Pangasinán

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Provinz Pangasinán
Offizielles Siegel der Provinz Pangasinan
Basisdaten
Region: Ilocos
Hauptstadt: Lingayen
Einwohnerzahl: 2.645.395
Zensus 1. August 2007
Bevölkerungsdichte: 492,8 Einwohner je km²
Fläche: 5.368 km²
Gouverneur: Amado Espino
Offizielle Webpräsenz: http://www.pangasinan.gov.ph/
Gliederung  
 – Hoch urbanisierte Städte
 – Provinzstädte 4
 – Stadtgemeinden 44
 – Barangays 1364
 – Wahldistrikte 6
Lage der Provinz in den Philippinen
Karte

Pangasinán ist eine philippinische Provinz in dem Bezirk Ilocos auf der Hauptinsel Luzon. Die Hauptstadt der Provinz ist Lingayen, welche am gleichnamigen Golf von Lingayen sowie an der Mündung des Flusses Agno liegt. Pangasinán grenzt an weitere Provinzen, wie La Union und Benguet im Norden, Nueva Vizcaya und Nueva Ecija im Osten sowie Zambales und Tarlac im Süden. Im Westen befindet sich das südchinesische Meer. In der bereits 1578 gegründeten Provinz, welche eine Fläche von 5.368 km² besitzt, leben 2.645.395 Menschen (Zensus 1. August 2007), wodurch sich eine Bevölkerungsdichte von 493 Einwohnern pro km² ergibt. In dem Gebiet wird neben Pangasinán auch Ilokano und Bolinao gesprochen. Der Anteil von Pangasináns und Ilokanos ist etwa gleich groß. Derzeitiger Gouverneur von Pangasinán ist seit 2007 Amado Espino.

Im Golf von Lingayen befindet sich außerdem der Hundred Islands National Park, ein Nationalpark mit 123 kleinen Inseln.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Städte und Stadtgemeinden

Pangasinán ist untergliedert in 4 Städte und 44 Stadtgemeinden, die sich wiederum in 1.364 Baranggays aufteilen:

[Bearbeiten] Städte

[Bearbeiten] Stadtgemeinden

[Bearbeiten] Geschichte

Der Name Pangasinán bedeutet wörtlich übersetzt „Der Ort, wo Salz gemacht wird“. Der Name verweist auf die bereits seit langem bestehende Salzerzeugung in der Provinz.

Der spanische Conquistador Martín de Goiti kam 1571 von Pampanga nach Pangasinán. Ein Jahr später erreichte der Conquistador Juan de Salcedo auf See von Süden aus den Golf von Lingayen und landete so an der Mündung des Agno. 1611 wurde Pangasinán offiziell zur Provinz ernannt, die zu jener Zeit noch Teile heutiger Provinzen umfasste. Darunter Zambales, La Union und Tarlac. Lingayen wurde dadurch auch zur Provinzhauptstadt und ist es bis heute geblieben.

Der Golf von Lingayen war ein wichtiger strategischer Punkte im Zweiten Weltkrieg. Japanische Truppen landeten unter dem Befehl des Generalleutnant Masaharu Homma in Pangasinán im Dezember 1941, nur wenige Tage nach den Angriffen auf Pearl Harbor und begannen damit die Besetzung des Landes. Erst 1945 wurde die Provinz von der amerikanischen Truppen von den Japanern befreit.

[Bearbeiten] Politik

Für das Repräsentantenhaus der Philippinen verfügt die Provinz über sechs Wahlbezirke, die zurzeit von folgenden Abgeordneten besetzt sind:

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