Pastoral

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Das Fremdwort Pastoral (die P.) leitet sich ab vom lateinischen "pastor" (Hirte) und wird weitgehend synonym mit Seelsorge verwendet. Der Aspekt des Hirtendienstes (im Sinne geistlicher Anleitung, neben dem Lehr- und Heiligungsdienst der Kirche) christlicher Seelsorger wird auf diese Weise hervorgehoben. Oberste Hirten der Römisch-katholischen Kirche sind der Papst und die Bischöfe; in den anderen christlichen Kirchen werden die pastoralen Ämter teils abweichend begründet und organisiert.

Im Unterschied zu einer schlichten Dienstleistung ist die Pastoral dem Begriff nach mit der Ausübung kirchlicher Autorität verbunden. Die bevorzugte Methode ist heute jedoch am Dialog mit den Menschen in ihrer Situation orientiert. Wenn jedoch Pastoral und Seelsorge unterschieden werden, so geht es in der Pastoral eher um den personellen Ort (kirchliche Strukturen mit Priestern, Diakonen und anderen Beauftragten, z. B. Pastoralreferenten) und in der Seelsorge eher um die Ausübung kirchlichen Handelns, die stets auch lehrende und liturgische Aspekte hat.

Auf wissenschaftlich-theologische Weise befasst sich damit die Pastoraltheologie. Zu den Methoden der Pastoral forscht die Praktische Theologie.

Wird es in der Kunst und Literatur verwendet, bezieht sich das Wort auf die Bukolik (das Schäferidyll), ein Genre der europäischen Antike & Klassik.

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