Paris–Roubaix

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Im Vélodrome in Roubaix endet das Rennen

Das Radrennen Paris–Roubaix ist eines der berühmtesten klassischen Eintagesrennen des Radsports mit etwa 250 Kilometern Distanz und gilt als eines der Monumente des Radsports.

Geschichte[Bearbeiten]

Das erstmals 1896 ausgetragene Rennen findet jährlich Mitte April in Nordfrankreich statt und wird als La Reine des Classiques (Königin der Klassiker), aber auch als L'Enfer du Nord (Hölle des Nordens) bezeichnet. Die Bezeichnung Hölle des Nordens bekam das Rennen nach dem Ersten Weltkrieg, der die Region, in welcher das Rennen stattfand, verwüstete.[1]

Paris-Roubaix war bis zu dessen Ende nach der Saison 2004 Teil des zehn Rennen umfassenden Rad-Weltcups und gehörte ab 2005 für drei Saisons zur neu eingeführten UCI ProTour, einer Serie der wichtigsten Radrennen des Jahres. Seit 2011 gehört das Rennen zur Nachfolgeserie UCI World Tour.

Paris-Roubaix 1900
Siegerliste im Café des Vélodromes

Die Streckenführung von ParisRoubaix ändert sich von Jahr zu Jahr nur unwesentlich. Allerdings wird der Frühjahrsklassiker schon seit 1977 nicht mehr in Paris gestartet, sondern rund 80 km nördlich, vor dem Schloss in Compiègne.

Charakteristisch für den auf völlig flachem Terrain stattfindenden Klassiker sind die berühmten Pavés, Kopfsteinpflasterpassagen: Wege – teils noch aus dem 19. Jahrhundert stammend – mit grobem Kopfsteinpflaster, die das Rennen besonders bei schlechtem Wetter zu einer außerordentlichen Tortur werden lassen. Ursprünglich war das Kopfsteinpflaster der übliche Straßenbelag im Norden Frankreichs; nachdem aber zunehmend diese Straßen asphaltiert wurden, entschieden sich die Organisatoren im Jahr 1967 Kopfsteinpflasterpassagen auf Feld- und Waldwegen in das Rennen zu integrieren.[1] Heute werden viele Pavés von der französischen Regierung eigens für den Radklassiker erhalten. Der wohl berüchtigtste Pavéabschnitt ist der durch den Wald von Wallers-Arenberg, die Trouée d’Arenberg, der nach zwei Dritteln des rund 250 km langen Rennens bereits oft eine Vorentscheidung bewirkte. 2005 wurde ein Teil des Pflasters aufwendig restauriert, der Abschnitt insgesamt etwas entschärft; er hat dennoch seine Bewertung als 5-Sterne-Abschnitt (höchste Schwierigkeitsstufe) behalten. In den ähnlich schwierigen, im letzten Rennviertel folgenden Pavéabschnitten von Mons-en-Pévèle und Carrefour de l'Arbre fällt ebenfalls häufig eine Vorentscheidung.

Die meisten Siege in der Hölle des Nordens gelangen dem Belgier Roger De Vlaeminck, der zwischen 1972 und 1977 insgesamt vier Mal auf der Radrennbahn von Roubaix triumphieren (und einen Pokal in der Form eines Pflastersteins entgegennehmen) konnte, sowie dem ebenfalls aus Belgien stammenden Tom Boonen, der zwischen 2005 und 2012 ebenfalls vier Mal gewann. Der bisher einzige deutsche Sieger von Paris-Roubaix ist Josef Fischer, der gleich bei der ersten Austragung 1896 gewann. Mit fünf Siegen in sechs Jahren dominierte in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre das Team Mapei den Kopfsteinpflaster-Klassiker. Zweimal (1996 und 1998) konnte die Mannschaft sogar alle drei Podiumsplätze besetzen.

Der Vélo Club Roubaix veranstaltet alle zwei Jahre eine Jedermann-Ausgabe, bei der auf dem Originalkurs neben Teilstrecken über 120 km oder 190 km auch die komplette Strecke des Profirennens von ca. 260 km absolviert werden kann, jeweils mit dem Ziel im Vélodrome von Roubaix.

