Paradise (EP)

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Paradise
Extended Play von Lana Del Rey
Veröffentlichung 9. November 2012
Label Interscope Records, Polydor, Stranger
Format CD, Digital
Genre Pop, Indie-Pop, Trip-Hop, Sadcore
Anzahl der Titel 8 (+ Bonus-Tracks)
Laufzeit 33:07 (+ Bonus-Tracks)

Besetzung

Lana Del Rey

Produktion Emile Haynie • Dan Heath • David Kahne • Tim Larcombe • Rick NowelsRick Rubin
Chronologie
Summertime Sadness (Remixes)
(2012)
Paradise Ride (Remixes)
(2012)

Paradise (dt.: ‚Paradies‘) ist die achte EP der US-amerikanischen Popsängerin Lana Del Rey.[1]

Entstehung und Artwork[Bearbeiten]

Mit Ausnahme von Blue Velvet wurden alle Lieder von Lana Del Rey, in Kooperation mit wechselnden Komponisten, komponiert. Am häufigsten wirkte der Komponist Rick Nowels mit. Alle Titel wurden von unterschiedlichen Musikproduzenten produziert, die meisten Titel wurden von Dan Heath und Rick Nowels produziert. Gemastert wurde das Album von Metropolis Mastering in London, unter der Leitung des Briten John Davis. Gemischt wurden alle Lieder von Jeremy Cochise Ball, Tom Elmhirst, Kieron Menzies, Robert Orton, Jeff Rothschild und Andrew Scheps. Das Album wurde unter den Musiklabels Interscope Records, Polydor und Stranger veröffentlicht. Auf dem Cover des Albums ist – neben der Aufschrift des Künstlers und des Liedtitels – Del Rey in einem beigen Badeanzug, vor dem Hintergrund zweier Palmen und eines Schwimmbeckens, zu sehen. Das Coverbild und die Bilder im Booklet wurden von der Fotografin Nicole Nodland geschossen. Einen ersten Teaser twitterte Del Rey bereits am 24. September 2012.[2]

Veröffentlichung und Promotion[Bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung des Albums fand am 9. November 2012, als digitale und physische Veröffentlichung, in Australien[3] und Großbritannien[4] statt. Die Veröffentlichung in den USA[5] folgte am 13. November 2012. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde das Album am 16. November 2012 veröffentlicht.[6] Das Album besteht aus acht neuen Studioaufnahmen. Neben der regulären Albumveröffentlichung folgten zeitgleich auch die Veröffentlichungen vieler „Deluxe-Edition“. Die nordamerikanische iTunes Deluxe-Edition ist um eine weitere Studioaufnahme von Burning Desire erweitert. Weitere weltweit veröffentlichte Deluxe-Editionen beinhalten Remixversion von zuvor ausgekoppelten Singles.

Del Rey selbst sagte folgendes zur Veröffentlichung dieser EP:

“It’s not a new album, it’s more like an afterthought, it’s the Paradise edition of Born to Die. It’s like seven new songs that kind of put a period on the statement that I was making when I was making the record. It’s beautiful.”

„Es ist kein neues Album, es ist mehr wie ein Nachschlag, es ist eine Paradies Version von Born to Die. Es sind sieben neue Lieder mit der Art von Aussagen, die ich feststellte, als ich die Platte machte. Es ist hervorragend.“

Robbie Daw: idolator.com[7]

Titelliste[Bearbeiten]

Alle Liedtexte sind komplett in der englischen Sprache verfasst. Musikalisch bewegen sich die Songs im Bereich des Pop, des Indie-Pop, des Trip-Hop und des Sadcore. Bei jedem ihrer Songs wurde sie von verschiedenen Instrumentalisten unterstützt (siehe Mitwirkende). Das Lied Yayo wurde bereits vier Jahre zuvor auf Del Reys erster EP Kill Kill und zwei Jahre zuvor auf Del Reys Debütalbum Lana Del Ray a.k.a Lizzy Grant veröffentlicht.

