Pamphylien

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Kleinasien in der Antike

Pamphylien ist eine antike Landschaft an der mittleren Südküste von Kleinasien − etwa von der heutigen Großstadt Antalya nach Osten zum Taurusgebirge in der Türkei.

Ihre Nachbarregionen hießen Lykien (im Westen), Pisidien (im Norden, zu dem die Grenze um die Zeitenwende zu verschwimmen begann), und Kilikien im Osten.

In römischer Zeit bildete es mit Lykien die Provinz Lycia et Pamphylia.

Der Hauptort der Region war Side, wo auch Hinweise auf eine sidetische Sprache gefunden wurden.

Pamphylien wird im Neuen Testament als Heimat einiger gottesfürchtiger Männer genannt, die Zeugen des Pfingstwunders wurden. (Apostelgeschichte 2,10 EU)

Antike Orte[Bearbeiten]

Alara, Andida, Aspendos, Attaleia, Etenna, Hamaxia, Korakesion, Isinda, Kibyra, Kremna, Laertes, Maximianupolis, Lyrbe, Perge, Side, Syllaion, Syedra, Termessos, Trebenna

Antike Bauwerke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hartwin Brandt: Geschichte und Wirtschaft Pamphyliens und Pisidiens im Altertum. Habelt, Bonn 1992, ISBN 3-7749-2554-2 (Asia Minor-Studien 7).
  • Hartwin Brandt, Frank Kolb: Lycia et Pamphylia. Eine römische Provinz im Südwesten Kleinasiens. Ph. von Zabern, Mainz 2005, ISBN 3-8053-3470-2.
  • Barbara Flemming: Landschaftsgeschichte von Pamphylien, Pisidien und Lykien im Spätmittelalter. Steiner, Wiesbaden 1964 (Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes 35,1).
  • Hansgerd Hellenkemper, Friedrich Hild: Lykien und Pamphylien. Verlag d. Österreich. Akad. d. Wiss., Wien 2004, ISBN 3-7001-3280-8 (Tabula Imperii Byzantini, 8).
  • Hans Rott: Kleinasiatische Denkmäler aus Pisidien, Pamphylien, Kappadokien und Lykien. Dieterich, Leipzig 1908 (Studien über christliche Denkmäler N.F. 5/6; online).
  • Taner Korkut: Girlanden-Ostotheken aus Kalkstein in Pamphylien und Kilikien. Untersuchungen zu Typologie, Ikonographie und Chronologie. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2006 (Sarkophag-Studien Band 4).

Weblinks[Bearbeiten]