Parque Nacional Natural Tayrona

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Strand im Nationalpark Tayrona

Der südamerikanische Tayrona-Nationalpark beginnt östlich des kleinen Nachbarortes Taganga von Santa Marta und verläuft über ca. 35 km zwischen der kolumbianischen Karibikküste und dem Gebirge Sierra Nevada bis hin zur Mündung des Río Piedras im Osten. Der Park umfasst eine Fläche von etwa 15.000 Hektar, wovon ca. 3.000 Hektar maritim sind.

Der westliche Teil wird dominiert durch hellbraune Hügel mit spärlicher Vegetation. Die zentralen und östlichen Abschnitte sind gekennzeichnet durch weiße Strände und kleine Buchten, dahinter finden sich Kokospalmen, Riesenkakteen sowie tropischer Regenwald.

Der Tayrona-Nationalpark wurde 1969 gegründet und ist benannt nach dem hier früher beheimateten indigenen Stamm der Tairona-Indianer. Aus dieser Zeit sind lediglich einige archäologische Reste, wie Steinfundamente, übrig geblieben.

Im Wesentlichen kann man den Park in zwei Bereiche aufteilen: den Ostteil, der die Campingzonen umfasst (Arrecifes und Cañaveral). Er ist vom Haupteingang (ca. 30 Minuten von Santa Marta) erreichbar. Die bekanntesten Strände sind La Piscina und El Cabo. Der Westteil hingegen ist nur direkt von Santa Marta aus erreichbar und eher für Tagesausflüge geeignet, da es keine Campingzonen gibt. Der bekannteste Strand im Westteil ist Bahía Concha.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Parque Nacional Natural Tayrona – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

11.283333333333-74.183333333333Koordinaten: 11° 17′ 0″ N, 74° 11′ 0″ W