Paramnesie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Paramnesie bezeichnet eine Gedächtnisstörung, bei der die betroffene Person Erinnerungen an Ereignisse hat, die in der Realität nicht stattgefunden haben. Sie glaubt, es handele sich um tatsächlich Erlebtes, in Wirklichkeit sind diese „Erinnerungen“ jedoch das Produkt von Halluzinationen oder Illusionen. Auch das Phänomen der Déjà-vu-Erlebnisse zählt zu dieser Kategorie.

Davon abzugrenzen sind Konfabulationen, bei denen fehlende Gedächnisinhalte durch Erfindung ersetzt werden. Konfabulationen können dazu dienen, Erinnerungslücken zu überdecken, um diese nicht offenbar werden zu lassen.

Gedächtnisstörungen im engeren Sinne sind Störungen des Langzeitgedächtnisses. Aber auch Merkfähigkeitsstörungen werden zu den Gedächnisstörungen gezählt. Die Unfähigkeit, sich an etwas zu erinnern, bezeichnet man als Amnesie.

Persönliche Werkzeuge