Paolo Bettini
Paolo Bettini (* 1. April 1974 in Cecina, Italien) ist ein ehemaliger italienischer Profi-Radrennfahrer.
Bettini gilt als einer der besten Rennfahrer seiner Generation für schwere Eintagesrennen. Die besonderen Stärken des Puncheurs sind seine Rennübersicht, seine taktisch klug gesetzten schnellen Antritte sowie sein großer Siegeswille. Bettini, dessen Spitzname il Grillo, die Grille, auf seine eher zierliche Figur und seine Fähigkeit, einem Feld wegzuspringen, zurückgeführt wird, kann sich sowohl an Steigungen absetzen wie auch einen Sprint aus einer Gruppe gewinnen. Obwohl er nicht als Spezialist für Massensprints angesehen wird, ist seine Endschnelligkeit hoch genug, um in diesen regelmäßig vordere Plätze zu belegen und sie in seltenen Fällen auch zu gewinnen. Zu Bettinis Schwächen gehört unter anderem das Zeitfahren. Im Gesamtklassement der großen Rundfahrten spielt Bettini regelmäßig keine Rolle, da er seine Leistung nicht tagtäglich über drei Wochen abrufen kann und auch in den Bergen nicht zu den Besten gehört.
Mit seinem Sieg bei den Straßen-Radweltmeisterschaften 2007 konnte er mit den drei Fahrern gleichziehen, denen bisher eine Titel-Verteidigung gelungen war, den Belgiern Van Looy und Van Steenbergen sowie seinem Landsmann Bugno.
Er erklärte am Vorabend des Weltmeisterschaftsrennens in Varese (28. September 2008) seinen Rücktritt vom Profi-Radrennsport.
Ab Mai 2010 wird Bettini neuer Trainer der italienischen Straßen-Nationalmannschaft als Nachfolger des im Februar 2010 tödlich verunglückten Franco Ballerini.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Karriere[Bearbeiten]
1997 bis 2000[Bearbeiten]
Bettini wurde 1997 Profi. Er spielte zunächst die Helferrolle etwa für Michele Bartoli, seinen italienischen Teamkollegen bei Mapei, und erzielte einige Etappensiege bei kleineren Rundfahrten, etwa 1999 bei Tirreno–Adriatico. Im Jahr 2000 gewann er im März nach zwei Etappensiegen die Rundfahrt Settimana Ciclistica und im April mit dem schweren Ardennen-Klassiker Lüttich–Bastogne–Lüttich seinen bis dahin größten Erfolg, mit dem er Bartoli als Kapitän des Teams ablöste. Mit dem Sieg auf der 8. Etappe der Tour de France 2000 gewann Bettini in dem Jahr auch seine erste Etappe bei einer dreiwöchigen Rundfahrt.
2001 bis 2004[Bearbeiten]
2001 belegte Bettini bei der Straßen-Rad-WM den zweiten Platz hinter Óscar Freire. Weitere Erfolge dieses Jahres waren die Meisterschaft von Zürich, die Coppa Placci (ein bedeutendes italienisches Eintagesrennen) und drei Etappen bei kleineren Rundfahrten.
Von 2002 bis 2004 gewann Bettini kontinuierlich die Gesamtwertung des Rad-Weltcups. Besonders 2003 dominierte er mit dem Gewinn von insgesamt drei Weltcuprennen. Außerdem übernahm Bettini seit Anfang 2003 mehrmals die Führung in der UCI-Weltrangliste.
Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen gewann er die Goldmedaille im Straßenrennen. Daneben gewann er in dem Jahr noch zwei Etappen und die Gesamtwertung der Rundfahrt Tirreno–Adriatico, eine Etappe der Tour de Suisse und weitere kleine Rennen.
