Pabneukirchen

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Pabneukirchen
Wappen von Pabneukirchen
Pabneukirchen (Österreich)
Pabneukirchen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Perg
Kfz-Kennzeichen: PE
Fläche: 40,92 km²
Koordinaten: 48° 19′ N, 14° 49′ O48.31694444444414.816944444444571Koordinaten: 48° 19′ 1″ N, 14° 49′ 1″ O
Höhe: 571 m ü. A.
Einwohner: 1.729 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 42 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4363
Vorwahl: 07265
Gemeindekennziffer: 4 11 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Markt 16
4363 Pabneukirchen
Website: www.pabneukirchen.at
Politik
Bürgermeister: Johann Buchberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
12
4
3
12 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Pabneukirchen im Bezirk Perg
Allerheiligen im Mühlkreis Arbing Bad Kreuzen Baumgartenberg Dimbach Grein Katsdorf Klam Langenstein Luftenberg an der Donau Mauthausen Mitterkirchen im Machland Münzbach Naarn im Machlande Pabneukirchen Perg Rechberg Ried in der Riedmark St. Georgen am Walde St. Georgen an der Gusen St. Nikola an der Donau St. Thomas am Blasenstein Saxen Schwertberg Waldhausen im Strudengau Windhaag bei Perg OberösterreichLage der Gemeinde Pabneukirchen im Bezirk Perg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Pabneukirchen ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Perg im Mühlviertel mit 1729 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014).

Die Gemeinde zählt seit 2003 zum Gerichtsbezirk Perg (zuvor zum ehemaligen Gerichtsbezirk Grein) mit dem zuständigen Bezirksgericht in der Bezirkshauptstadt Perg.

Geografie[Bearbeiten]

Pabneukirchen liegt auf 571 m Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,2 km, von West nach Ost 11,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 41,1 km². 37,2 % der Fläche sind bewaldet, 58,4 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 19 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Eibeck (12)
  • Großerlau (7)
  • Henndorf (49)
  • Markt-Süd (98)
  • Mitter-Pabneukirchen (90)
  • Neudorf (164)
  • Nieder-Schreineredt (33)
  • Ober-Eisendorf (38)
  • Ober-Pabneukirchen (70)
  • Pabneukirchen (502)
  • Riedersdorf (197)
  • Schreineredt (32)
  • Sonnleitn (35)
  • Staub (18)
  • Thomastal (37)
  • Unter-Eisendorf (98)
  • Unter-Pabneukirchen (78)
  • Unter-St. Georgen (24)
  • Wetzelsberg (149)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Pabneukirchen, Riedersdorf und Wetzelsberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Königswiesen St. Georgen
St. Thomas Nachbargemeinden Dimbach
Bad Kreuzen

Wappen[Bearbeiten]

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Schwarz auf goldenem Dreiberg ein goldener, auf der mittleren und hinteren Kuppe aufrecht stehender Steinbock, an einem aus der vorderen Kuppe wachsenden, grün beblätterten Haselstrauch mit roten Früchten äsend.

Geschichte[Bearbeiten]

Liste mit Angabe der Standortkoordinaten: Denkmalgeschützte Objekte in Pabneukirchen

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik[Bearbeiten]

  • Bürgermeister ist Johann Buchberger (ÖVP).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 beheimatete die Gemeinde laut Volkszählung 1765 Einwohner; 2001 waren es 1726 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten, Naturdenkmal[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pabneukirchen

Im Naturschutzbuch der oberösterreichischen Landesregierung ist die zwölf Meter hohe Einsiedlermauer als Naturdenkmal eingetragen. Es handelt sich um eine Felsbildung aus Weinsberger Granit und einer als Opferschale gedeuteten Vertiefung, die durch chemische und biologische Verwitterung entstanden ist.[2]

Bildung[Bearbeiten]

  • Kindergarten (Caritas)
  • Volksschule
  • Neue Mittelschule
  • Volkshochschule
  • Haus der Musik

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pabneukirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Naturdenkmal in Pabneukirchen