Partei der Ungarischen Werktätigen

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Die Partei der Ungarischen Werktätigen (ungarisch Magyar Dolgozók Pártja, kurz MDP) war eine kommunistische Partei in Ungarn. Von 1949 bis 1956 war sie die herrschende Partei des Landes.

Die Kommunisten erreichten bei der Parlamentswahl in Ungarn 1945 nur 16,9 % der Stimmen. Auch bei der halbfreien Parlamentswahl in Ungarn 1947 erreichten sie nur einen Stimmanteil von 22 %.

Die MDP ging am 12. Juni 1948 aus der Kommunistischen Partei und der Sozialdemokratischen Partei hervor. Parteivorsitzender wurde Árpád Szakasits. Den entscheidenden Posten des Generalsekretärs erhielt Mátyás Rákosi, unter dessen Führung Ungarn einen streng stalinistischen Kurs einschlug. Im Juli 1956 gab Rákosi sein Amt an Ernő Gerő ab.

Während des ungarischen Volksaufstandes löste János Kádár am 25. Oktober 1956 Ernő Gerő ab. Am 30. Oktober gab Ministerpräsident Imre Nagy das Ende des Einparteiensystems und die Auflösung der MDP bekannt.

Am darauf folgenden Tag wurde eine neue Partei gegründet: die Ungarische Sozialistische Arbeiterpartei (Magyar Szocialista Munkáspárt – MSzMP).