Pando (Departamento)
| Pando | ||
|---|---|---|
| Symbole | ||
|
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| Basisdaten | ||
| Staat | Bolivien | |
| Hauptstadt | Cobija | |
| Fläche | 63 827 km² | |
| Einwohner | 109 173 (Volkszählung 2012) | |
| Dichte | 1,7 Einwohner pro km² | |
| Gründung | 24.09 | |
| ISO 3166-2 | BO-N | |
| Río Madre de Dios | ||
-11.183333333333-67.183333333333Koordinaten: 11° 11′ S, 67° 11′ W
Das bolivianische Departamento Pando liegt im Norden Boliviens und grenzt an nördlich an Brasilien und westlich an Peru. Es hat eine Fläche von 63.827 km², Hauptstadt ist Cobija.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Pando liegt im flachen Tiefland des Amazonasbeckens. Es hat ein tropisch heißes und feuchtes Klima mit einem jährliche Niederschlag von 1.800 mm.
Südwestlich von Pando schließt sich das Departamento La Paz und südöstlich das Departemento Beni an.
Geschichte [Bearbeiten]
Pando wurde am 24. September 1938 als jüngstes bolivianisches Departamento aus dem bis dahin bestehenden „Kolonisationsgebiet Nordwest“ (Territorio de Colonias del Noroeste) gegründet und erhielt seinen Namen zu Ehren des 25. Präsidenten Boliviens José Manuel Pando, in dessen Amtszeit (1899 - 1904) die Grenze zwischen Bolivien und Brasilien nach gewaltsamen Konflikten um die kautschukreiche Urwaldregion festgelegt wurde.
Provinzen [Bearbeiten]
Pando ist in fünf Provinzen unterteilt (Einwohnerzahl gemäß der Volkszählung von 2001):
- Provinz Abuná - 2.996 Einwohner
- Provinz Federico Román - 2.242 Einwohner
- Provinz Madre de Dios - 9.521 Einwohner
- Provinz Manuripi - 8.230 Einwohner
- Provinz Nicolás Suárez - 29.536 Einwohner (umfasst u.a. die Stadt Cobija)
Städte [Bearbeiten]
| Stadt | Einwohner 2001 (Volkszählung) |
Einwohner 2010 (Fortschreibung) |
|---|---|---|
| Cobija | 20.820 | 47.692 |
| Porvenir | 1.730 | 2.925 |
| Puerto Rico | 1.522 | 2.573 |
Bevölkerung [Bearbeiten]
Pando ist wegen seiner abgeschiedenen Lage im tropischen Regenwald nur dünn besiedelt.
Die Einwohnerzahl des Departamento ist in den vergangenen sechzig Jahren auf mehr als das Sechsfache angestiegen:
- 1950: 16.284 Einwohner
- 1976: 34.493 Einwohner (Volkszählung)[1]
- 1992: 38.072 Einwohner (Volkszählung)[2]
- 2001: 52.525 Einwohner (Volkszählung)[3]
- 2012: 109.173 Einwohner (Volkszählung)[4]
Wirtschaft [Bearbeiten]
Hauptwirtschaftszweige sind die Kautschukindustrie, und die Gewinnung von Paranüssen und von hochwertigen Tropenhölzern.
Infrastruktur [Bearbeiten]
Hauptverkehrswege sind die schiffbaren Flüsse. Die einzige Straßenverbindung zum Rest des Landes führt in das benachbarte Departamento Beni und ist während der Regenzeit nicht immer befahrbar. Eine weitere Straßenverbindung in das Departamento La Paz ist geplant. In der Hauptstadt Cobija befindet sich ein Flughafen.
Politik [Bearbeiten]
Lokaler Feiertag ist der 24. September (Gründungstag des Departamentos). Die Flagge des Departamento Pando ist weiß-grün.
Bei den Regionalwahlen vom 4. April 2010 im Departamento Pando wurden folgende Ergebnisse erzielt:[5]
| Wahl- berechtigte |
Wahl- beteiligung |
gültige Stimmen | MAS-IPSP | CP | MSM | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 43.359 | 37.053 | 34.593 | 17.192 | 16.744 | 657 | ||
| 85,5 % | 93,4 % | 49,7 % | 48,4 % | 1,9 % |
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Thomas Brinkhoff: City Population
- ↑ Instituto Nacional de Estadística (INE) 1992
- ↑ Instituto Nacional de Estadística (INE) 2001
- ↑ latina press 23. Januar 2013
- ↑ Acta de Cómputo Nacional Elecciones Departamentales, Municipales y Regional 2010
Weblinks [Bearbeiten]
- Informationen über das Departamento auf der Seite der bolivianischen Botschaft in Berlin
- Prefectura de Pando (Spanisch)
- Portal Bolivia (Spanisch)
- Geschichte Pandos (Spanisch)
- Boliviacorazón.com.ar (Spanisch)
- Atlas de Saludad 2008 Departamento de Pando (PDF; 1,87 MB; spanisch)
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