Pando (Departamento)
| Pando | ||
|---|---|---|
| Symbole | ||
|
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| Basisdaten | ||
| Staat | Bolivien | |
| Hauptstadt | Cobija | |
| Fläche | 63.827 km² | |
| Einwohner | 81.160 (2010) | |
| Dichte | 1,3 Einwohner pro km² | |
| Gründung | 24. September 1938 | |
| ISO 3166-2 | BO-N | |
| Río Madre de Dios | ||
-11.183333333333-67.183333333333Koordinaten: 11° 11′ S, 67° 11′ W
Das bolivianische Departamento Pando liegt im Norden Boliviens und grenzt an nördlich an Brasilien und westlich an Peru. Es hat eine Fläche von 63.827 km², Hauptstadt ist Cobija.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Pando liegt im flachen Tiefland des Amazonasbeckens. Es hat ein tropisch heißes und feuchtes Klima mit einem jährliche Niederschlag von 1.800 mm.
Südwestlich von Pando schließt sich das Departamento La Paz und südöstlich das Departemento Beni an.
[Bearbeiten] Geschichte
Pando wurde am 24. September 1938 als jüngstes bolivianisches Departamento aus dem bis dahin bestehenden "Kolonisationsgebiet Nordwest" (Territorio de Colonias del Noroeste) gegründet und erhielt seinen Namen zu Ehren des 25. Präsidenten Boliviens José Manuel Pando, in dessen Amtszeit (1899 - 1904) die Grenze zwischen Bolivien und Brasilien nach gewaltsamen Konflikten um die kautschukreiche Urwaldregion festgelegt wurde.
[Bearbeiten] Provinzen
Pando ist in fünf Provinzen unterteilt (Einwohnerzahl gemäß der Volkszählung von 2001):
- Provinz Abuná - 2.996 Einwohner
- Provinz Federico Román - 2.242 Einwohner
- Provinz Madre de Dios - 9.521 Einwohner
- Provinz Manuripi - 8.230 Einwohner
- Provinz Nicolás Suárez - 29.536 Einwohner (umfasst u.a. die Stadt Cobija)
[Bearbeiten] Städte
| Stadt | Einwohner 2001 (Volkszählung) |
Einwohner 2010 (Fortschreibung) |
|---|---|---|
| Cobija | 20.820 | 47.692 |
| Provenir | 1.730 | 2.925 |
| Puerto Rico | 1.522 | 2.573 |
[Bearbeiten] Bevölkerung
Pando ist wegen seiner abgeschiedenen Lage im tropischen Regenwald nur dünn besiedelt.
Die Einwohnerzahl des Departamento ist in den vergangenen sechzig Jahren auf das Fünffache angestiegen:
- 1950: 16.284 Einwohner
- 1976: 34.493 Einwohner (Volkszählung)[1]
- 1992: 38.072 Einwohner (Volkszählung)[2]
- 2001: 52.525 Einwohner (Volkszählung)[3]
- 2010: 81.160 Einwohner (Fortschreibung)[4]
[Bearbeiten] Wirtschaft
Hauptwirtschaftszweige sind die Kautschukindustrie, und die Gewinnung von Paranüssen und von hochwertigen Tropenhölzern.
[Bearbeiten] Infrastruktur
Hauptverkehrswege sind die schiffbaren Flüsse. Die einzige Straßenverbindung zum Rest des Landes führt in das benachbarte Departamento Beni und ist während der Regenzeit nicht immer befahrbar. Eine weitere Straßenverbindung in das Departamento La Paz ist geplant. In der Hauptstadt Cobija befindet sich ein Flughafen.
[Bearbeiten] Politik
Lokaler Feiertag ist der 24. September (Gründungstag des Departamentos). Die Flagge des Departamento Pando ist weiß-grün.
Bei den Regionalwahlen vom 4. April 2010 im Departamento Pando wurden folgende Ergebnisse erzielt:[5]
| Wahl- berechtigte |
Wahl- beteiligung |
gültige Stimmen | MAS-IPSP | CP | MSM | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 43.359 | 37.053 | 34.593 | 17.192 | 16.744 | 657 | ||
| 85,5 % | 93,4 % | 49,7 % | 48,4 % | 1,9 % |
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Thomas Brinkhoff: City Population
- ↑ Instituto Nacional de Estadística (INE) 1992
- ↑ Instituto Nacional de Estadística (INE) 2001
- ↑ Instituto Nacional de Estadística - Proyecciones (PDF; 620 kB)
- ↑ Acta de Cómputo Nacional Elecciones Departamentales, Municipales y Regional 2010
[Bearbeiten] Weblinks
- Informationen über das Departamento auf der Seite der bolivianischen Botschaft in Berlin
- Prefectura de Pando (Spanisch)
- Portal Bolivia (Spanisch)
- Geschichte Pandos (Spanisch)
- Boliviacorazón.com.ar (Spanisch)
- Atlas de Saludad 2008 Departamento de Pando (PDF; 1,87 MB; spanisch)
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