2005 bis 2006[Bearbeiten]
2005 gewann Bettini lediglich vier, allerdings sehr bedeutende Rennen: Er erzielte je einen Etappensieg beim Giro d’Italia, bei dem er sich auch das Punktetrikot sichern konnte, und der Spanien-Rundfahrt, wodurch er nun zum Kreis der Fahrer gehörte, die in ihrer Karriere bei allen drei großen Rundfahrten Etappensiege erreicht haben. Zudem gewann er noch die Herbstklassiker Meisterschaft von Zürich und die Lombardei-Rundfahrt.
2006 begann Bettini seine Rennsaison früh im Jahr mit einem Sieg auf Mallorca. Er bereitete sich dann mit zwei Etappensiegen bei Tirreno–Adriatico auf seinen ersten Saisonhöhepunkt, den Giro, vor, bei dem er die 15. Etappe und die Punktewertung gewann. Nach seinem Sieg bei den Italienischen Straßenmeisterschaften legte er eine Regenerationspause ein, um sich während der Spanienrundfahrt auf seinen zweiten Saisonhöhepunkt, die Straßen-Radweltmeisterschaften 2006 in Salzburg vorzubereiten, bei der er als einer der Favoriten galt. Bettini, der vier Wochen zuvor eine Etappe der Spanienrundfahrt im Massensprint gewonnen und damit seine Form unter Beweis gestellt hatte, attackierte im Rennverlauf mehrmals, wurde jedoch immer wieder eingeholt. 500 Meter vor dem Ziel verschärfte der Spanier Samuel Sánchez das Tempo, um seinem Teamkollegen Alejandro Valverde, einem anderen Favoriten, den Sprint vorzubereiten. Durch die Tempoverschärfung entstand eine Lücke im Feld. Lediglich Bettini und Erik Zabel erkannten die Situation und schlossen zu den Spaniern auf. Bettini hielt sich am Hinterrad des Deutschen, der den Sprint eröffnete, und gewann aus dessen Windschatten kommend den Sprint auf den letzten Metern, womit er sich das Regenbogentrikot des Weltmeisters sicherte.
Tod des Bruders[Bearbeiten]
Acht Tage nach dem Sieg bei den Weltmeisterschaften verunglückte Bettinis Bruder Sauro, zu dem er eine sehr enge Beziehung hatte, bei einem Autounfall tödlich. Bettini dachte ans Karriereende, doch seine Familie überredete ihn weiterzumachen. Zwei Wochen später startete Bettini bei der Lombardei-Rundfahrt und gewann den bedeutenden Herbstklassiker nach 2005 zum zweiten Mal. Bettini widmete diesen Sieg seinem Bruder.
Im Vorfeld der Straßen-Weltmeisterschaften 2007[Bearbeiten]
Im Vorfeld der Straßen-Radweltmeisterschaften 2007 weigerte sich Paolo Bettini, die vom Radsport-Weltverband UCI geforderte Ehrenerklärung ohne Vorbehalte zu unterzeichnen. Es gab die Auffassung, dies sei Voraussetzung für den WM-Start, und die Vereinbarung zwischen UCI und der Stadt Stuttgart als WM-Veranstalter sehe vor, Rennfahrer ohne eine unterzeichnete Ehrenerklärung nicht starten zu lassen. Dies war aber nicht Teil der UCI-Regularien und auch nicht Teil der Vereinbarung, daher wurde die Sicht der UCI vom Landgericht Stuttgart auch bestätigt.
Nachdem das Organisationskomitee der WM erfolglos eine einstweilige Verfügung gegen den Start von Paolo Bettini beim Landgericht Stuttgart beantragt hatte, konnte er schließlich starten.
