Parallelität
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Parallelität (von französisch: parallèle, zu lateinisch: parallelus – altgriechisch: παρά…, neugriechisch: παρα… para… = „neben…“, „… entlang“, „bei …“; altgr.: ἀλλήλων, neugr.: αλλήλων allelon „[von-]einander“ = altgr.: παράλλήλων, neugr.: παράλληλος parallelos = „nebeneinander“, „parallel“) bedeutet, dass etwas räumlich oder zeitlich neben etwas Anderem verläuft – insbesondere:
- in der Geometrie die Eigenschaft zweier Geraden, die in einer Ebene liegen und sich nicht schneiden: siehe Parallelität (Geometrie)
- in der Technik auch die Gleichzeitigkeit (Begriffsklärung): siehe z. B. Parallele Datenübertragung sowie Parallele Schnittstelle
- speziell in der Informatik den Umstand, dass mehrere Vorgänge unabhängig voneinander stattfinden: siehe Nebenläufigkeit und Parallelisierung (Begriffsklärung)
- in der Elektrotechnik und Elektronik der Umstand, dass an allen Bauelementen die gleiche Spannung anliegt: siehe Parallelschaltung
- allgemein die Unabhängigkeit von Abläufen: siehe bspw. Paralleluniversum, Parallelgesellschaft
- in der Musik eine Kompositionsmittel des Impressionismus': siehe Parallelbewegung (Musik)
[Bearbeiten] Siehe auch
- Parallele (Begriffsklärung)
- Parallelismus (Begriffsklärung)
- Antiparallelität (Begriffsklärung)
- Parallelitätsoperator
- gruppe parallel
| Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe. |