World Relief Deutschland

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World Relief Deutschland e.V.
Logo
Typ Eingetragener Verein
Gründung 1998 als PartnerAid International
Sitz Neu-Anspach, Deutschland
Personen

Jochen Schmidt (Vorstandsvorsitzender), Marcus Bittner (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) [1]

Aktionsraum Deutschland und weltweit
Methode Bildung und Einkommen, Entwicklungsorientierte Nothilfe und Katastrophenhilfe, Flüchtlingshilfe weltweit, Friedensförderung und Gesundheit, Wasser und Ernährung, Entwicklungszusammenarbeit [2]
Budget 1,2 Mio. Euro (2013)[3]
Angestellte 16 Mitarbeiter [1]
Mitglieder 16 [1]
Motto Die Weltnachbarn - Hier und Da. Ganz Nah.
Website www.worldrelief.de

World Relief Deutschland (vorher PartnerAid International (PAI)), ist eine überkonfessionelle, christliche, nichtstaatliche, humanitäre Hilfsorganisation.

Das wichtigste Anliegen der Vereins ist es, sich gegen Armut einzusetzen und benachteiligten Menschen eine Verbesserung ihrer Lebenssituation durch Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe zu ermöglichen. World Relief Deutschland ist in fünf großen Themenfelder der Entwicklungszusammenarbeit aktiv: Bildung und Einkommen, Entwicklungsorientierte Nothilfe und Katastrophenhilfe, Flüchtlingshilfe weltweit, Friedensförderung und Gesundheit, Wasser und Ernährung.[4]

Die Organisation ist seit 2014 Bestandteil der World Relief-„Familie“, die in den USA ihren Hauptsitz hat. Der deutsche Sitz ist in Neu-Anspach, Deutschland. World Relief Deutschland ist Träger des DZI Spenden-Siegels.

Organisation[Bearbeiten]

Organisationsstruktur von World Relief Deutschland/PartnerAid (2013)

World Relief Deutschland e.V. ist ein eingetragener, als gemeinnützig anerkannter Verein. Neben dem englischen Namen tritt die Organisation auch als "Die Weltnachbarn" auf. Der Slogan dazu ist "Hier und Da. Ganz nah". PartnerAid International hatte noch die folgenden Schwesterorganisationen: PartnerAid UK, PartnerAid US, PartnerAid NL, PartnerAid Schweiz. Alle PartnerAid Vereine sind rechtlich unabhängig und nicht miteinander finanziell verflochten. Eine gemeinsame Vereinbarung stellt die Grundlage für die Zusammenarbeit und Arbeitsteilung dar.

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. Internationale Programme sind dem Vorstand unmittelbar unterstellt, werden allerdings von der Operations-Abteilung der Geschäftsstelle unterstützt.

Die Fachkräfte sind in der Geschäftsstelle und in den Projekten sowohl ehrenamtlich als auch hauptberuflich tätig.[5]

Arbeitsgrundsätze[Bearbeiten]

Der Verein ist davon überzeugt, dass alle Menschen gleich sind und dass die Organisation jedem Menschen mit Respekt und Liebe begegnen soll. World Relief Deutschland achtet Menschen jeder Kultur, jedes Geschlechts, jedes Glaubens, jeder Weltanschauung, Orientierung und jeder politischen Meinung und erkennt die Wichtigkeit kultureller Vielfalt an. World Relief Deutschland ist der Meinung, dass man nur dann in echte Partnerschaft mit anderen treten kann, wenn man sich gegenseitig als gleich achtet.[6]

Der Verein ist Unterzeichner des Code of Conduct for The International Red Cross and Red Crescent Movement and NGOs in Disaster Relief, eines Verhaltenskodex für elementare professionelle Prinzipien, der Standards für eine gute Praxis innerhalb der Katastrophenhilfe festlegt. [7]

Geschichte[Bearbeiten]

Länder in denen die World Relief Familie tätig ist (2014)

