Paläogenetik

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Die Paläogenetik ist ein wissenschaftliches Teilgebiet der Genetik. Sie befasst sich mit der Analyse genetischer Proben fossiler, subfossiler und prähistorischer Überreste von Organismen. Aus den Proben werden die Erbinformationen (DNA oder DNA-Bruchstücke) extrahiert, mittels Polymerasekettenreaktion kloniert und sequenziert.

Die Paläogenetik ist ein relativ neuer Wissenschaftszweig. Der Schwede Svante Pääbo gilt als ihr Begründer. Er klonierte 1985 erstmals genetisches Material einer Mumie. Den Begriff der Paläogenetik bildeten die beiden US-Amerikaner Emile Zuckerkandl und Linus Carl Pauling bereits 1963.[1][2] Sie wiesen zu diesem Zeitpunkt auf die zukünftige Möglichkeit der Rekonstruktion von historischen Proteinen und DNA-Sequenzen hin.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. L. Pauling, L., E. Zuckerkandl, Chemical paleogenetics: molecular restoration studies of extinct forms of life. In: Acta Chem. Scand., 17/1963, S. 9–16.
  2. J. Hey, Let us Appreciate evolving genes. (PDF; 22 kB) In: Evolution, 55/2001, S. 2369–70.

Weblinks[Bearbeiten]