Passion (2012)

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Filmdaten
Deutscher Titel Passion
Originaltitel Passion
Produktionsland Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien [1] (Canal+, Medienboard Berlin-Brandenburg, Wild Bunch)
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 102[2] Minuten
Altersfreigabe FSK 16[2]
Stab
Regie Brian De Palma
Drehbuch Brian De Palma, Natalie Carter
Produktion Saïd Ben Saïd
Alfred Hürmer
Musik Pino Donaggio
Kamera José Luis Alcaine
Schnitt François Gédigier
Besetzung

Passion ist ein Thriller des Regisseurs Brian De Palma aus dem Jahr 2012. Die Hauptrollen übernahmen Rachel McAdams, Noomi Rapace, Paul Anderson und Karoline Herfurth. Der Film ist ein Remake des französischen Thrillers Liebe und Intrigen von Alain Corneau aus dem Jahr 2010.

Handlung[Bearbeiten]

Die Werbemanagerin Christine Stanford leitet die Niederlassung einer New Yorker Agentur in Berlin am Potsdamer Platz. Sie rächt sich an ihrer Mitarbeiterin Isabelle James für deren Affäre mit ihrem Freund Dirk. Sie versucht Isabelles Ruf und Beziehungen zu ruinieren. Isabelle wird infolge der ständigen Schikanen schließlich medikamentenabhängig.

Kurz darauf wird Christine tot aufgefunden und Isabelle wird als Verdächtige verhaftet. Unter dem Einfluss der Medikamente gesteht sie den Mord. Später präsentiert sie ein Alibi für die Mordnacht, um ihre Unschuld zu beweisen. Nachdem man in Dirks Auto einen Schal mit Blutspuren von Christine findet, wird dieser des Mordes angeklagt und Isabelle entlassen.

Tatsächlich hat Isabelle Christine ermordet und die Hinweise auf Dirk als Mörder gestreut. Jedoch hat Isabelles Sekretärin Dani, die heimlich in Isabelle verliebt ist, sie in der Mordnacht gefilmt. Sie erpresst Isabelle, mit ihr eine Beziehung einzugehen. Nach einem Alptraum, in dem Isabelle Dani ermordet und dann von Christines Schwester getötet wird, wacht sie auf und findet die tote Dani in ihrer Wohnung.

Kritik[Bearbeiten]

Passion wurde von der Kritik mehrheitlich gemischt bis negativ aufgenommen. So weist Rotten Tomatoes lediglich eine Durchschnittswertung von 34 % und Metascore eine Durchschnittswertung von 52 % aus.

Einige Kritiker lobten dennoch De Palmas Inszenierung:

„Nach mehrjähriger Schaffenspause kehrt Thriller-Spezialist Brian De Palma zu seinem Lieblingsgenre zurück und macht aus „Passion" ein virtuos inszeniertes, aber erzählerisch auf wackligen Füßen stehendes Bravourstück voller Rückbezüge aufs eigene Werk.“

Filmstarts[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Passion. In: wildbunch. Abgerufen am 31. August 2012.
  2. a b Freigabebescheinigung (PDF; 81 kB) der FSK
  3. Die Filmstarts-Kritik zu Passion bei filmstarts.de, abgerufen am 13. Dezember 2013