Parkstein
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Neustadt a.d.Waldnaab | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Neustadt an der Waldnaab | |
| Höhe: | 541 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,17 km² | |
| Einwohner: |
2265 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 83 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92711 | |
| Vorwahl: | 09602 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEW | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 74 144 | |
| Marktgliederung: | 13 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Marktplatz 25 92711 Parkstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Schäfer (CSU) | |
| Lage des Marktes Parkstein im Neustadt a.d.Waldnaab | ||
Parkstein ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Neustadt a.d.Waldnaab.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Geografische Lage[Bearbeiten]
Parkstein liegt rund um den gleichnamigen Basaltkegel vulkanischen Ursprungs im Naturpark Oberpfälzer Wald am Rande der sog. Weidener Bucht.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Parkstein hat 13 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Nachbargemeinden[Bearbeiten]
Stadt Weiden, Stadt Pressath, Gemeinden Schwarzenbach, Kirchendemenreuth, Altenstadt a.d.Waldnaab
Geschichte[Bearbeiten]
Vermutlich wurde Parkstein um das Jahr 1000 besiedelt. Der Sage nach war eine kaiserliche Jagdgesellschaft bei der Verfolgung eines Ebers auf den schönen Basaltkegel aufmerksam geworden, so dass einer der Jäger beschloss, dort die Burg Parkstein zu errichten. Die Burg am Ort wird erstmals 1053 urkundlich erwähnt. 1052 brannte Herzog Konrad von Bayern die Burg nieder. Kaiser Heinrich IV. ließ die im Reichsbesitz befindliche Burg Ende des 11. Jahrhunderts wieder aufbauen. Parkstein hatte in der Folgezeit viele Besitzer, unter anderem Kaiser Friedrich Barbarossa und die Wittelsbacher. Mehrmals wurde, wie im Mittelalter üblich, der Ort verpfändet. Von 1421 bis 1714 bestand infolge des Bayerischen Krieges ein Kondominat zwischen dem Kurfürstentum Brandenburg und der Kurpfalz, das Gemeinschaftsamt Parkstein-Weiden. Der brandenburgische Anteil gelangte 1505 an das Herzogtum Pfalz-Neuburg und wurde 1615 Bestandteil von Pfalz-Sulzbach. 1623 erwarb wiederum Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg den kurpfälzischen Anteil. Im Laufe des Dreißigjährigen Krieges verfiel die Burg zusehends, schon Ende des 18. Jahrhunderts waren nur mehr die Grundmauern vorhanden. 1714 verkaufte Pfalz-Neuburg seinen Anteil an Pfalz-Sulzbach, das Kondominat war damit beendet.[3] Das Pflegamt Parkstein kam 1777 dann zu Kurbayern. 1808 wurde das Landgericht Parkstein in die Kreisstadt Neustadt a.d.Waldnaab verlegt.
Entwicklung der Gemeinde[Bearbeiten]
Der Ort war Sitz eines der sieben Gerichte des Gemeinschaftsamts Parkstein-Weiden, in denen der Parksteiner Landrichter zusammen mit zwölf Geschworenen in Fällen der hohen und niederen Gerichtsbarkeit urteilte. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Parkstein. Der Ort Oed wurde im Jahr 1946 eingemeindet. Am 1. Mai 1950 wurde die Gemeinde Hammerles aus Teilen der Gemeinden Parkstein und Schwand neu gebildet.[4] Am 1. Juli 1972 wurde der überwiegende Teil der aufgelösten Gemeinde Schwand eingegliedert.[4] Am 1. Januar 1978 kam die 1950 ausgegliederte Gemeinde Hammerles zurück.[5]
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Parkstein verzeichnet seit Jahren steigende Einwohnerzahlen, was durch die Ausweisung von Baugebieten in landschaftlich reizvoller Lage, durch die unmittelbare Nähe zur Stadt Weiden und vor allem durch die Ansiedlung der expandierenden Firmengruppe Winkler (Witron, Wibond u.a.) zu erklären ist.
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Religionen[Bearbeiten]
84,0 % römisch-katholisch, 9,1 % evangelisch, 6,9 % mit anderer oder ohne Konfession.
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister[Bearbeiten]
Erster Bürgermeister (ehrenamtlich) ist Hans Schäfer (CSU); erstmals 2002 gewählt.
Marktgemeinderat[Bearbeiten]
Der Marktgemeinderat besteht aus dem Ersten Bürgermeister und 14 Marktgemeinderatsmitgliedern. Davon stellen die CSU sieben, die FW vier und die SPD drei Mitglieder (Kommunalwahl 2008).
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: In Rot auf einem ansteigenden grünen Dreiberg einen springenden schwarzen Eber.
Das Wappen wurde 1435 verliehen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Bauwerke[Bearbeiten]
- Einstmals stand auf der Spitze des Basaltkegels die Burg Parkstein (1756 verfallen), von der nur noch die Grundmauern der großen Burganlage zu sehen sind.
- Altes Schloss (privat)
- Katholische Pfarrkirche St. Pankratius (1638)
- Katholische Bergkirche St. Maria auf dem Parkstein (1852)
Siehe auch → Liste der Baudenkmäler in Parkstein
Naturdenkmäler[Bearbeiten]
Nach Aussage von Alexander von Humboldt liegt Parkstein am „schönsten Basaltkegel Europas“. Vom Freistaat Bayern wurde er im Jahr 2004 als Nr. 20 in die Liste der 100 schönsten Geotope Bayerns aufgenommen. Der Basaltkegel ist 24 Millionen Jahre alt und besteht aus Nephelin-Basalt mit Olivin-Einsprenglingen, Basalt-Tuff und Porzellanjaspis. An der Steilwand beim Bergstüberl sind die Basaltsäulen besonders schön geformt.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Ehrenbürger[Bearbeiten]
- 1985: Walter Winkler, Unternehmer aus Parkstein
- 1998: Leonhard Schinner, Pfarrer in Parkstein
- 2004: Hildegard Winkler, Unternehmerin, Parkstein
- 2004: Karl Lukas, Altbürgermeister, Parkstein
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- 26. Februar 1822 wurde der Musiker Franz Strauss, Vater von Richard Strauss, in Parkstein geboren.
Galerie[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111107/163150&attr=OBJ&val=982
- ↑ Jochen Rösel: Parkstein-Weiden, Gemeinschaftsamt, in: Historisches Lexikon Bayerns. (8. September 2010)
- ↑ a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 537.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 652.
Weblinks[Bearbeiten]
- Luftbilder vom Ort
- Verein für Mineralogie und Geologie Weiden
- Parkstein: Wappengeschichte vom HdBG
- Parkstein: Amtliche Statistik des LStDV
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