John Bush von Allmusic stellte fest, dass die Texte im Vergleich zum Vorgänger in einer profaneren Sprache verfasst wurden was u. a. auch mit Beschreibungen von sexuellen Begegnungen in den neuen Stücken zu tun hat.[8]

# Titel Komponist Produzent Länge
1 Ride Lana Del Rey, Justin Parker Rick Rubin 4:49
2 American Lana Del Rey, Emile Haynie, Rick Nowels Rick Nowels 4:08
3 Cola Lana Del Rey, Rick Nowels Rick Nowels 4:20
4 Body Electric Lana Del Rey, Rick Nowels Dan Heath, Rick Nowels 3:53
5 Blue Velvet Lee Morris, Bernie Wayne Emile Haynie 2:38
6 Gods & Monsters Lana Del Rey, Tim Larcombe Tim Larcombe 3:57
7 Yayo Lana Del Rey David Kahne 5:21
8 Bel Air Lana Del Rey, Daniel Heath Dan Heath 3:57
Nordamerikanische iTunes Store Version
9 Burning Desire Lana Del Rey, Justin Parker Emile Haynie 3:51
Französische iTunes Store Version
9 Burning Desire Lana Del Rey, Justin Parker Emile Haynie 3:51
10 Summertime Sadness (vs. Cedric Gervais) Lana Del Rey, Rick Nowels Emile Haynie, Rick Nowels 3:51
Deutsche Amazon Version
9 Blue Velvet (Penguin Prison Remix) Lee Morris, Bernie Wayne Emile Haynie 5:03
10 Summertime Sadness (Todd Terry Remix) Lana Del Rey, Rick Nowels Emile Haynie, Rick Nowels 6:26
11 National Anthem (bretonLABS Remix) Lana Del Rey, The Nexus, Justin Parker Jeff Bhasker (Co), Emile Haynie, The Nexus (Co) 4:01
12 Blue Jeans (RAC Mix) Lana Del Rey, Emile Haynie, Dan Heath Emile Haynie 3:42
13 Born to Die (Kris Di Angelis ‘Love Below’ Remix) Lana Del Rey, Justin Parker Emile Haynie, Justin Parker (Co) 5:10
14 Video Games (Jakwob and Etherwood Remix) Lana Del Rey, Justin Parker Emile Haynie, Robopop 3:44

Singleauskopplungen[Bearbeiten]

Bereits zwei Monate vor der Veröffentlichung der EP, am 20. September und 25. September 2012, wurden vorab die Singles Blue Velvet und Ride ausgekoppelt. Beide Singles konnten sich in den deutschen, österreichischen, Schweizer und britischen Charts platzieren. Fünf Monate nach der EP-Veröffentlichung, am 19. März 2013, wurde zu Promotionzwecke die dritte Single Burning Desire veröffentlicht. Die Single verfehlte weltweit die Charts. Durch hohe Downloadzahlen konnte sich im November 2012 das Lied Gods & Monsters in den britischen Charts platzieren, eine offizielle Veröffentlichung blieb jedoch aus.

Chartplatzierungen
Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland OsterreichÖsterreich SchweizSchweiz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
2012 Blue Velvet 49
(2 Wo.)
40
(1 Wo.)
42
(1 Wo.)
60
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. September 2012
Ride 44
(4 Wo.)
63
(2 Wo.)
20
(7 Wo.)
32
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. September 2012
Gods & Monsters 39
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. November 2012

Mitwirkende[Bearbeiten]

