PandaBoard

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PandaBoard mit Lage der Anschlüsse

Das PandaBoard ist ein Einplatinen-Computer, der von einer freien Entwickler-Community entworfen und unterstützt wird.[1] Es existieren zwei Varianten des Boards. Die aktuelle Revision mit dem Namenskürzel ES basiert auf dem OMAP4460-SoC von Texas Instruments mit einer maximalen Taktfrequenz von 1,2 GHz. Die zuvor veröffentlichte Variante nutzt einen OMAP4430 mit 1 GHz Taktfrequenz. Ansonsten unterscheiden sich beide Board-Varianten nicht wesentlich voneinander.

Das Pandaboard wird zum Preis von etwa 150 bis 180 Euro verkauft.[2][3]

Spezifikationen[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle listet die Spezifikationen des Pandaboard auf:[4]

Pandaboard Pandaboard ES
Größe: 114,3 mm × 101,6 mm
CPU: OMAP4430 OMAP4460
Arbeitsspeicher: 1 GB DDR2-SDRAM (stromsparende Architektur)
USB-2.0-Anschlüsse: 2 (jeweils bis 500 mA belastbar)
Videoausgabe: HDMI, DVI-D
Audioausgang: 3,5 mm-Klinkenstecker (analog), HDMI (digital)
Audioeingang: 3,5 mm-Klinkenstecker (analog)
Nicht-flüchtiger Speicher: SD/MMC/SDIO-Kartenleser (bis 32 GB)
Netzwerk: 10/100 MBit Ethernet-Controller, Wireless LAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 2.1+EDR
Debug-Schnittstellen: GPIO-Pins, 14-Pin-JTAG, UART
Echtzeituhr: vorhanden, aber nicht batteriegestützt
Spannungsversorgung: 5 Volt; über Netzteil (Rundstecker) oder USB
Sonstiges: 2 Taster, 3 LED (2 frei programmierbar), PINs für Display- und Kameraanschluss

Das Board besitzt ohne Verbraucher am USB-Anschluss eine Leistungsaufnahme von etwa 3 bis 6 Watt, je nach CPU-Last.[5] Das Hardware-Design ist wie beim BeagleBoard frei. Es kommt ein ARM Cortex-A9-Prozessor zum Einsatz.[6][7]

Betriebssysteme[Bearbeiten]

Diverse Linux-Distributionen sowie linuxbasierte Betriebssysteme sind für das Pandaboard verfügbar. Dazu gehören Ubuntu, Arch Linux[8] und Ångström als klassische Distributionen sowie Betriebssysteme wie Android und Meego.[9]

Ähnliche Geräte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Get Involved: PandaBoard. Abgerufen am 3. Juli 2013.
  2. TIGAL - PandaBoard. Abgerufen am 3. Juli 2013.
  3. PandaBoard OMAP4 Entwicklungs-Plattform, Mouser Electronics. Abgerufen am 3. Juli 2013.
  4. PandaBoard System Reference Manual. Abgerufen am 12. Juni 2013 (PDF; 10,0 MB).
  5. eigene Messung
  6. http://www.golem.de/1010/79013.html
  7. http://www.heise.de/ct/meldung/Mini-Mainboard-mit-Doppelkern-Prozessor-von-ARM-1102088.html
  8. PandaBoard - Arch Linux ARM. Abgerufen am 4. April 2014.
  9. PandaBoard - OMAPpedia. Abgerufen am 3. Juli 2013.