Pablo Muñoz Vega

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Pablo Kardinal Muñoz Vega SJ (* 23. Mai 1903 in Mira, Carchi, Ecuador; † 3. Juni 1994) war Erzbischof von Quito.

Leben[Bearbeiten]

Pablo Muñoz Vega trat 1918 der Ordensgemeinschaft der Gesellschaft Jesu bei und studierte am Mutterhaus der Jesuiten in Ecuador, am Colegio Máximo de Oña im spanischen Burgos und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Er empfing am 25. Juli 1933 in Rom das Sakrament der Priesterweihe.

Am 7. Februar 1964 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Titularerzbischof von Ceramus und bestellte ihn zum Koadjutorerzbischof im Erzbistum Quito. Die Bischofsweihe am 19. März 1964 spendete ihm Carlo Kardinal Confalonieri, Sekretär der damaligen Konsistorialkongregation (ab 1967 Kongregation für die Bischöfe); Mitkonsekratoren waren Erzbischof Antonio Samorè, Sekretär der Kurie und späterer Kurienkardinal, und Erzbischof Martin John O’Connor, damaliger Rektor des Päpstliches Nordamerika-Kollegs. In Folge nahm er am 2. Vatikanischen Konzil teil. Am 23. Juni 1967 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Erzbischof von Quito.

Da das Erzbistum Quito ein traditionell mit der Kardinalswürde verbundener Bischofssitz ist, wurde Pablo Muñoz Vega am 28. April 1969 von Paul VI. als Kardinalpriester mit der römischen Titelkirche San Roberto Bellarmino in das Kardinalskollegium aufgenommen.

1985 legte Pablo Muñoz Vega die Leitung des Erzbistums Quito aus Altersgründen nieder; seinem Antrag wurde durch Papst Johannes Paul II. stattgegeben.

Pablo Muñoz Vega war Teilnehmer der Konklave zur Wahl von Papst Johannes Paul I. sowie von Papst Johannes Paul II.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Carlos María Kardinal de la Torre Erzbischof von Quito
1967–1985
Antonio González Kardinal Zumárraga