Partai Kebangkitan Bangsa
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Partai Kebangkitan Bangsa, PKB (deutsch Nationale Erweckungspartei) ist eine politische Partei in Indonesien. Sie wurde 1999 von Abdurrahman Wahid, dem Anführer der islamischen Gruppierung Nahdatul Ulama (NU), gegründet.
Innerhalb der NU gab es schon seit dem Rücktritt Suhartos Bestrebungen, eine Partei zu gründen. Unter der Diktatur war die Anzahl der Parteien auf drei begrenzt. Wahid zögerte zunächst, da er befürchtete, eine rein islamische Partei würde entstehen. Anlässlich der Wahlen setzte sich die Idee jedoch durch. Die Parlamentswahlen 1999 gewann die PDI-P von Megawati Sukarnoputri, die PKB kam auf 12%. Bei der Präsidentschaftswahl in der Beratenden Volksversammlung setzte sich Wahid aber mit Unterstützung der Golkar durch. Wahid war Präsident bis er 2001 von der Volksversammlung wegen Inkompetenz und Verwicklung in Finanzskandale abgesetzt wurde. Vizepräsidentin Megawati folgte ihm im Amt.
Bei der Parlamentswahl 2004 kam die PKB auf 10,5% der Wählerstimmen und 52 der 550 Sitze im Volksvertretungsrat. Bei den direkt durchgeführten Präsidentschaftswahlen unterstützte die Partei Susilo Bambang Yudhoyono, der dann auch Präsident wurde.
Die Nationale Erweckungspartei vertritt keine klare Ideologie. Sie stützt sich vorwiegend auf Muslime im ländlichen Java. Im Gegensatz zu ihrer Vorläuferorganisation NU strebt sie jedoch keine Islamische Republik an.