PartnerAid International wurde 1998 in Deutschland von Christen gegründet, die entschlossen waren, einen aktiven Beitrag zur Überwindung von Not und Armut in den Ländern Zentral- und Südasiens zu leisten. Anfangs wurde die Unterstützung und Hilfe durch ehrenamtliche Mitarbeiter erbracht. Im Laufe der Zeit nahm die Anzahl und auch die Größe der einzelnen Projekte zu. Darüber hinaus wuchs auch die Erkenntnis, dass das Verständnis von fremden Kulturen, Lebensweisen, Sprachen und Religionen für die Erarbeitung erfolgreicher und nachhaltiger Lösungen nötig ist. Dies führte zu der Entstehung längerer Projektlaufzeiten und Auslandsaufenthalten des Personals und einer Neuorganisation des Vereins. [6] Im Jahr 2005 wurde eine wissenschaftliche Studie erstellt. Auf dieser Grundlage wurde der Verein im Jahr 2007 reorganisiert und weiter professionalisiert. Im Jahr 2013 wurden erste Schritte unternommen um Teil der World Relief Familie zu werden. Seit April 2014 gehört World Relief Deutschland als eigenständiger Verein zur World Relief Familie. World Relief USA wurde im Jahr 1944 von christlichen Gemeinden als Hilfsorganisation für das kriegszerstörte Europa in New York gegründet. In den 1950er Jahren wurde die Nothilfe auf das ebenfalls vom Krieg zerstörte Korea und wenig später auch noch auf Länder in Afrika und Asien ausgeweitet. Seit 1979 hat World Relief mehr als 236.000 Flüchtlingen bei ihrer Umsiedlung in die USA unterstützt.

Arbeitsschwerpunkte[Bearbeiten]

Der Verein ist besonders daran interessiert, Gemeinschaften zu stärken, damit sie selber den Weg aus Armut und Krisen finden. Gemeinwesen- und Kommunalentwicklung, institutionelle Entwicklungsprojekte, Nothilfe sowie Beratung und Bildung zur Förderung von Gemeinschaften sind neben der Anwaltschaft für die Betroffenen wichtige Instrumente in der Arbeit von World Relief Deutschland. Dabei wird Kultur als ein entscheidender Schlüssel zur Nachhaltigkeit angesehen.

Entwicklungsorientierte Nothilfe[Bearbeiten]

Der Verein verfolgt das Ziel, komplexe Notlagen und die Not der betroffenen Menschen in Katastrophen zu lindern, die Entstehung der Abhängigkeit der Betroffenen von der humanitären Hilfe zu verhindern und ihnen ein selbstbestimmtes Leben nach Krisen und Katastrophen zu ermöglichen.

Gesundheit, Wasser und Ernährung[Bearbeiten]

Neben der Sicherung der medizinischen Versorgung von Menschen in Katastrophen- und Krisengebieten, der Vorbeugung gegen Krankheiten, der Förderung der Basisgesundheits- und Wasserversorgung hat World Relief Deutschland Schwerpunkte im Bereich der Mutter-und-Kind-Versorgung, der nachhaltigen Notfallversorgung und der Verbesserung der Ernährung von Klein- und Schulkindern.

Bildung und Existenzsicherung[Bearbeiten]

Im Bildungsbereich ermöglicht der Verein durch seine Projekte Kindern den Grundschulbesuch, weiterführende Bildung und zielgerichtete Berufsausbildung. Eng verbunden damit sind Maßnahmen, die den Menschen durch ein nachhaltiges Einkommen einen Weg aus der Armut ermöglichen. Kleingewerbeförderung, Trainings- und Schulungsmaßnahmen, Mikrokredite, Infrastrukturförderung und Beratung sind hier die weiteren Schwerpunkte der Arbeit von World Relief Deutschland.[8]

Projekte[Bearbeiten]

Bislang hat PartnerAid in mehr als 15 Ländern Asiens und Afrikas gearbeitet. [9] Zurzeit ist World Relief Deutschland in 9 Ländern Asiens und Afrikas aktiv: Indonesien, Irak, Jemen, Jordanien Kirgisistan, Pakistan, Ruanda, Somaliland und Syrien.[10] Im Jahr 2011 konnten insgesamt 219.911 Menschen aus 5 größten Projektländern von PartnerAid mit Gesamtausgaben i.H.v. € 2,195,192.00 von der Arbeit von PartnerAid profitieren. [11]. Außerdem setzt sich World Relief Deutschland für die Flüchtlinge in Deutschland ein.[12]

Flüchtlingskrise Irak/Syrien[Bearbeiten]

Der Verein arbeitet mit Akteuren und Partnern vor Ort in Dahuk (Nordirak)zusammen, wo viele aufgrund des Bürgerkrieges in Syrien seit 2011 und der Irakkrise 2014, um den Flüchtlingen aus dem Irak und Syrien mittels Lebensmittelpakete, Haushaltswaren, Kleidung, sowie Hygieneprodukte zu helfen. Außerdem kümmert sich World Relief Deutschland um traumatisierte Flüchtlingskinder und ermöglicht einen Zugang zu sauberem Trinkwasser. [13]

Gezielte Katastrophenhilfe in Indonesien[Bearbeiten]

Trotz vieler Bemühungen der indonesischen Regierung ist im Bereich der Katastrophenvorsorge noch viel zu tun. World Relief Deutschland arbeitet deshalb mit dem lokalen Katastropheneinsatzteam der Provinz West-Java zusammen, um die Auswirkungen solcher Katastrophen zu verringern. Ziel des Projektes ist es, durch gezieltes Training in den Schulen der Provinz das richtige Verhalten im Falle einer Katastrophe an Lehrer und Schüler zu vermitteln. Den Kindern wird nicht nur beigebracht, wie man sich im Falle eines Erdbebens verhalten muss, um das Gebäude sicher verlassen zu können – sondern auch gezeigt, welche Orte im Gebäude selbst am sichersten sind. Um das Risiko von Krankheitsausbrüchen nach einer solchen Katastrophe zu verringern, wird den Schülern die wichtige Rolle von einfachen Hygienemaßnahmen wie regelmäßigem Händewaschen und Zähneputzen nahegelegt. Langfristiges Ziel der Projektarbeit ist es, diese Hygienemaßnahmen in allen Schulen Indonesiens in den Stundenplan zu integrieren und somit Krankheitsübertragung dauerhaft zu reduzieren. Durch das Training sind die Schüler auf mögliche Gefahrensituationen vorbereitet und durch das Hygiene-Programm an den Schulen wird das Krankheitsrisiko – nicht nur im Katastrophenfall – nachhaltig gemindert.[14]

Vergebung und Versöhnung in Ruanda (Kühe für den Frieden)[Bearbeiten]

“Kühe für Frieden“ leistet einen wichtigen Beitrag Versöhnung, Vertrauen und Hoffnung in der ruandischen Gesellschaft wieder herzustellen. Ein überlebendes Genozidopfer und ein ehemaliger Strafgefangener, der an dem Genozid beteiligt war, erhalten zusammen eine Milchkuh zur Pflege. Zunächst nehmen alle Teilnehmer an einem dreitägigen Workshop zur Aufarbeitung von Traumata und zur Versöhnung teil. Anschließend wird der Prozess zur Wiederherstellung der Beziehungen in Kleingruppen zu je 20 Personen in regelmäßigen Treffen weitergeführt. Mitarbeiter von CARSA (ruandische Partnerorganisation von World Relief) unterstützen die Teilnehmer bei Bedarf durch kontinuierliche psycho-soziale Betreuung. Nach einer Schulung zur korrekten Pflege und Haltung von Milchkühen errichten Paare aus Genozidopfer und Mittäter jeweils gemeinsam einen Kuhstall und erhalten dann eine Milchkuh zur gemeinsamen Tierzucht. Diese stellt eine Quelle für Milch, Dünger, Biomasse und (nach der Fortpflanzung) Fleisch dar und stärkt somit das Einkommen der Begünstigten und gibt Hoffnung für die Zukunft. Zudem ist die Viehhaltung in der ruandischen Gesellschaft als Statussymbol von kultureller Bedeutung und trägt zur Wiederherstellung des Selbstwertgefühls der Menschen. Das Projekt folgt der Annahme, dass Armut eine der größten Hürden für Versöhnung ist und somit beide Themen gemeinsam angesprochen werden müssen. Ziel des Projekts ist es, allen Teilnehmern die Erfahrung zu ermöglichen, durch vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ehemaligen Opponenten die eigene und gesamtgesellschaftliche Lage verbessert zu haben, um nachhaltig Grundhaltungen, Einstellungen und Handlungsmuster zu verändern und dadurch die Einheit und Wiederherstellung der ruandischen Gesellschaft zu fördern.[15]