Pavé-Sektoren[Bearbeiten]

Während der 111. Ausgabe im Jahr 2013 mussten die Fahrer insgesamt 27 Kopfsteinpflaster-Passagen überwinden. Die Sektoren sind in die Kategorien 1 bis 5 eingeteilt, wobei 5 die höchste Stufe ist. Ausschlaggebend für die Kategorisierung ist der Zustand des Kopfsteinpflasters, die Länge des Abschnitts und auch die Lage im Rennen. 2013 waren der Wald von Arenberg, Mons-en-Pévèle und der Carrefour de l’Arbre in die Kategorie 5 eingeteilt. Insgesamt mussten 52,6 Kilometer Kopfsteinpflaster bewältigt werden.[2][3]

Sektor-Nr. Name Rennkilometer Länge (in m) Kategorie
27 Troisvilles – Inchy 98,5 2200 3
26 Viesly – Quiévy 105 1800 3
25 Quiévy – Saint-Python 107,5 3700 4
24 Saint-Python 112,5 1500 2
23 Vertain – Saint-Martin-sur-Écaillon 120 2300 3
22 Verchain-Maugré – Quérénaing 130 1600 3
21 Quérénaing – Maing 133 2500 3
20 Maing – Monchaux-sur-Écaillon 136,5 1600 3
19 Haveluy – Wallers 149,5 2500 4
18 Trouée d’Arenberg 158 2400 5
17 Wallers – Hélesmes 164 1600 3
16 Hornaing – Wandignies-Hamage 170,5 3700 4
15 Warlaing – Brillon 178 2400 3
14 Tilloy – Sars-et-Rosières 181,5 2400 4
13 Beuvry-la-Forêt – Orchies 188 1400 3
12 Orchies 193 1700 3
11 Auchy-lez-Orchies – Bersée 199 2600 4
10 Mons-en-Pévèle 205 3000 5
9 Mérignies – Avelin 211 700 2
8 Pont-Thibaut – Ennevelin 214,5 1400 3
7 Templeuve (Moulin-de-Vertain) 220,5 500 2
6 Cysoing – Bourghelles
Bourghelles – Wannehain
227
229,5
1300
1100
3
3
5 Camphin-en-Pévèle 234 1800 4
4 Carrefour de l’Arbre 236,5 2100 5
3 Gruson 239 1100 2
2 Willems – Hem 246 1400 2
1 Roubaix, Allée Charles Crupelandt 253 300 1

Die letzten 300 Meter vor dem Vélodrome von Roubaix sind nach dem einzigen Paris-Roubaix-Sieger aus Roubaix, Charles Crupelandt, „Allée Charles Crupelandt“ benannt. Anlässlich des 100. Jahrestages von Crupelandts Siegs im Jahre 1912 wurden zwischen die dortigen Pflastersteine kleine Marmortafeln mit den Namen der bisherigen Sieger eingelassen.[4]

Palmarès[Bearbeiten]

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Profis[Bearbeiten]

