Paradieselstern

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Paradieselstern
Astrapia stephaniae

Astrapia stephaniae

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeres)
Familie: Paradiesvögel (Paradisaeidae)
Unterfamilie: Eigentliche Paradiesvögel (Paradisaeinae)
Gattung: Paradieselstern
Wissenschaftlicher Name
Astrapia
Vieillot, 1816

Die Paradieselstern (Astrapia) sind eine Gattung der Paradiesvögel, welche die fünf größten Arten der Familie umfasst.

Merkmale[Bearbeiten]

Sie haben einen kurzen, schmalen Schnabel, dunkles Gefieder, welches blau, grün und purpurn glänzt, und zwei (besonders beim Männchen) sehr lange Schwanzfedern. Diese schmalen, vorwiegend weißen, aber in einer schwarzen Spitze endenden Schmuckfedern können bei der männlichen Seidenband-Paradieselster fast einen Meter lang[1] werden.

Vorkommen und Gefährdung[Bearbeiten]

Die Paradieselstern leben im Hochland Neuguineas, zum Beispiel im Arfak-Gebirge (Schwarzkehl-Paradieselster), am Mount Hagen (Seidenband-Paradieselster)[2] und in den Finisterre Mountains, der Saruwaged Range, den Cromwell und den Rawlinson Mountains auf der Huon-Halbinsel (Rothschild-Paradieselster).[3]

Nach der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN ist die Seidenband-Paradieselster gering gefährdet (Near Threatened)[2], die anderen Arten sind als nicht gefährdet (Least Concern) eingestuft.

Arten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Paradieselstern (Astrapia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Marshall Cavendish Corporation: Endangered Wildlife and Plants of the World. Marshall Cavendish Corp, 2001, ISBN 978-0761471943, S. 89.
  2. a b Astrapia mayeri in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2010. Eingestellt von: BirdLife International, 2008. Abgerufen am 8. September 2010.
  3. a b Huon Astrapia (Astrapia rothschildi) auf ibc.lynxeds.com, abgerufen am 27. August 2014.
  4. Ribbon-tailed Astrapia (Astrapia mayeri) auf ibc.lynxeds.com, abgerufen am 27. August 2014.
  5. Arfak Astrapia auf australianmuseum.net.au, abgerufen am 27. August 2014.
  6. ITIS Report: Astrapia Vieillot, 1816