Parkia speciosa

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Parkia speciosa
Parkia speciosa

Parkia speciosa

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Mimosengewächse (Mimosoideae)
Gattung: Parkia
Art: Parkia speciosa
Wissenschaftlicher Name
Parkia speciosa
Hassk.

Parkia speciosa (Trivialnamen: Verdrehte Blockbohne, Gestankbohne; petai, peteh, bitter bean, Thai: satoh (สะตอ), yongchaa, yongchaak or kampai, zawngṭah) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Parkia in der Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).

Nutzung[Bearbeiten]

Parkia speciosa trägt lange, flache Hülsenfrüchte mit leuchtend grünen, essbaren Samen (umgangssprachlich Bohnen genannt), die in der Größe und Form Mandeln ähneln und einen eigentümlichen, knoblauchartigen Geruch und Geschmack besitzen. Ausgelöst werden sie auch (meist aus Thailand) nach Europa und die USA exportiert. Diese Bohnen werden, obgleich ihres Aromas, in Laos, Thailand, Burma, Malaysien, Singapur, Indonesien und Indien geschätzt, wo Parkia speciosa vorkommt. Auf den lokalen Märkten werden die Schoten in Büscheln oder die ausgelösten Samen in Plastiksäckchen angeboten. Die Hülsenfrüchte werden von wildwachsenden oder angebauten Bäumen geerntet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Parkia speciosa wächst als Baum und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 40 Meter und Stammdurchmesser von 50 bis 100 cm. Die Rinde der Zweige ist behaart. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der 2 bis 6 cm lange Blattstiel ist oberhalb der Stielbasis drüsig verbreitert. Die Blattspreite ist farnartig, doppelt gefiedert mit je 31 bis 38 Paaren gegenüberliegender Fiederblättchen. [1]

Die Blüten sind relativ klein und cremeweiß. Die Blüten sondern einen Nektar ab, der Fledermäuse und andere Bestäuber anlockt.

Jede Hülsenfrucht (umgangssprachlich Schote genannt) enthält 10 bis 18 große Samen.

Hülsenfrüchte auf einem Markt

Systematik[Bearbeiten]

Parkia speciosa wurde durch Justus Carl Hasskarl beschrieben. Die Gattung Parkia wurde im Jahr 1826 durch Robert Brown aufgestellt, der mit dem botanischen Gattungsnamen den Schotten Mungo Park ehrte. Das Artepitheton speciosa bedeutet schön, auffällig. [1] Die Gattung Parkia R.Br. gehört zur Tribus Mimoseae in der Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). [2] Ein Synonym für Parkia speciosa Hassk. ist Parkia harbesonii Elmer..

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Datenblatt bei AgroForestryTree Database
  2. Eintrag bei GRIN.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Parkia speciosa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien