Panoramabahn

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Panoramabahn in Stuttgart, Gelsenkirchen und heute Magdeburg, Informationen zu weiteren Fahrgeschäften mit diesem Namen finden sich unter Panoramabahn (Begriffsklärung).
Die Panoramabahn der IGA 93 bei einer Talfahrt vom Killesberg

Die Panoramabahn ware eine elektrisch betriebene Einschienenbahn, die seit 1999 im Magdeburger Elbauenpark verkehrte. Vorher war dieselbe Anlage in zwei anderen Städten im Einsatz.

Anlage[Bearbeiten]

Die aufgeständerte Einschienenbahn bewältigte maximale Steigungen und Gefälle von 20 %. Sie wurde an Ihren Standorten mit verschiedenen Streckenlängen aufgebaut.

IGA in Stuttgart[Bearbeiten]

Für die Internationale Gartenbauausstellung 1993 in Stuttgart wurde die Bahn mit einem 4,6 km langen Rundkurs erstmals errichtet. Dort verband sie den Höhenpark Killesberg mit den tiefer liegenden Teilen des IGA-Geländes. Die Streckenführung überwand dabei beachtliche Steigungen und verließ streckenweise das Ausstellungsgelände. Es gab fünf Haltestellen: Rosensteinpark, Wartberg, Messe, Höhenpark Killesberg und Leibfriedscher Garten. Der Betriebshof der Panoramabahn befand sich auf einer kleinen Freifläche in der Ehmannstrasse (Nähe Bahnhof Stuttgart Nord / Naturkundemuseum). Die Panoramabahn war eine Hauptattraktion der IGA. Sie wurde 1994 durch den Hersteller – wie vertraglich vereinbart – zurückgekauft und demontiert.

Gelsenkirchen[Bearbeiten]

Für die Bundesgartenschau 1997 im Gelsenkirchener Nordsternpark wurde die Panoramabahn ein zweites Mal auf- und anschließend wieder abgebaut.

Magdeburg[Bearbeiten]

Seit der Bundesgartenschau 1999 befuhr die Bahn einen etwa 3 km langen Rundkurs im Magdeburger Elbauenpark. Der technische Zustand nach 15 Jahren dort erforderte eine Generalüberholung, die mit etwa 2 Mio. Euro veranschlagt wurde. Der Stadtrat von Magdeburg beschloss deshalb am 12. Juni 2014 die Einstellung des Betriebs zum 31. Oktober 2014. Gleichzeitig suchte er nach einem Interessenten, der bereit ist, die Anlage zu übernehmen und die mit 500.000 Euro veranschlagten Abbaukosten zu tragen.[1] Am 20. November 2014 wurden die vier verbliebenen und an Intamin verkauften Züge abtransportiert, während die Strecke ab Januar 2015 abgebaut und verschrottet wird.[2]

Literatur[Bearbeiten]

  • skr / hjs: Parkbahn Magdeburg. In: IBSE-Telegramm 283 (Juni 2014), S. 4.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. skr / hjs: Parkbahn.
  2. Artikel in der Volksstimme, abgerufen 22. November 2014


52.13808111.671059Koordinaten: 52° 8′ 17″ N, 11° 40′ 16″ O