Jahr Sieger Zweiter Dritter
1896 Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Josef Fischer DanemarkDänemark Charles Meyer ItalienItalien Maurice Garin
1897 ItalienItalien Maurice Garin NiederlandeNiederlande Mathieu Cordang SchweizSchweiz Michel Frederick
1898 ItalienItalien Maurice Garin FrankreichFrankreich Auguste Stephane FrankreichFrankreich Édouard Wattelier
1899 FrankreichFrankreich Albert Champion FrankreichFrankreich Paul Bor FrankreichFrankreich Ambroise Garin
1900 FrankreichFrankreich Émile Bouhours Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Josef Fischer ItalienItalien Maurice Garin
1901 FrankreichFrankreich Lucien Lesna FrankreichFrankreich Ambroise Garin FrankreichFrankreich Lucien Itsweire
1902 FrankreichFrankreich Lucien Lesna FrankreichFrankreich Édouard Wattelier FrankreichFrankreich Ambroise Garin
1903 FrankreichFrankreich Hippolyte Aucouturier FrankreichFrankreich Claude Chapperon FrankreichFrankreich Louis Trousselier
1904 FrankreichFrankreich Hippolyte Aucouturier FrankreichFrankreich César Garin FrankreichFrankreich Lucien Pothier
1905 FrankreichFrankreich Louis Trousselier FrankreichFrankreich René Pottier FrankreichFrankreich Henri Cornet
1906 FrankreichFrankreich Henri Cornet FrankreichFrankreich Marcel Cadolle FrankreichFrankreich René Pottier
1907 FrankreichFrankreich Georges Passerieu BelgienBelgien Cyrille Van Hauwaert FrankreichFrankreich Louis Trousselier
1908 BelgienBelgien Cyrille Van Hauwaert FrankreichFrankreich Georges Lorgeou LuxemburgLuxemburg François Faber
1909 FrankreichFrankreich Octave Lapize FrankreichFrankreich Louis Trousselier BelgienBelgien Jules Masselis
1910 FrankreichFrankreich Octave Lapize BelgienBelgien Cyrille Van Hauwaert FrankreichFrankreich Eugène Christophe
1911 FrankreichFrankreich Octave Lapize FrankreichFrankreich André Charpiot BelgienBelgien Cyrille Van Hauwaert
1912 FrankreichFrankreich Charles Crupelandt FrankreichFrankreich Gustave Garrigou FrankreichFrankreich Maurice Leturgie
1913 LuxemburgLuxemburg François Faber BelgienBelgien Charles Deruyter FrankreichFrankreich Charles Crupelandt
1914 FrankreichFrankreich Charles Crupelandt FrankreichFrankreich Louis Luguet BelgienBelgien Louis Mottiat
1915–18 nicht ausgetragen
1919 FrankreichFrankreich Henri Pélissier BelgienBelgien Philippe Thys FrankreichFrankreich Honoré Barthélémy
1920 BelgienBelgien Paul Deman FrankreichFrankreich Eugène Christophe BelgienBelgien Lucien Buysse
1921 FrankreichFrankreich Henri Pélissier FrankreichFrankreich Francis Pélissier BelgienBelgien Léon Scieur
1922 BelgienBelgien Albert Dejonghe FrankreichFrankreich Jean Rossius BelgienBelgien Émile Masson
1923 SchweizSchweiz Heiri Suter BelgienBelgien René Vermandel BelgienBelgien Félix Sellier
1924 BelgienBelgien Jules Vanhevel FrankreichFrankreich Maurice Ville BelgienBelgien Félix Sellier
1925 BelgienBelgien Félix Sellier Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Pietro Bestetti BelgienBelgien Jules Vanhevel
1926 BelgienBelgien Julien Delbecque BelgienBelgien Gustave Van Slembrouck BelgienBelgien Gaston Rebry
1927 BelgienBelgien Georges Ronsse FrankreichFrankreich Joseph Curtel FrankreichFrankreich Charles Pélissier
1928 FrankreichFrankreich André Leducq BelgienBelgien Georges Ronsse BelgienBelgien Charles Meunier
1929 BelgienBelgien Charles Meunier BelgienBelgien Georges Ronsse BelgienBelgien Aimé Deolet
1930 BelgienBelgien Julien Vervaecke FrankreichFrankreich Jean Maréchal FrankreichFrankreich Antonin Magne
1931 BelgienBelgien Gaston Rebry FrankreichFrankreich Charles Pélissier BelgienBelgien Emile Decroix
1932 BelgienBelgien Romain Gijssels BelgienBelgien Georges Ronsse Deutsches ReichDeutsches Reich Herbert Sieronski
1933 BelgienBelgien Sylvère Maes BelgienBelgien Julien Vervaecke FrankreichFrankreich Léon Le Calvez
1934 BelgienBelgien Gaston Rebry BelgienBelgien Jean Wauters BelgienBelgien Frans Bonduel
1935 BelgienBelgien Gaston Rebry FrankreichFrankreich André Leducq BelgienBelgien Jean Aerts
1936 FrankreichFrankreich Georges Speicher BelgienBelgien Romain Maes BelgienBelgien Gaston Rebry
1937 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien Jules Rossi BelgienBelgien Albert Hendrickx BelgienBelgien Noël Declercq
