Partido Revolucionario Dominicano

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Die Dominikanische Revolutionäre Partei (sp. Partido Revolucionario Dominicano oder PRD) ist eine der wichtigsten politischen Parteien der Dominikanischen Republik und ist sozialdemokratisch ausgerichtet. Die Farbe der Partei ist weiß.

Die Partei wurde 1939 von dominikanischen Exilanten in Havana, angeführt von Juan Bosch, gegründet. Die Gründung der Partei in der Dominikanischen Republik erfolgte 1961. Es war die erste dominikanische Partei, die auf populistischen Grundsätzen aufbaute und eine auf der breiten Masse aufgebaute Organisation war. Bosch wurde 1962 zum Präsidenten gewählt, von ihm glaubt man heute, er sei das erste ehrlich gewählte Staatsoberhaupt des Landes. Später verliess Bosch die Partei im Disput über die künftige Richtung und gründete die Dominikanische Befreiungspartei.

Die PRD gewann die Präsidentschaft drei weitere Male: 1978 mit Antonio Guzmán, 1982 mit Salvador Jorge Blanco und 2000 mit Hipólito Mejía.

Bei den legislativen Wahlen am 16. Mai 2002 gewann die Partei 41,9 % der Stimmen und 73 von 150 Sitzen in der Abgeordnetenkammer und 29 von 31 Sitzen im Senat. Der Kandidat der PRD zu den Präsidentschaftswahlen am 16. Mai 2004, Hipólito Mejía, gewann 33,6 % der Stimmen und verpasste somit eine zweite Amtszeit.

Bei den Wahlen der Legislative am 16. Mai schloss sich die Partei zusammen mit ihrem traditionellen Rivalen, der Sozialchristlichen Reformistenpartei und Teilen der Großen Nationalen Allianz, die 82 von 178 Abgeordneten und 10 von 32 Senatoren gewann. Die Dominikanische Revolutionäre Partei führte die Allianz an, gewann 60 Sitze in der Abgeordnetenkammer und 6 im Senat.

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