Paitchau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Paitchau
Blick entlang des Gebirgszug des Paitchau nach Westen, aus der Nähe von Tutuala.

Blick entlang des Gebirgszug des Paitchau nach Westen, aus der Nähe von Tutuala.

Höhe 995 m
Lage Suco Mehara, Distrikt Lautém, Osttimor
Gebirge Paitchau-Berge
Koordinaten 8° 30′ 17″ S, 127° 9′ 52″ O-8.5047222222222127.16444444444995Koordinaten: 8° 30′ 17″ S, 127° 9′ 52″ O
Paitchau (Osttimor)
Paitchau

Der Paitchau (Gunung Paitchau, Paitxau) ist ein Berg in Osttimor, südlich des Sees Ira Lalaro, im Sucos Mehara (Subdistrikt Tutuala, Distrikt Lautém).[1] Der Berg ist Teil der Paitchau-Bergkette, die den Süd- und Ostrand des Fuiloro-Plateaus bildet, steht aber isoliert von anderen Erhebungen und hat eine Höhe von 995 m.[2]

Fauna und Fauna[Bearbeiten]

Trigger-Arten in der Important Bird Area Paitchau und Ira Lalaro[3]
Vogelart Information
Große Kuckuckstaube (Macropygia magna) nicht gefährdet
Timortaube (Turacoena modesta) potenziell gefährdet
Grüne Timortaube (Treron psittaceus) stark gefährdet
Rosakopf-Fruchttaube (Ducula rosacea) potenziell gefährdet
Gelbwangenkakadu (Cacatua sulphurea) vom Aussterben bedroht
Timorsittich (Aprosmictus jonquillaceus) potenziell gefährdet
Timorliest (Todiramphus australasia) potenziell gefährdet
Temminckhonigfresser (Meliphaga reticulata) nicht gefährdet
Timorlederkopf (Philemon inornatus) nicht gefährdet
Timorhonigfresser (Lichmera flavicans) nicht gefährdet
Dreifarben-Honigfresser (Myzomela vulnerata) nicht gefährdet
Timor-Gerygone (Gerygone inornata) nicht gefährdet
Orpheusdickkopf (Pachycephala orpheus) nicht gefährdet
Feigenpirol (Sphecotheres viridis) nicht gefährdet
Sundapirol (Oriolus melanotis) nicht gefährdet
Timorstutzschwanz (Urosphena subulata) nicht gefährdet
Timorlaubsänger (Phylloscopus presbytes) nicht gefährdet
Fleckenbrust-Brillenvogel (Heleia muelleri) potenziell gefährdet
Timordrossel (Zoothera peronii) potenziell gefährdet
Timorschmätzer (Saxicola gutturalis) potenziell gefährdet
Brustband-Grundschnäpper (Ficedula timorensis) potenziell gefährdet
Hyazinthenblauschnäpper (Cyornis hyacinthinus) nicht gefährdet
Macklot-Mistelfresser (Dicaeum maugei) nicht gefährdet
Sonnennektarvogel (Cinnyris solaris) nicht gefährdet
Blaugrüne Papageiamadine (Erythrura tricolor) nicht gefährdet

BirdLife International hat den Berg und die umliegende Region mit dem nördlich gelegenen See Ira Lalaro zu einer Important Bird Area erklärt. Hier leben zahlreiche Vogelarten, einige von ihnen sind endemisch und kommen nur in einem begrenzten Gebiet vor. Die Region ist zum Teil mit Flachlandwald und immergrünen Bäumen an den Hängen bewaldet. Um den Ira Lalaro befinden sich Sümpfe. Das südlich vom Berg gelegene Gebiet ist nahezu unberührt und fast nicht besiedelt. In den Karsthügeln finden sich kleinere Seen, Flüsse, Sümpfe und verschiedene Wälder. Um den Berg herum finden sich die am besterhaltenen Primärwälder Timors[2] Das Gebiet gehört zum Nationalpark Nino Konis Santana.

Sonstiges[Bearbeiten]

Blick vom Rand der Ebene des Ira Lalaro, nahe Ililapa auf die Paitchau-Bergkette
Der Paitchau von der Ostspitze Timors aus gesehen

Bei Malahara plante man mehrere Jahre unterirdisch das bisher größte Wasserkraftwerk des Landes, das Lospalos und Dili mit Strom versorgen sollte. Das Wasser sollte vom See Ira Lalaro unterhalb des Paitchau in Richtung Timorsee fließen.[4] Das Projekt ist inzwischen eingestellt worden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Paitchau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geonames
  2. a b Birdlife International IBAs in Timor-Leste (PDF; 2,0 MB)
  3. Important Bird Area „Monte Paitchau“
  4. Hydrotimor: Iralalaru