Da die ursprünglich bereits im Juli von Bettini unterschriebene Version der Ehrenerklärung, in der er einzelne Passagen strich, nicht von der UCI anerkannt wurde, unterschrieb er am 7. September die Ehrenerklärung ohne Änderungen erneut, jedoch unter Vorbehalten, die er in einer zusätzlichen Erklärung niederlegte. Die Erklärung endet mit den Worten: „Es wird dementsprechend erklärt, die vorgenannte Ehrenerklärung vor dem Hintergrund der Bedenken und innerhalb der oben angeführten Grenzen unterzeichnet zu haben.“
Der zweite Sieg bei Weltmeisterschaften 2007[Bearbeiten]
2007 schien Bettini sich zunächst auf die Sprintwertung bei zwei der großen Rundfahrten – dem Giro und der Vuelta a España – konzentriert zu haben. Immerhin schaffte er beim Giro den dritten Platz in der Sprintwertung und konnte sich auch bei der Vuelta zunächst das rote Trikot des Sprintbesten erobern. Doch seine Aufgabe nach der 17. Etappe der Vuelta zeigte, dass er im zweiten Teil der Saison alles auf die Weltmeisterschaften abgestellt hatte.
Nach den Querelen im Vorfeld lastete ein hoher Druck auf ihm. Nachdem die italienische Mannschaft vom Anfang des Rennens Druck gemacht hatte, konnte sie sich schließlich nach der entscheidenden Attacke von Fabian Wegmann am Herdweg mit drei Fahrern in der 15-köpfigen Spitze einfinden. Aus dieser taktisch günstigen Situation setzte Bettini dann die entscheidende Attacke, die lediglich die vier nächstplazierten Fahrer im Endklassement mitgehen konnten. Bettini gewann den Spurt mit einer Radlänge Vorsprung.
Erfolge[Bearbeiten]
1998
- eine Etappe Tour de Romandie
1999
- eine Etappe Tirreno–Adriatico
- eine Etappe Memorial Mario Gori
- eine Etappe Galicien-Rundfahrt
- Giro della Provincia di Lucca und eine Etappe
2000
- Trofeo Soller-Port de Soller (Mallorca Challenge)
- Settimana Ciclistica und zwei Etappen
- Lüttich–Bastogne–Lüttich
- eine Etappe Tour de France
2001
- zwei Etappen Tour de Langkawi
- Meisterschaft von Zürich
- Coppa Placci
- eine Etappe Giro della Provincia di Lucca
Sonstiges:
- Silbermedaille Weltmeisterschaften Straßenrennen
2002
- Giro Riviera Ligure Ponente und zwei Etappen
- eine Etappe Tirreno–Adriatico
- Lüttich–Bastogne–Lüttich
- Tour de la Région Wallonne und eine Etappe
- Latium-Rundfahrt
- Coppa Sabatini
- eine Etappe Giro della Provincia di Lucca
Sonstiges:
- Punktewertung Tour de la Région Wallonne
- Gesamtwertung UCI-Weltcup
2003
- Mittelmeer-Rundfahrt
- Mailand–Sanremo
- Italienische Straßenmeisterschaft
- HEW Cyclassics
- Clásica San Sebastián
Sonstiges:
- Punktewertung Mittelmeer-Rundfahrt
- Punktewertung Tirreno–Adriatico
- Gesamtwertung UCI-Weltcup
- Weltranglistenerster zu Saisonende
2004
- eine Etappe Mittelmeer-Rundfahrt
- Tirreno–Adriatico und zwei Etappen
- eine Etappe Tour de Suisse
- GP Città di Camaiore