1938 BelgienBelgien Lucien Storme BelgienBelgien Louis Hardiquest BelgienBelgien Marcel Van Houtte
1939 BelgienBelgien Émile Masson BelgienBelgien Marcel Kint FrankreichFrankreich Roger Lapébie
1940-42 nicht ausgetragen
1943 BelgienBelgien Marcel Kint BelgienBelgien Jules Lowie FrankreichFrankreich Louis Thiétard
1944 BelgienBelgien Maurice Desimpelaere ItalienItalien Jules Rossi FrankreichFrankreich Louis Thiétard
1945 FrankreichFrankreich Paul Maye FrankreichFrankreich Lucien Teisseire FrankreichFrankreich Kléber Piot
1946 BelgienBelgien Georges Claes FrankreichFrankreich Louis Gauthier BelgienBelgien Lucien Vlaeminck
1947 BelgienBelgien Georges Claes BelgienBelgien Adolph Verschueren FrankreichFrankreich Louis Thiétard
1948 BelgienBelgien Rik Van Steenbergen FrankreichFrankreich Émile Idée BelgienBelgien Georges Claes
1949 ItalienItalien Serse Coppi und FrankreichFrankreich André Mahé BelgienBelgien Frans Leenen
1950 ItalienItalien Fausto Coppi FrankreichFrankreich Maurice Diot ItalienItalien Fiorenzo Magni
1951 ItalienItalien Antonio Bevilacqua FrankreichFrankreich Louison Bobet BelgienBelgien Rik Van Steenbergen
1952 BelgienBelgien Rik Van Steenbergen ItalienItalien Fausto Coppi FrankreichFrankreich André Mahé
1953 BelgienBelgien Germain Derycke ItalienItalien Donato Piazza NiederlandeNiederlande Wout Wagtmans
1954 BelgienBelgien Raymond Impanis BelgienBelgien Stan Ockers BelgienBelgien Marcel Rijckaert
1955 FrankreichFrankreich Jean Forestier ItalienItalien Fausto Coppi FrankreichFrankreich Louison Bobet
1956 FrankreichFrankreich Louison Bobet BelgienBelgien Fred De Bruyne FrankreichFrankreich Jean Forestier
1957 BelgienBelgien Fred De Bruyne BelgienBelgien Rik Van Steenbergen BelgienBelgien Leon Van Daele
1958 BelgienBelgien Leon Van Daele SpanienSpanien Miguel Poblet BelgienBelgien Rik Van Looy
1959 BelgienBelgien Noël Foré BelgienBelgien Gilbert Desmet BelgienBelgien Marcel Janssens
1960 BelgienBelgien Pino Cerami FrankreichFrankreich Tino Sabbadini 20px Miguel Poblet
1961 BelgienBelgien Rik Van Looy BelgienBelgien Marcel Janssens BelgienBelgien René Vandervecken
1962 BelgienBelgien Rik Van Looy BelgienBelgien Emile Daems BelgienBelgien Frans Schoubben
1963 BelgienBelgien Emile Daems BelgienBelgien Rik Van Looy NiederlandeNiederlande Jan Janssen
1964 NiederlandeNiederlande Peter Post BelgienBelgien Benoni Beheyt BelgienBelgien Yvo Molenaers
1965 BelgienBelgien Rik Van Looy BelgienBelgien Edward Sels BelgienBelgien Willy Vannitsen
1966 ItalienItalien Felice Gimondi NiederlandeNiederlande Jan Janssen BelgienBelgien Gustaaf De Smet
1967 NiederlandeNiederlande Jan Janssen BelgienBelgien Rik Van Looy Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Rudi Altig
1968 BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Herman Van Springel BelgienBelgien Walter Godefroot
1969 BelgienBelgien Walter Godefroot BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Willy Vekemans
1970 BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Roger De Vlaeminck BelgienBelgien Eric Leman
1971 BelgienBelgien Roger Rosiers BelgienBelgien Herman Van Springel ItalienItalien Marino Basso
1972 BelgienBelgien Roger De Vlaeminck BelgienBelgien André Dierickx Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Barry Hoban
1973 BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Walter Godefroot BelgienBelgien Roger Rosiers
1974 BelgienBelgien Roger De Vlaeminck ItalienItalien Francesco Moser BelgienBelgien Marc Demeyer
1975 BelgienBelgien Roger De Vlaeminck BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien André Dierickx
1976 BelgienBelgien Marc Demeyer ItalienItalien Francesco Moser BelgienBelgien Roger De Vlaeminck
1977 BelgienBelgien Roger De Vlaeminck BelgienBelgien Willy Teirlinck BelgienBelgien Freddy Maertens
1978 ItalienItalien Francesco Moser BelgienBelgien Roger De Vlaeminck NiederlandeNiederlande Jan Raas
1979 ItalienItalien Francesco Moser BelgienBelgien Roger De Vlaeminck NiederlandeNiederlande Hennie Kuiper
1980 ItalienItalien Francesco Moser FrankreichFrankreich Gilbert Duclos-Lassalle Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Dietrich Thurau
1981 FrankreichFrankreich Bernard Hinault BelgienBelgien Roger De Vlaeminck ItalienItalien Francesco Moser