Frauen in Kirgisistan eine Perspektive geben[Bearbeiten]

Der Verein hilft gefährdeten Frauen in Kirgisistan. In Abstimmung mit den lokalen Sozialämtern wählt der Verein in der Hauptstadt Bischkek und hilft ihnen eine Ausbildung zur Kosmetikerin oder Frisörin abzuschließen. Neben praktischen und kaufmännischen Fähigkeiten steht dabei die Vermittlung von Lebenskompetenzen und Grundwerten im Mittelpunkt. Der Verein unterstützt seit 2001 die Entwicklung des zentralasiatischen Landes, von 2001 bis 2006 vor allem im Gesundheitsbereich mit dem Gesundheitsministerium des Landes und der damaligen Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit. Im Jahre 2010 und 2011 hat Wolrd Relief die Nothilfe nach ethnischen Unruhen im Süden des Landes unterstützt. Seit 2013 ist World Relief als internationale Organisation in Kirgisistan registriert.[16]

Hilfe für Flüchtlingskinder in Jordanien[Bearbeiten]

Der Verein hilft mit einem Einsatzteam, sowie langjährigen Projekterfahrungen, die Flüchtlingssituation in Jordanien, insbesondere für die Flüchtlingskinder aus Syrien schnellst möglichst verbessern. Bisher wurden bereits „Spielgruppen“ für Flüchtlings- und jordanische Kinder in den Räumlichkeiten einer Kirche in Amman, im Stadtteil "Ashrafieh" eingerichtet. Zusätzlich bekommen die Mütter Gesundheits- und Hygieneschulungen zu geben. Außerdem werden Hygiene Packs an Familien verteilt. Weiterhin beschäftigt sich World Relief Deutschland mit zusätzlichen Aktivitäten und Angeboten zu den wichtigen Schwerpunkten der Trauma-Bewältigung, Bildungsangeboten und Nachhilfeunterricht für Kinder. Dabei ist das langfristige Ziel, Flüchtlingskinder in formale jordanische Schulen zu integrieren.[17]

Gemeinsam für Wasser und Hygiene im Jemen[Bearbeiten]

Das aktuelle Projekt des Vereins zielt darauf ab, die Wasserqualität und den Zugang zu sauberem Wasser in Al Hudaydah zu verbessern. Dazu arbeitet die Organisation in einem sehr bevölkerungsreichen Stadtteil, wo große sanitäre Not herrscht. Das wichtigste und der erste Schritt in einem solchen Projekt besteht in der Einbindung der lokalen Bewohner. Nur wenn sie die Notwendigkeit von Veränderungen verstehen, können langfristige Verbesserungen geschehen. Deshalb hat World Relief Deutschland viel Zeit mit Vertretern des Ortes verbracht, um sich eine Bild von der Lage vor Ort zu machen. Es wurden drei alte Handschachtbrunnen erneuert, aus denen nun eine sichere Wasserquelle entstanden ist. Inzwischen sind mehr als 500 Wassertanks in der Siedlung installiert. Jeder hat ein Volumen von 400 Litern. Aktuell arbeitet der Verein an der Erneuerung der Toiletten von mehr als 400 Familien. Dazu wurden einige freiwillige Helfer geschult, die nun Bauarbeiten beaufsichtigen.[18]