- Olympisches Straßenrennen
- eine Etappe Circuit Franco-Belge
Sonstiges:
- Gesamtwertung UCI-Weltcup
2005
- eine Etappe Giro d’Italia
- eine Etappe Vuelta a España
- Meisterschaft von Zürich
- Lombardei-Rundfahrt
Sonstiges:
- Punktewertung Giro d’Italia (Maglia ciclamino)
2006
- Trofeo Soller (Mallorca Challenge)
- GP Lugano
- zwei Etappen Tirreno–Adriatico
- eine Etappe Giro d’Italia
- Italienische Straßenmeisterschaften
- eine Etappe Vuelta a España
- Straßen-Weltmeisterschaften
- Lombardei-Rundfahrt
Sonstiges:
- Punktewertung Giro d’Italia (Maglia ciclamino)
2007
- eine Etappe Kalifornien-Rundfahrt
- eine Etappe Vuelta a España
- Straßen-Weltmeisterschaften
2008
- eine Etappe Österreich-Rundfahrt
- Trofeo Matteotti
- eine Etappe Tour de Wallonie
- zwei Etappen Vuelta a España
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- Vélo d’Or 2006
Weblinks[Bearbeiten]
- Paolo Bettini in der Datenbank von Radsportseiten.net
- Paolo Bettini auf Sports-Reference.com (englisch)
- Paolo Bettini in der Datenbank der Tour de France (französisch / englisch)
- Club Paolo Bettini, fan-club, auf italienisch
Einzelnachweise[Bearbeiten]
1896: Aristidis Konstantinidis | 1936: Robert Charpentier | 1948: José Beyaert | 1952: André Noyelle | 1956: Ercole Baldini | 1960: Wiktor Kapitonow | 1964: Mario Zanin | 1968: Pierfranco Vianelli | 1972: Hennie Kuiper | 1976: Bernt Johansson | 1980: Sergei Suchorutschenkow | 1984: Alexi Grewal | 1988: Olaf Ludwig | 1992: Fabio Casartelli | 1996: Pascal Richard | 2000: Jan Ullrich | 2004: Paolo Bettini | 2008: Samuel Sánchez | 2012: Alexander Winokurow
1989 Sean Kelly | 1990 Gianni Bugno | 1991, 1993 Maurizio Fondriest | 1992 Olaf Ludwig | 1994 Gianluca Bortolami | 1995, 1996 Johan Museeuw | 1997, 1998 Michele Bartoli | 1999 Andrei Tchmil | 2000 Erik Zabel | 2001 Erik Dekker | 2002–2004 Paolo Bettini
1927, 1930, 1932 Alfredo Binda | 1928, 1929 Georges Ronsse | 1931 Learco Guerra | 1933 Georges Speicher | 1934 Karel Kaers | 1935 Jean Aerts | 1936 Antonin Magne | 1937 Eloi Meulenberg | 1938 Marcel Kint | 1946 Hans Knecht | 1947 Theofiel Middelkamp | 1948, 1950 Briek Schotte | 1949, 1956, 1957 Rik Van Steenbergen | 1951 Ferdy Kübler | 1952 Heinz Müller | 1953 Fausto Coppi | 1954 Louison Bobet | 1955 Stan Ockers | 1958 Ercole Baldini | 1959 André Darrigade | 1960, 1961 Rik Van Looy | 1962 Jean Stablinski | 1963 Benoni Beheyt | 1964 Jan Janssen | 1965 Tom Simpson | 1966 Rudi Altig | 1967, 1971, 1974 Eddy Merckx | 1968 Vittorio Adorni | 1969 Harm Ottenbros | 1970 Jean-Pierre Monseré | 1972 Marino Basso | 1973 Felice Gimondi | 1975 Hennie Kuiper | 1976, 1981 Freddy Maertens | 1977 Francesco Moser | 1978 Gerrie Knetemann | 1979 Jan Raas | 1980 Bernard Hinault | 1982 Giuseppe Saronni | 1983, 1989 Greg LeMond | 1984 