punktschweißen, Stanzen, Bohren und Palettieren.

Bei dieser Steuerung kann in folgende vier Arten unterschieden werden:

Asynchrone PTP-Steuerung[Bearbeiten]

Alle Roboterachsen fahren zeitgleich mit ihrer im Programm vorgegebenen Geschwindigkeit los. Die Achsen erreichen zu unterschiedlichen Zeiten ihre für den geforderten Zielpunkt erforderliche Stellung, so dass die Achse mit der längsten Laufzeit die Dauer der Bewegung bestimmt.

Synchrone PTP-Steuerung[Bearbeiten]

Es wird eine Geschwindigkeit für alle Achsen zusammen vorgegeben. Die Steuerung stimmt die Geschwindigkeiten der Achsen auf die Achse mit der längsten Laufzeit (Leitachse) ab. Alle Achsen starten zum gleichen Zeitpunkt und erreichen alle ihren Zielpunkt zur gleichen Zeit.

PTP-Steuerung mit Überschleifen[Bearbeiten]

Zum zeitoptimalen Verfahren wird der programmierte Punkt nicht genau angefahren, sondern bei Erreichen dessen Überschleifbereichs zum nächsten Punkt abgebogen. Bei asynchroner Steuerung wird mit dem Überschleifen begonnen, wenn die letzte Achse die Raumkugel erreicht, bei der synchronen Steuerung, sobald die führende Achse in die Kugel eindringt.

Multipunktsteuerung[Bearbeiten]

Bei der MP (Multipunktsteuerung oder auch Vielpunktsteuerung) wird eine dichte Folge von zeitäquidistanten Punkten im Play-back-Verfahren programmiert. So erscheint die Steuerung nach außen als Bahnsteuerung. Bahninterpolator und Koordinatentransformation können entfallen. Die Geschwindigkeiten können typischerweise nachträglich verändert oder mit externen Einrichtungen synchronisiert werden.