Partido Liberal Constitucionalista

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Partido Liberal Constitucionalista (PLC) ist eine liberale Partei in Nicaragua. Sie wurde 1984 als Nachfolgeorganisation der Partido Liberal Nacionalista, welche dem Somoza-Clan für seine Diktatur als Vehikel diente, gegründet. Die Parteigeschichte gibt als Vorgängerorganisation das Movimiento Liberal Constitucionalista (MLC) von Ramiro Sacasa Guerrero (einem Arbeitsminister unter Anastasio Somoza García) an. Sie beteiligte sich an der Unión Nacional Opositora-Koalition, deren gemeinsame Präsidentschaftskandidatin der Wahl am 25. Februar 1990, Violeta Barrios de Chamorro. Bei den Präsidentschaftswahlen 1996 hatte das Parteimitglied Arnoldo Alemán, ein Bündnis die Alianza Liberal organisiert.

Bei den Parlamentswahlen in Nicaragua, am 4. November 2001 errang die Partido Liberal Constitucionalista 53,2 % der Stimmen und 47 der 90 Sitze in der Asamblea Nacional de Nicaragua. Die PLC hatte von 2000 bis 2007 die Mehrheit in der Asamblea Nacional de Nicaragua. Als Mitglied der Partido Liberal Constitucionalista errang Enrique Bolaños Geyer bei der Präsidentschaftswahl 2001 56,3 % der Stimmen. Bis 2005 war die PLC Mitglied der Liberale Internationale. Parteivorsitzender ist Jorge Castillo Quant.

Alianza por la República[Bearbeiten]

2004 gründete Enrique Bolaños Geyer mit Dissidenten aus der PLC und der Partido Conservador die Alianza por la República.

Alianza Liberal Nicaragüense[Bearbeiten]

2006 gründete Eduardo Montealegre und weitere Dissidenten der PLC die Alianza Liberal Nicaragüense.

Pacto[Bearbeiten]

Der Parteiehrenvorsitzende der PLC Arnoldo Alemán hat mit Daniel Ortega vereinbart, dass um zum Präsidenten der Republik Nicaragua gewählt zu sein 35 % der abgegebenen Stimmen ausreichen. Durch den Pacto von Arnoldo Alemán und Daniel Ortega sind die Mitglieder der Partido Liberal Constitucionalista in ein intrasparentes Machtkalkül eingebunden.