1982 NiederlandeNiederlande Jan Raas FrankreichFrankreich Yvon Bertin Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Gregor Braun
1983 NiederlandeNiederlande Hennie Kuiper FrankreichFrankreich Gilbert Duclos-Lassalle ItalienItalien Francesco Moser
1984 IrlandIrland Seán Kelly BelgienBelgien Rudy Rogiers FrankreichFrankreich Alain Bondue
1985 FrankreichFrankreich Marc Madiot FrankreichFrankreich Bruno Wojtinek IrlandIrland Seán Kelly
1986 IrlandIrland Seán Kelly BelgienBelgien Rudy Dhaenens NiederlandeNiederlande Adrie van der Poel
1987 BelgienBelgien Eric Vanderaerden BelgienBelgien Patrick Versluys BelgienBelgien Rudy Dhaenens
1988 BelgienBelgien Dirk Demol SchweizSchweiz Thomas Wegmüller FrankreichFrankreich Laurent Fignon
1989 BelgienBelgien Jean-Marie Wampers BelgienBelgien Dirk De Wolf BelgienBelgien Edwig Van Hooydonck
1990 BelgienBelgien Eddy Planckaert KanadaKanada Steve Bauer BelgienBelgien Edwig Van Hooydonck
1991 FrankreichFrankreich Marc Madiot FrankreichFrankreich Jean-Claude Colotti BelgienBelgien Carlo Bomans
1992 FrankreichFrankreich Gilbert Duclos-Lassalle DeutschlandDeutschland Olaf Ludwig BelgienBelgien Johan Capiot
1993 FrankreichFrankreich Gilbert Duclos-Lassalle ItalienItalien Franco Ballerini DeutschlandDeutschland Olaf Ludwig
1994 RusslandRussland Andrej Tschmil ItalienItalien Fabio Baldato ItalienItalien Franco Ballerini
1995 ItalienItalien Franco Ballerini UkraineUkraine Andrej Tschmil BelgienBelgien Johan Museeuw
1996 BelgienBelgien Johan Museeuw ItalienItalien Gianluca Bortolami ItalienItalien Andrea Tafi
1997 FrankreichFrankreich Frédéric Guesdon BelgienBelgien Jo Planckaert BelgienBelgien Johan Museeuw
1998 ItalienItalien Franco Ballerini ItalienItalien Andrea Tafi BelgienBelgien Wilfried Peeters
1999 ItalienItalien Andrea Tafi BelgienBelgien Wilfried Peeters BelgienBelgien Tom Steels
2000 BelgienBelgien Johan Museeuw BelgienBelgien Peter Van Petegem DeutschlandDeutschland Erik Zabel
2001 NiederlandeNiederlande Servais Knaven BelgienBelgien Johan Museeuw LettlandLettland Romāns Vainšteins
2002 BelgienBelgien Johan Museeuw DeutschlandDeutschland Steffen Wesemann BelgienBelgien Tom Boonen
2003 BelgienBelgien Peter Van Petegem ItalienItalien Dario Pieri RusslandRussland Wjatscheslaw Jekimow
2004 SchwedenSchweden Magnus Bäckstedt NiederlandeNiederlande Tristan Hoffman Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roger Hammond
2005 BelgienBelgien Tom Boonen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten George Hincapie SpanienSpanien Juan Antonio Flecha
2006 SchweizSchweiz Fabian Cancellara BelgienBelgien Tom Boonen ItalienItalien Alessandro Ballan
2007 AustralienAustralien Stuart O’Grady SpanienSpanien Juan Antonio Flecha SchweizSchweiz Steffen Wesemann
2008 BelgienBelgien Tom Boonen SchweizSchweiz Fabian Cancellara ItalienItalien Alessandro Ballan
2009 BelgienBelgien Tom Boonen ItalienItalien Filippo Pozzato NorwegenNorwegen Thor Hushovd
2010 SchweizSchweiz Fabian Cancellara NorwegenNorwegen Thor Hushovd SpanienSpanien Juan Antonio Flecha
2011 BelgienBelgien Johan Vansummeren SchweizSchweiz Fabian Cancellara NiederlandeNiederlande Maarten Tjallingii
2012 BelgienBelgien Tom Boonen FrankreichFrankreich Sébastien Turgot FrankreichFrankreich Alessandro Ballan
2013 SchweizSchweiz Fabian Cancellara BelgienBelgien Sep Vanmarcke NiederlandeNiederlande Niki Terpstra
2014 NiederlandeNiederlande Niki Terpstra DeutschlandDeutschland John Degenkolb SchweizSchweiz Fabian Cancellara

U23 / Amateure[Bearbeiten]

Junioren[Bearbeiten]

Die Juniorenaustragung läuft unter dem Namen Le Pavé de Roubaix.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Procycling (Deutsche Ausgabe), April 2013, S.94ff: Rennvorschau Paris-Roubaix
  2. ASO, Paris-Roubaix 2013 – Die 27 Pavé-Sektoren
  3. http://www.letour.fr/2013/PRX/COURSE/us/actus.html#zone206163
  4. Roubaix Things to Do: Le grand pavé auf virtualtourist.com abgerufen am 23. Dezember 2012 (englisch)

Literatur[Bearbeiten]

  • Philippe Bouvet, Pierre Callewaert, Jean-Luc Gatellier: Paris - Roubaix. Die Hölle des Nordens. Delius Klasing, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-7688-3268-7.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Paris-Roubaix – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien