Parsons-Code

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Der Parsons-Code ist ein Code, der eine relative Höhenänderung einer Melodie durch eine einfache Buchstabenfolge repräsentiert, dabei bedeutet

  • d = down: Tonhöhe sinkt
  • u = up: Tonhöhe steigt
  • r = repeat: Tonhöhe bleibt gleich
  • ∗ = erster Ton als Referenzton

Beispiel: Die Melodie von „Alle meine Entchen“ schreibt sich in diesem Code damit zum Beispiel als „*uuuururrrdurrrddrrrdrurrrd“.

Der „Stern“ als Bezugston am Anfang ist sehr wichtig. Der Code eignet sich gut, um Werke durch Melodieausschnitte zu identifizieren. Zu diesem Zweck findet er u. a. in der Datenbank Musipedia Verwendung.

Der Parsons-Code ignoriert Charakteristika wie Rhythmus oder genaue Notenintervalle. Der Parsons-Code der Anfragemelodie muss mit allen Codes der Datenbank verglichen werden. Zum Matching wird die Editierdistanz benutzt. Da man nicht weiß, an welcher Stelle das Melodiefragment auftritt, muss Substring-Matching durchgeführt werden.

Erfinder des Codes ist Denys Parsons, der ihn in seinem Buch Directory of Tunes and Musical Themes, Verleger: George Spencer-Brown, 1975, ISBN 3-890-94370-5 erstmals vorstellte.

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