Pato Banton

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Baby Come Back
  UK 1 29.10.1994 (18 Wo.) [1]
[1]

Pato Banton (* 5. Oktober 1961 in London, England[2]; als Patrick Murray) ist ein britischer Dancehall-Reggae-Sänger.

Karriere[Bearbeiten]

Pato Banton wurde in London geboren, zog aber bereits im Alter von 8 Jahren nach Birmingham. Schon in den 1970ern gab ihm sein Stiefvater, der jamaikanische DJ Lester Daley, Gelegenheit seine musikalischen Talente zu üben, er ließ den Jungen als MC bei seinem V-Rocket Reggae Sound System mitmachen. Bald bekam er den Spitznamen Pato. Bei einem Talentwettbewerb, den er gewann, lernte er Roger „Ranking“ Charlery kennen, der einer der Juroren gewesen war. Man freundete sich an und 1982 produzierte Pato erste Aufnahmen mit dessen Band The English Beat, und hatte einen Gastauftritt auf deren Album Special Beat Service mit dem Song Pato and Roger a Go Talk.

1987 erschien sein Solo-Debütalbum Never Give In. 1990 folgte Wize Up! (No Compromize), darauf war eine Coverversion des Police-Songs Spirits in the Material World, die für Pato Banton zum ersten Hit wurde. Auf der Platte war auch ein gemeinsamer Song mit David Hinds von Steel Pulse. Im selben Jahr entstand in Zusammenarbeit mit Mad Professor das Dub-Album Mad Professor Recaptures Pato Banton, dann ein Live-Album und schon 1992 kam Universal Love heraus. 1994 brachte Pato Banton mit Collections sein nächstes Album heraus, und eine weitere Coverversion wurde zu einem Hit, der die bisherigen Erfolge übertraf. Das im Original von Eddy Grant stammende Stück Baby Come Back, von Pato Banton gemeinsam mit Robin und Ali Campbell von UB40 gesungen, war vier Wochen lang die Nummer 1 in den britischen Musik-Charts[1] und unter den Top 5 in 20 anderen Ländern.[2]

Weitere Alben kamen danach in nicht mehr ganz so rascher Folge heraus. Life Is a Miracle erreichte eine Grammy-Nominierung als Best Reggae Album in 2001.[3]

Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Mad Professor Captures Pato Banton (1985)
  • Never Give In (1987)
  • Visions of the World (1989)
  • Wize Up! (No Compromize) (1990)
  • Mad Professor Recaptures Pato Banton (1990)
  • Live & Kickin All over America (1991)
  • Universal Love (1992)
  • Collections (1994)
  • Stay Positive (1996)
  • Life Is a Miracle (2000)
  • Live in Brazil (2001)
  • Live at the Maritime Hall: San Francisco (2001)
  • Go Pato (live) (2002)
  • Time Come (2002)
  • Pato Banton and Friends (2008)
  • Destination Paradise (2008)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c UK-Charts Abgerufen am 20. März 2011.
  2. a b nach Biographie auf vitalspot.com, siehe unter Weblinks. Abgerufen am 3. Oktober 2008.
  3. CNN.com - Entertainment - 43rd Grammy Awards - 21. Februar 2001. Abgerufen am 3. Oktober 2008.

Weblinks[Bearbeiten]