Patty Smyth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit der Scandal-Frontfrau Patty Smyth, die nicht mit der Rockmusikerin Patti Smith zu verwechseln ist.
Patty Smyth beim Tribeca Film Festival 2008

Patty Smyth (* 26. Juni 1957 in New York City) war in den 1980er Jahren Sängerin und Frontfrau der Gruppe Scandal. Sie verließ die Band 1984 und startete danach eine Solokarriere.

Biografie[Bearbeiten]

Patty Smyth verbrachte ihre Kindheit in Queens, Brooklyn und Manhattan. Mit fünfzehn hatte sie ihren ersten Auftritt in einem lokalen Musikclub. In dem Club ihrer Mutter probte sie mit ihrer ersten, namenlos gebliebenen Band, bis sie später Patty and the Planets gründete. Mit Nebenjobs hielt sie sich über Wasser.

1982 stieg sie bei Scandal ein und veröffentlichte mit der Band die selbstbetitelte EP und das Album The Warrior (1984).

Nach dem Ausstieg von David Lee Roth wurde ihr der Sangesposten bei Van Halen angeboten, doch sie lehnte ab. [1]

1985 heiratete Smyth den Punkmusiker Richard Hell, ihre gemeinsame Tochter Ruby wurde im gleichen Jahr geboren. Die Ehe war nur von kurzer Dauer. Bereits bei der Veröffentlichung ihres ersten Soloalbums Never Enough war das Paar geschieden.

Den Durchbruch schaffte sie mit ihrem zweiten Album Patty Smyth (1992). Ihr wohl bekanntestes Stück Sometimes Love Just Ain´t Enough entstand im Duett mit Don Henley. Der Song war im Oktober 1992 für zwei Wochen auf Platz 2 der Billboard Charts[2] und wurde im Februar 1993 für einen Grammy Award nominiert.[3] Die Single und das Album erreichten in den USA Goldstatus. [4] Bereits 1984 und 1989 hatte sie auf Alben des ehemaligen Eagles-Schlagzeugers und -Gitarristen im Background gesungen.

1994 schrieb sie zusammen mit James Ingram, James Newton Howard und Carole Bayer Sager den Song Look What Love Has Done für den Soundtrack des Films Junior. Dieser Song wurde sowohl für den Golden Globe als auch für den Oscar nominiert, ging jedoch bei beiden Verleihungen leer aus.[5]

1997 heiratete sie auf Hawaii den Tennisspieler John McEnroe, mit dem sie zwei gemeinsame Kinder hat. 1998 beteiligte Smyth sich am Soundtrack zu dem Film Armageddon.

Im Rahmen eines Specials auf VH1 kam es 2001 zu einer Reunion von Scandal. Seitdem spielt die Band wieder sporadisch live.

Diskografie[Bearbeiten]

Mit Scandal[Bearbeiten]

  • Scandal (1982)
  • Warrior (1985)

Soloalben[Bearbeiten]

  • Never Enough (1987)
  • Patty Smyth (1992)
  • Greatest Hits – featuring Scandal (1998)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Blog von Tampabay.com
  2. Allmusicguide.com
  3. Rockonthenet.com
  4. Datenbank der RIAA
  5. IMDB-Eintrag von Junior

Weblinks[Bearbeiten]