Claude Criquielion | 1985 Joop Zoetemelk | 1986 Moreno Argentin | 1987 Stephen Roche | 1988 Maurizio Fondriest | 1990 Rudy Dhaenens | 1991, 1992 Gianni Bugno | 1993 Lance Armstrong | 1994 Luc Leblanc | 1995 Abraham Olano | 1996 Johan Museeuw | 1997 Laurent Brochard | 1998 Oscar Camenzind | 1999, 2001, 2004 Óscar Freire | 2000 Romāns Vainšteins | 2002 Mario Cipollini | 2003 Igor Astarloa | 2005 Tom Boonen | 2006, 2007 Paolo Bettini | 2008 Alessandro Ballan | 2009 Cadel Evans | 2010 Thor Hushovd | 2011 Mark Cavendish | 2012 Philippe Gilbert
1907 Lucien Petit-Breton | 1908 Cyrille Van Hauwaert | 1909 Luigi Ganna | 1910 Eugène Christophe | 1911 Gustave Garrigou | 1912 Henri Pélissier | 1913 Odiel Defraeye | 1914 Ugo Agostoni | 1915 Ezio Corlaita | 1917, 1920 Gaetano Belloni | 1918, 1921, 1923, 1925, 1926, 1928 Costante Girardengo | 1919 Angelo Gremo | 1922 Giovanni Brunero | 1924 Pietro Linari | 1927 Pietro Chesi | 1929, 1931 Alfredo Binda | 1930 Michele Mara | 1932 Alfredo Bovet | 1933 Learco Guerra | 1934 Jef Demuysere | 1935, 1938 Giuseppe Olmo | 1936 Angelo Varetto | 1937 Cesare Del Cancia | 1939, 1940, 1947, 1950 Gino Bartali | 1941 Pierino Favalli | 1942 Adolfo Leoni | 1943 Cino Cinelli | 1946, 1948, 1949 Fausto Coppi | 1951 Louison Bobet | 1952, 1953 Loretto Petrucci | 1954 Rik Van Steenbergen | 1955 Germain Derycke | 1956 Fred De Bruyne | 1957, 1959 Miguel Poblet | 1958 Rik Van Looy | 1960 René Privat | 1961 Raymond Poulidor | 1962 Emile Daems | 1963 Joseph Groussard | 1964 Tom Simpson | 1965 Arie den Hartog | 1966, 1967, 1969, 1971, 1972, 1975, 1976 Eddy Merckx | 1968 Rudi Altig | 1970 Michele Dancelli | 1973, 1978, 1979 Roger De Vlaeminck | 1974 Felice Gimondi | 1977 Jan Raas | 1980 Pierino Gavazzi | 1981 Alfons De Wolf | 1982 Marc Gomez | 1983 Giuseppe Saronni | 1984 Francesco Moser | 1985 Hennie Kuiper | 1986, 1992 Sean Kelly | 1987 Erich Mächler | 1988, 1989 Laurent Fignon | 1990 Gianni Bugno | 1991 Claudio Chiappucci | 1993 Maurizio Fondriest | 1994 Giorgio Furlan | 1995 Laurent Jalabert | 1996 Gabriele Colombo | 1997, 1998, 2000, 2001 Erik Zabel | 1999 Andrej Tschmil | 2002 Mario Cipollini | 2003 Paolo Bettini | 2004, 2007, 2010 Óscar Freire | 2005 Alessandro Petacchi | 2006 Filippo Pozzato | 2008 Fabian Cancellara | 2009 Mark Cavendish | 2011 Matthew Goss | 2012 Simon Gerrans | 2013 Gerald Ciolek
1892, 1893, 1894 Léon Houa | 1895–1907 nicht ausgetragen | 1908 André Trousselier | 1909 Victor Fastre | 1911 Joseph Vandaele | 1912 Omer Verschoore | 1913 Maurice Moritz | 1915–1918 nicht ausgetragen | 1919 Léon Devos | 1920 Léon Scieur | 1921, 1922 Louis Mottiat | 1923, 1924 René Vermandel | 1925 Georges Ronsse | 1926 Dieudonne Smets | 1927 Maurice Raes | 1928 Ernest Mottard | 1929, 1931, 1935 Alfons Schepers | 1930 Hermann Buse | 1932 Marcel Houvoux | 1933 François Gardier | 1934 Theo Herckenrath | 1936 Albert Beckaert | 1937 Eloi Meulenberg | 1938 Alphons Deloor | 1939 Albert Ritserveldt | 1940–1942 nicht ausgetragen | 1943, 1947 Richard Depoorter | 1944 nicht ausgetragen | 1945 Jan Engels | 1946, 1950 Prosper Depredomme | 1948 Maurice Mollin | 1949 Camille Danquillaume | 1951, 1952 Ferdy Kübler | 1953 Alois De Hertog | 1954 Marcel Ernzer | 1955 Stan Ockers | 1956, 1958, 1959 Fred De Bruyne | 1957 Germain Derycke | 1960 Ab Geldermans | 1961 Rik Van Looy | 1962 Jef Planckaert | 1963 Frans Melckenbeeck | 1964 Willy Bocklant | 1965 Carmino Preziosi | 1966 Jacques Anquetil | 1967 Walter Godefroot | 1968 Valère Van Sweevelt | 1969, 1971, 1972, 1973, 1975 Eddy Merckx | 1970 Roger De Vlaeminck | 1974 Georges Pintens | 1976, 1978 Joseph Bruyere | 1977, 1980 Bernard Hinault | 1979 Dietrich Thurau | 1981 Josef Fuchs | 1982 Silvano Contini | 1983 Steven Rooks | 1984, 1989 Sean Kelly | 1985, 1986, 1987, 1991 Moreno Argentin | 1988 Adrie van der Poel | 1990 Eric Van Lancker | 1992 Dirk De Wolf | 1993 Rolf Sørensen | 1994 Eugeni Berzin | 1995 Mauro Gianetti | 1996 Pascal Richard | 1997, 1998 Michele Bartoli | 1999 Frank Vandenbroucke | 2000, 2002 Paolo Bettini | 2001 Oscar Camenzind | 2003 Tyler Hamilton | 2004 Davide Rebellin | 2005, 2010 Alexander Winokurow | 2006, 2008 Alejandro Valverde | 2007 Danilo Di Luca | 2009 Andy Schleck | 2011 Philippe Gilbert | 2012 Maxim Iglinski | 2013 Daniel Martin
1905 Giovanni Gerbi | 1906 Cesare Brambilla | 1907 Gustave Garrigou | 1908 François Faber | 1909 Giovanni Cuniolo | 1910 Giovanni Michelotto | 1911, 1913, 1920 Henri Pélissier | 1912 Carlo Orliani | 1914 Lauro Bordin | 1915, 1918, 1928 Gaetano Belloni | 1916 Leopoldo Torricelli | 1917 Philippe Thys | 1919, 1921, 1922 Costante Girardengo | 1923, 1924 Giovanni Brunero | 1925, 1926, 1927, 1931 Alfredo Binda | 1929 Pietro Fossati | 1930 Michele Mara | 1932 Antonio Negrini | 1933 Domenico Piemontesi | 1934 Learco Guerra | 1935 Enrico Mollo | 1936, 1939, 1940 Gino Bartali | 1937, 1942 Aldo Bini | 1938 Cino Cinelli | 1941, 1945 Mario Ricci | 1943–1944 nicht ausgetragen | 1946, 1947, 1948, 1949, 1954 Fausto Coppi | 1950 Renzo Soldani | 1952 Giuseppe Minardi | 1953 Bruno Landi | 1955 Cleto Maule | 1956 André Darrigade | 1957 Diego Ronchini | 1958 Nino Defilippis | 1959 Rik Van Looy | 1960 Emile Daems | 1961 Vito Toccani | 1962, 1963 Jo de Roo | 1964 Gianni Motta | 1965 Tom Simpson | 1966, 1973 Felice Gimondi | 1967, 1970 Franco Bitossi | 1968 Herman Van Springel | 1969 Jean-Pierre Monseré | 1971, 1972 Eddy Merckx | 1974, 1976 Roger De Vlaeminck | 1975, 1978 Francesco Moser | 1977, 1986 Gianbattista Baronchelli | 1979, 1984 Bernard Hinault | 1980 Alfons De Wolf | 1981 Hennie Kuiper | 1982 Giuseppe