Papin’scher Topf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Papinscher Topf, Abbildung von 1680.

Ein Papinscher Topf stellt den Vorläufer des modernen Schnellkochtopfes dar. Es handelt sich dabei um einen Behälter, in dem durch die Erzeugung unterschiedlicher Drücke die Siedetemperatur von Wasser beeinflusst werden kann. Er wurde 1674 von Denis Papin (1647–1712) entwickelt. Der Druck konnte über ein Gewicht an einer Stange, die mit einer Öffnung im Topf verbunden war, stufenlos reguliert werden. Wenn der Behälterinnendruck ausreichte, um das Gewicht anzuheben, öffnete sich dieses Überdruckventil. Diese Ergänzung des Dampfkessels stellte einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Dampfmaschine dar.

Papin'scher Topf für den Hausgebrauch

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Müller: Über die Anfänge der klinischen Chemie an der Berliner Universität (1810–1813): Georg Carl Ludwig Sigwart (1784–1864) als Pionier einer neuen Wissenschaftsdisziplin. Dissertation, Humboldt-Universität, Berlin 1992.