Sanitär, Wasser und Hygiene in Pakistan[Bearbeiten]

Der Verein arbeitet gemeinsam mit der pakistanischen Partnerorganisation daran, für 141.000 Menschen in insgesamt 200 Dörfern im Bezirk Rajanpur in der Region Punjab einen Zugang zu sanitären Anlagen zu schaffen. Neben der Möglichkeit der Toilettenbenutzung, wird gleichzeitig auch eine Reduzierung verschiedener hygienebedingter Erkrankungen bewirkt. Daneben setzt sich World Relief für eine nachhaltige Veränderung ein. Die Organisation hilft zu begreifen, warum es gut für sie, für ihre Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Kinder ist, auf Hygiene zu achten, Wasser und Seife zu benutzen. Deshalb wird in jedem der 200 Dörfer jeweils ein Lehrer zu Wasser- und Hygieneexperten ausgebildet. Sie werden einige Zeit lang geschult und geben ihr Wissen dann jedes Jahr an ihre Schulkinder weiter. So lernen schon die Kleinen, wie wichtig es ist, erstens eine Toilette zu benutzen und zweitens sich danach mit Seife die Hände zu waschen. Die Kinder sollen ihr Wissen zu Hause weitererzählen, sodass dies immer weitergegeben wird. Somit könnte theoretisch ein einzelner Lehrer ein ganzes Dorf erreichen.[19]

Nothilfe in den Flutgebieten in Pakistan[Bearbeiten]

Wie schon im Jahr 2010 ist es auch im September 2014 zu monsunartigen Fluten gekommen, die wieder eine enorme Zerstörungskraft hatten. Besonders sehr arme Familien haben sich noch gar nicht von damaligen Fluten vollständig erholt und sind nun erneut so einer Katastrophe ausgesetzt. Stark betroffen ist ein Gebiet am Mittellauf des Indus, wo sich World Relief Deutschland schon seit mehreren Jahren in Projekten engagiert. Auch diesmal wird World Relief Deutschland Nahrungsmittel an besonders arme Familien, die ihr Haus verloren haben, verteilen. Außerdem wird die Hilfsorganisation für sauberes Trinkwasser sorgen und Hygieneaufklärung durchführen, um die Seuchengefahr zu reduzieren. Bisher konnte der Verein 825 Familien, die von der Flut betroffen waren, unterstützen.[20]

Aktionen[Bearbeiten]

Tag des Flüchtlings 2014[Bearbeiten]

Die Botschaft "Frieden wagen", bestehend aus Kerzen, vor der "MyZeil"

Zum bundesweiten "Tag des Flüchtlings" (26. September 2014) vermittelte der Verein auf der Frankfurter Zeil die Friedensbotschaft "Frieden wagen". Die Botschaft wurde mit Hunderten von Kerzen auf dem Platz vor dem Einkaufszentrum MyZeil aufgebaut. Dabei sollte auf die verbale und physische Gewalt gegenüber Flüchtlingen in der Welt, wie auch in Deutschland hinweisen und ein starkes Zeichen für den Frieden miteinander gesetzt werden. Die Organisation möchte Menschen dazu anregen, aufeinander zuzugehen, Frieden zu suchen und diesen zu bewahren. Es sollte ein Zeichen gesetzt werden, um die Gesellschaft verstärkend darauf aufmerksam zu machen. Den ganzen Tag über hatte die Organisation dazu einen Infostand am Brockhausbrunnen auf der Zeil. Anlässlich des Jubiläums von World Relief, ließ die Organisation zudem 70 weiße, mit Helium gefüllte Luftballons mit individuellen, handgeschriebenen Friedensbotschaften von Frankfurter Bürgern und Passanten in den Himmel aufsteigen. [21]

Finanzierung[Bearbeiten]

Erträge von PartnerAid/World Relief Deutschland 2013

Der Verein ist auf Fördermittel und Spenden sowohl von Privatpersonen als auch von Institutionen angewiesen. World Relief Deutschland stellt freiwillig eine Bilanz mit dazugehöriger Ertragsrechnung auf Grundlage des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. Mai 2009 auf.

