Paris-Brest

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ein Paris-Brest.

Ein Paris-Brest [paʀibʀɛst] ist eine französische Süßspeise. Sie besteht aus einem waagerecht aufgeschnittenen Ring aus Brandteig, der mit einer Haselnusskrokant-Buttercreme gefüllt und mit Mandelblättchen und Puderzucker bestreut ist.[1]

Paris-Brests ähneln so dem länglichen Brandteig-Gebäck Éclair. Diese sind in Deutschland bekannter, unterscheiden sich aber in der Form, ihrer Füllung aus Vanille- oder Schokoladenpuddingcreme und der entsprechenden Zuckergussglasur auf dem Deckel. Ähnlich sind auch Windbeutel, die jedoch eher mit Sahne und eventuell Früchten anstatt mit Haselnusscreme gefüllt werden.

Der französische Konditor Louis Durand aus Maisons-Laffitte erfand im Jahr 1910 die Paris-Brest. Er wurde von dem seit 1891 stattfindenden Fahrradrennen Paris–Brest–Paris inspiriert[2] bzw. von dem Veranstalter des Fahrradrennens, Pierre Giffard, beauftragt. Die runde Form der Paris-Brests soll an einen Fahrradreifen erinnern.

Alan Richman von der Zeitung Gentlemen’s Quarterly wählte das Cremegebäck zum besten Dessert 2010.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Paris-Brest. In: franzoesischkochen.de. 27. Januar 2010, abgerufen am 15. Januar 2013.
  2. Paris Brest. In: http://leckereien-aus-frankreich.de. 13. Juni 2011, abgerufen am 15. Januar 2013.
  3. Alan Richman: GQ Eats: Alan Richman’s Five Best Desserts of the Year. In: gq.com. Januar 2011, abgerufen am 15. Januar 2013 (englisch).