Palazzo Rospigliosi

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Giuseppe Vasis Darstellung des Palazzo Rospigliosi

Der Palazzo Rospigliosi ist ein Palast in der Via XXIV Maggio 43 in Rom.

Geschichte[Bearbeiten]

Kardinal Scipione Borghese erteilte den Auftrag, den Palazzo Rospigliosi auf dem Gelände der Konstantinsthermen zu errichten, zunächst Flaminio Ponzio. Nachdem dieser 1613 gestorben war, vollendeten Carlo Maderno und Giovanni Vasanzio das Bauwerk. Seinen heutigen Namen erhielt das Bauwerk durch Papst Clemens IX., der es für seine Familie, die Rospigliosi, übernahm. Benachbart sind der Quirinalspalast und die Scuderie del Quirinale.

Der Palazzo befindet sich heute im Privatbesitz mehrerer Eigentümer, kann aber einmal im Monat besichtigt werden. Im ersten Stock des Palazzos befindet sich die Galleria Rospigliosi, eine bedeutende Kunstsammlung, die allerdings keine regulären Öffnungszeiten hat.[1]

Kunstwerke[Bearbeiten]

Guido Renis Aurora von 1610 im Palazzo Rospigliosi

Der Palazzo enthält zahlreiche Gemälde und Kunstgegenstände, so beispielsweise einen Sarkophag aus römischer Zeit, auf dessen Vorderseite Jagdszenen zu sehen sind.[2] Guido Renis Auroragemälde im Casino dell'Aurora wurde für die Methuen Memorial Music Hall in Carraramarmor nachgebildet. Weitere Künstler, die den Palazzo schmückten, waren Paul Bril und Luca Giordano.[3] Zu Zeiten Giuseppe Vasis, der den Palazzo in einem Stich darstellte, befand sich vor dem Gebäude noch die Statue eines römischen Konsuls.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Silvia Bruno, I Barberini e il loro entourage in Francia, in: I Barberini e la cultura europea del Seicento / Istituto Italiano per gli Studi Filosofici. Bibliotheca Hertziana, Max Planck-Institut für Kunstgeschichte ... Per cura di Lorenza Mochi Onori, Sebastian Schütze, Francesco Solinas, Rom (De Luca) 2007, ISBN 978-88-8016-742-6, S. 317–330
  • Arnold Witte, Hermits in high society. Private retreats in late „Seicento“ Rome, in: David R. Marshall (Hg.), Art, site and spectacle. Studies in early modern visual culture, Victoria (The Fine Arts Network) 2007 (= Melbourne Art Journal 9/10.2007), ISBN 978-0-9803807-0-5, S. 104–119

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Palazzo Pallavicini
  2. Abbildungen bei Arachne
  3. romamirabilia.com

41.89833212.487892Koordinaten: 41° 53′ 54″ N, 12° 29′ 16″ O