Pamir

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Gebirge Pamir. Weitere Bedeutungen siehe unter Pamir (Begriffsklärung).
Karte des Pamirgebirges

Der Pamir (turkisch = kalte Steppenweide)[1] ist ein Hochgebirge in Zentralasien.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Der Pamir, der zum Dach der Welt gezählt wird, hat eine Fläche von etwa 120.000 km², wovon 1.200 km² vergletschert sind. Der äußerste Norden des Faltengebirges gehört zu Kirgisistan, der Osten zu China, der Süden zu Afghanistan, der Rest zu Tadschikistan. Der Pamir verbindet einige der großen Gebirgszüge Asiens: Tianshan im Norden, Karakorum im Süden, Kunlun Shan (zu dem der Oberlauf des Jarkend die Abgrenzung bildet) im Südosten und Hindukusch im Südwesten. Im Osten des Pamir schließt das Hochland von Tibet an, das häufig ebenfalls als Dach der Welt bezeichnet wird.

Die mittlere Höhe des Pamirs liegt bei etwa 3.600 bis 4.400 m, was meist über der hier bei 3.700 m liegenden Baumgrenze liegt. Im Pamir entspringt unter anderen der Pamir, der rechte Quellfluss des Pjandsch. Der größte See im Pamir ist der Kara-Kul in Tadschikistan.

Es gibt häufig Erdbeben, durch eines entstand 1911 der Saressee. Das Klima ist rau und trocken. Die Bewohner sind meist Viehzüchter und halten Yaks und Fettschwanzschafe.

[Bearbeiten] Berge

Berge im Pamir

Zu den Bergen des Pamirs gehören unter anderen:

Anmerkung: Die Gipfel der Kongur- und Muztagata-Gruppe werden in einigen Quellen zum Kunlun gezählt, womit der Pik Ismoil Somoni der höchste Gipfel des Pamir wäre.

[Bearbeiten] Literatur

  • The Pamirs. 1:500.000 – A tourist map of Gorno-Badkshan-Tajikistan and background information on the region. Verlag „Gecko-Maps“, Schweiz 2004 (ISBN 3-906593-35-5)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Rudolf Köster: Eigennamen im deutschen Wortschatz: Ein Lexikon, de Gruyter 2002, ISBN 978-3-11-017702-2, S. 132
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