Die wichtigste Einnahmequelle der Vereins/PartnerAid im Jahr 2013 waren Zuschüsse sowie Spenden und Mitgliedsbeiträge (Siehe Diagramm). 82,6 % der Erträge von PartnerAid wurden für die Projekte ausgegeben; 17,4 % flossen in die Werbung und Verwaltung.[22]

Der Verein trägt das Spenden-Siegel[23] des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Partner[Bearbeiten]

UN Partner[Bearbeiten]

  • IOM – International Organization for Migration
  • UNDP – United Nations Development Program, Common Humanitarian Fund – Sudan
  • UNFPA – United Nations Population Fund
  • UNHCR – United Nations High Commissioner for Refugees
  • UNICEF – United Nations Children Fund
  • UNOCHA - United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs
  • WFP – United Nations World Food Program
  • WHO – World Health Organization

Regierungspartner[Bearbeiten]

Zivilgesellschaftliche Partner[Bearbeiten]

Sonstige Organisationen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c http://www.worldrelief.de/dynamo/files/user_uploads/Jahresbericht-2013_DE.pdf
  2. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit
  3. www.worldrelief.de Jahresbericht 2013 (PDF)
  4. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit
  5. Jahresbericht 2013 des PartnerAid, Seite 5. Abrufbar unter http://www.worldrelief.de/dynamo/files/user_uploads/Jahresbericht-2013_DE.pdf (PDF)
  6. a b Jahresbericht 2013 des PartnerAid, Seite 4. Abrufbar unterhttp://www.worldrelief.de/dynamo/files/user_uploads/Jahresbericht-2013_DE.pdf (PDF)
  7. a b c Jahresbericht 2013 des PartnerAid, Seite 30. Abrufbar unter http://www.worldrelief.de/dynamo/files/user_uploads/Jahresbericht-2013_DE.pdf
  8. http://www.worldrelief.de/global/wie-wir-arbeiten_2
  9. http://www.partneraid.org/de/ueberuns/unsere-geschichte/
  10. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit
  11. Jahresbericht 2011 des PartnerAid, Seite 10, 11. Abrufbar unter http://www.partneraid.org/de/files/2012/07/PartnerAid-Jahresbericht-2011_WEB.pdf
  12. http://www.worldrelief.de/lokal/fluechtlingsarbeit-in-deutschland
  13. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit/fluechtlingskrise-irak-syrien_2
  14. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit/gezielte-katastrophenhilfe-in-indonesien
  15. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit/vergebung-und-versoehnung-fuer-ruanda
  16. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit/frauen-in-kirgisistan-eine-perspektive-geben
  17. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit/hilfe-fuer-fluechtlingskinder-in-jordanien_2
  18. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit/gemeinsam-fuer-wasser-und-hygiene-im-jemen
  19. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit/sanitaer-wasser-und-hygiene-%E2%80%93-aufbauen-lernen-und-tun-in-pakistan
  20. http://www.worldrelief.de/global/partnerschaftliche-hilfe-weltweit/nothilfe-in-den-flutgebieten-in-pakistan_2
  21. http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/neu-anspach/friedensbotschaft-aus-brennenden-kerzen_14651993.htm
  22. Jahresbericht 2013 von PartnerAid, Seite 22, 23, 24. Abrufbar unter http://www.worldrelief.de/dynamo/files/user_uploads/Jahresbericht-2013_DE.pdf
  23. Informationen zum Spenden-Siegel