Patrick Bick

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Patrick Bick
Spielerinformationen
Geburtstag 12. März 1977
Geburtsort IllingenDeutschland
Größe 174 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1982–1991
1991–
VfB Hüttigweiler
SV Rot-Weiß Hasborn
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
0000–1998
1998
1999
1999–2003
2003–2003
2004–2007
2007–2009
2009–2011
2011–2013
SV Rot-Weiß Hasborn
1. FC Saarbrücken
FC 08 Homburg (Leihe)
SV Elversberg
FC Augsburg
Eintracht Braunschweig
SV Wehen Wiesbaden
RB Leipzig
SSV Markranstädt
0
0
0
100 0(7)
10 0(2)
85 (14)
40 0(3)
29 0(5)
26 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 27. Juni 2013

Patrick Bick (* 12. März 1977 in Illingen (Saar)) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Bick begann das Fußballspielen VfB Hüttigweiler. Mit 14 Jahren schloss er sich dem SV Rot-Weiß Hasborn. Für Hasborn spielte er in der B-Jugend, der A-Jugend und später in der Verbandsliga.[1][2]

1998 wechselte er zum damaligen Regionalligisten 1. FC Saarbrücken. Nach einem halben Jahr bei Saarbrücken wurde er in der Winterpause der Saison 1998/99 an den FC 08 Homburg ausgeliehen.[1] Sportlich schaffte er mit der Mannschaft den Klassenerhalt in der Regionalliga West/Südwest. Jedoch wurde der Verein wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten und nach Insolvenz in die Oberliga Südwest zwangsversetzt.

Bick verließ darauf hin Homburg und ging zum Süd-Regionalligisten SV Elversberg. Er schaffte in seiner ersten Saison 1999/2000 die Qualifikation für die zweigleisige Regionalliga. Bick blieb vier Jahre in Elversberg.

Zur Saison 2003/04 wechselte Bick zum Regionalligakonkurrenten FC Augsburg, blieb hier aber nur ein halbes Jahr. Im Januar 2004 ging er zu Eintracht Braunschweig in die Regionalliga Nord. Mit Braunschweig stieg er am Ende der Saison 2004/05 als Staffelsieger in die 2. Bundesliga auf. In seinem ersten Zweitligajahr absolvierte Bick 30 Spiele und erzielte dabei acht Treffer. Gleich am ersten Spieltag der folgenden Saison 2006/07 verletzte sich Bick schwer. Er musste zweimal operiert werden, sechs Monate pausieren und konnte erst Ende Februar wieder eingreifen.[3] Er kam in der restlichen Saison noch zu acht Einsätzen und musste am Saisonende mit der Mannschaft als Tabellenletzter in die Regionalliga absteigen.

Nach dem Abstieg der Braunschweiger wechselte Bick zum Zweitligaaufsteiger SV Wehen Wiesbaden. Hier übernahm er gleich die Rolle eines Führungsspielers und verdrängte den etatmäßige Wehener Kapitän Sascha Amstätter von seinem Stammplatz.[3] Am Ende der Saison belegte er mit Wehen den achten Tabellenplatz. Insgesamt kam er dabei auf 27 Einsätze und erzielte zwei Tore. Sein erster Treffer war gleich am ersten Spieltag der 3:2-Siegtreffer gegen die TSG 1899 Hoffenheim. In der darauffolgenden Saison spielte Bick nur noch sechsmal für die erste Mannschaft und stieg mit Wiesbaden als Tabellenletzter aus der 2. Bundesliga ab.

Zur Saison 2009/10 wechselte Bick zu RB Leipzig in die Oberliga. Als Stammspieler stieg er als Oberligameister in die Regionalliga auf. In der Hinrunde der folgenden Regionalliga kam er nur zu drei Einsätzen in der ersten Mannschaft und wechselte Mitte Januar 2011 zum SSV Markranstädt. Hier beendete er im Juni 2013 seine aktive Karriere.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 2005 mit Eintracht Braunschweig
  • Aufstieg in die Regionalliga Nord mit RB Leipzig

Physiotherapeut[Bearbeiten]

Bereits mit 17 Jahren begann Bick eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Parallel zur Fußballer-Karriere absolvierte er Fortbildungen zum Heilpraktiker und zum Akupunkteur. Zur Saison 2013/2014 wurde Patrick Bick Leiter der Physiotherapie beim Erstligisten Eintracht Braunschweig.[4]

Privat[Bearbeiten]

Bick hat einen Sohn (* 3. April 2007).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Elmar von Cramon: Der Neuzugang - Patrick Bick. 3. April 2004, abgerufen am 6. Januar 2014 (PDF).
  2. 1.Mannschaft. In: 80 Jahre Sportverein Rot-Weiß Hasborn. 21. Juli 2000, S. 19, abgerufen am 6. Januar 2014 (PDF).
  3. a b Susan Dobias: Staubsauger mit Torinstinkt. 10. September 2007, abgerufen am 6. Januar 2014.
  4. Christian Schiebold: Als Lieberknecht anrief, musste Bick nicht lange überlegen. Braunschweiger Zeitung, 13. Juli 2013, abgerufen am 6. Januar 2014.

Weblinks[Bearbeiten]