Saronni | 1983, 1985, 1991 Sean Kelly | 1987 Moreno Argentin | 1988 Charly Mottet | 1989, 1992 Tony Rominger | 1990 Gilles Delion | 1993 Pascal Richard | 1994 Vladislav Bobrik | 1995 Gianni Faresin | 1996 Andrea Tafi | 1997 Laurent Jalabert | 1998 Oscar Camenzind | 1999 Mirko Celestino | 2000 Raimondas Rumšas | 2001 Danilo Di Luca | 2002, 2003 Michele Bartoli | 2004, 2007, 2008 Damiano Cunego | 2005, 2006 Paolo Bettini | 2009, 2010 Philippe Gilbert 2011 Oliver Zaugg 2012 Joaquim Rodriguez
1885 Giuseppe Loretz | 1886 Geo Davidson | 1887–1889 Gilberto Marley | 1890 Carlo Braida | 1891 Ambrogio Robecchi | 1892 Luigi Cantu | 1893 Giuseppe Moreschi | 1896 Giovanni Da Montelatico | 1906–1908 Giovanni Cuniolo | 1909, 1911 Dario Beni | 1910 Emilio Petiva | 1913, 1914, 1919–1925 Costante Girardengo | 1926–1929 Alfredo Binda | 1930–1934 Learco Guerra | 1935, 1937, 1940, 1952 Gino Bartali | 1936 Giuseppe Olmo | 1938 Olimpio Bizzi | 1939 Mario Vicini | 1941 Adolfo Leoni | 1942, 1947, 1949, 1955 Fausto Coppi | 1943 Mario Ricci | 1945 Severino Canavesi | 1946 Aldo Ronconi | 1948 Vito Ortelli | 1950 Antonio Bevilacqua | 1951, 1953, 1954 Fiorenzo Magni | 1956 Giorgio Albani | 1957, 1958 Ercole Baldini | 1959 Diego Ronchini | 1960, 1962 Nino Defilippis | 1961 Arturo Sabbadin | 1963 Bruno Mealli | 1964 Guido De Rosso | 1965, 1966 Michele Dancelli | 1967 Franco Balmamion | 1968, 1972 Felice Gimondi | 1969 Vittorio Adorni | 1970, 1971, 1976 Franco Bitossi | 1973, 1974, 1977 Enrico Paolini | 1975, 1979, 1981 Francesco Moser | 1978, 1982, 1988 Pierino Gavazzi | 1980 Giuseppe Saronni | 1983, 1989 Moreno Argentin | 1984 Vittorio Algeri | 1985, 1986 Claudio Corti | 1987 Bruno Leali | 1990 Giorgio Furlan | 1991, 1995 Gianni Bugno | 1992 Marco Giovannetti | 1993, 1994 Massimo Podenzana | 1996 Mario Cipollini | 1997 Gianni Faresin | 1998 Andrea Tafi | 1999, 2002 Salvatore Commesso | 2000 Michele Bartoli | 2001 Daniele Nardello | 2003, 2006 Paolo Bettini | 2004 Cristian Moreni | 2005 Enrico Gasparotto | 2007, 2010, 2011 Giovanni Visconti | 2008 Filippo Simeoni | 2009 Filippo Pozzato | 2012 Franco Pellizotti
1996 Rossano Brasi | 1997 Jan Ullrich | 1998 Léon van Bon | 1999 Mirko Celestino | 2000 Gabriele Missaglia | 2001 Erik Zabel | 2002 Johan Museeuw | 2003 Paolo Bettini | 2004 Stuart O’Grady | 2005 Filippo Pozzato | 2006 Óscar Freire | 2007 Alessandro Ballan | 2008 Robbie McEwen | 2009, 2010 Tyler Farrar | 2011 Edvald Boasson Hagen | 2012 Arnaud Démare
Bis einschließlich 2005 hieß das Rennen „HEW Cyclassics“.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bettini, Paolo |
| ALTERNATIVNAMEN | il Grillo |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Radrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 1. April 1974 |
| GEBURTSORT | Cecina, Italien |