  • Graham Archer: Vocal Engineering (Lied 7)
  • Ben Baptie: Co-Mischer (Lied 5)
  • Spencer Burgess Jr.: Co-Tonmeister (Lied 5)
  • Nikki Calvert: Arrangement (Lied 8)
  • Jeremy Cochise Ball: Mischer (Lied 7)
  • John Davis: Mastering
  • Lana Del Rey: Gesang, Komponist (Lied 1-4 und 6-8)
  • DK: Co-Produzent (Lied 3)
  • Tom Elmhirst: Mischer (Lied 5)
  • James Gadson: Schlagzeug (Lied 1)
  • Chris Garcia: Tonmeister (Lied 2-4)
  • Larry Gold: Arrangement (Streichinstrumente) (Lied 5)
  • Emile Haynie: Keyboard (Lied 7), Komponist (Lied 2), Schlagzeug (Lied 2 und 7), Produzent (Lied 5 und 9), Co-Produzent (Lied 2 und 6)
  • Daniel Heath: Arrangement (Lied 1, 2, 4, 6 und 8), Horn (Lied 6), Keyboard (Lied 7), Komponist (Lied 8), Piano (Lied 8), Perkussion (Lied 4), Produzent (Lied 4 und 8), Streichinstrumente (Lied 7-8)
  • David Kahne: Produzent (Lied 7)
  • Devrim Karaoglu: Schlagzeug (Lied 3)
  • Jason Lader: Bass (Lied 1), Tonmeister (Lied 1)
  • Tim Larcombe: Gitarre (Lied 6), Keyboard (Lied 6), Komponist (Lied 6), Produzent (Lied 6), Schlagzeug (Lied 6)
  • The Larry Gold Orchestra: Streichinstrumente (Lied 5)
  • Songa Lee: Violine (Lied 1 und 8)
  • Eric Lynn: Co-Tonmeister (Lied 1)
  • Kieron Menzies: Mischer (Lied 2-4), Programmierung (Schlagzeug) (Lied 3), Tonmeister (Lied 2-4)
  • Lee Morris: Komponist (Lied 5)
  • Rick Nowels: Akustikgitarre (Lied 3), Bass (Lied 3), Keyboard (Lied 2-3), Komponist (Lied 2-4), Mellotron (Lied 4), Piano (Lied 4), Produzent (Lied 2-4), Schlagzeug (Lied 3), Streichinstrumente (Lied 4), Synthesizer (Lied 2)
  • Sean Oakley: Co-Tonmeister (Lied 1)
  • Robert Orton: Mischer (Lied 6)
  • Justin Parker: Komponist (Lied 1 und 9)
  • Tim Pierce: Gitarre (Lied 2-4)
  • Zac Rae: Keyboard, Piano (Lied 1)
  • Tucker Robinson: Arrangement (Lied 8), Tonmeister (Streichinstrumente) (Lied 1)
  • Jeff Rothschild: Mischer (Lied 8)
  • Rick Rubin: Produzent (Lied 1)
  • Andrew Scheps: Mischer (Lied 1)
  • Kathleen Sloan: Violine (Lied 1 und 8)
  • Peter Stanislaus: Co-Mischer (Lied 8)
  • Jordan Stilwell: Co-Tonmeister (Lied 2-3)
  • Patrick Warren: Brass (Lied 3), Dulcitone (Lied 4), Gitarre (Lied 2-4), Glocke (Lied 4), Glockenspiel (Lied 3), Mellotron (Lied 4), Optigon (Lied 4), Orgel (Lied 3-4), Piano (Lied 2-4), Streichinstrumente (Lied 3), Synthesizer (Lied 2-4)
  • Bernie Wayne: Komponist (Lied 5)

Rezeption[Bearbeiten]

Charts und Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Dadurch das Paradise in manchen Ländern als Zusatz EP zur Deluxe-Edition von Born to Die veröffentlicht wurde, zählen die Chartplatzierungen und Verkäufe zu Born to Die. So geschehen u. a. in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien.

Paradise erreichte in den USA Position zehn der Albumcharts und konnte sich insgesamt eine Woche in den Top-10 und 51 Wochen in den Charts halten. Die EP platzierte sich in den US-amerikanischen Jahrescharts von 2013 auf Position 115. Für Lana Del Rey ist es der dritte Charterfolg und der zweite Top-10 Erfolg in den US-amerikanischen Albumcharts.

Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Charts Höchst-
position
Wochen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten[9] 10

Jahrescharts[Bearbeiten]

Charts (2013) Höchst-
Position
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 115

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]

Paradise wurde weltweit insgesamt mit 1 × Gold und 1 × Platin ausgezeichnet. Damit wurde das Album mindestens 120.000 Mal verkauft. Quellen zufolge soll sich das Album insgesamt über 332.000 Mal verkauft haben.[10]

Land Auszeichnungen Verkäufe
AustralienAustralien Australien[11] Platinum.png Platin 70.000
FrankreichFrankreich Frankreich[12] Gold.png Gold 50.000

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lana Del Rey - Born to Die - The Paradise Edition. discogs.com, abgerufen am 5. Juli 2014.
  2. Paradise (EP). lanadelrey.wikia.com, abgerufen am 5. Juli 2014.
  3. Born to Die - The Paradise Edition. itunes.apple.com, abgerufen am 5. Juli 2014.
  4. Born to Die - The Paradise Edition. itunes.apple.com, abgerufen am 5. Juli 2014.
  5. Lana Del Rey - Paradise (Album). austriancharts.at, abgerufen am 5. Juli 2014.
  6. Lana Del Rey - Born to Die (Album). austriancharts.at, abgerufen am 5. Juli 2014.
  7. Lana Del Rey’s ‘Born to Die’ Reportedly Being Repackaged as “Paradise Edition”. idolator.com, abgerufen am 5. Juli 2014.
  8. Lana Del Rey - Paradise. allmusic.com, abgerufen am 5. Juli 2014.
  9. Lana Del Rey - Chart History. billboard.com, abgerufen am 5. Juli 2014.
  10. Lana Del Rey’s ‘West Coast’ Set for Strong Hot 100 Debut. billboard.com, abgerufen am 5. Juli 2014.
  11. Platin für „Born to Die“ in Australien. aria.com.au, abgerufen am 5. Juli 2014.
  12. Gold für „Born to Die“ in Frankreich. snepmusique.com, abgerufen am 5. Juli 2014.