Panasonic LUMIX DMC-G1
Die Panasonic LUMIX DMC-G1 ist die erste Systemkamera, die nach dem Micro-Four-Thirds-Standard entwickelt wurde. Sie wurde im September 2008 vorgestellt.
Im Gegensatz zu digitalen Spiegelreflexkameras besitzt die DMC-G1 keinen optischen Sucher, für die Bildgestaltung stehen dem Fotografen ein elektronischer Sucher (EVF) und ein 3-Zoll-LC-Display mit Dreh- und Schwenkmöglichkeit und Live-View zur Verfügung. Diese Art Kamera rechnet man inzwischen zu einer neuen Klasse, den so genannten „EVIL“-Kameras (= Electronic Viewfinder, Interchangeable Lens = Elektronischer Sucher, Wechselobjektiv). Für die Autofokus-Einstellung verwendet die DMC-G1 ein Verfahren mit Kontrastmessung.
Merkmale [Bearbeiten]
- erste Kamera nach Micro-Four-Thirds-Bauart
- elektronischer Sucher mit 1,44 Mio. Pixel anstelle eines optischen Suchers
- dreh- und schwenkbares 3-Zoll-Display
- Ultraschall-Staubschutzfilter
- 12,1 Mio. Pixel Sensorauflösung
Weiterentwicklung [Bearbeiten]
Die Micro-Four-Thirds-G-Serie der Lumix-Kameras von Panasonic wurde weiterentwickelt und nach einiger Zeit in Untergruppen aufgeteilt:
- G-Serie: Einstiegsmodelle mit elektronischem Sucher
- GF-Serie: sehr kompakte Modelle ohne fest eingebauten Sucher
- GH-Serie: semi-professionelle Kameras mit hochaufgelösten Videofunktionen
- GX-Serie: mit motorgetriebenem Zoomobjektiven und hoher Videoauflösung
Vier Jahre nach der G1 wurde auf der photokina mit der Panasonic LUMIX DMC-GH3 vor allem mit Blick auf die Videotauglichkeit ein erheblich weiterentwickeltes Modell vorgestellt.