Paul-Hindemith-Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit dem internationalen Paul-Hindemith-Preis werden seit 1990 im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF) zeitgenössische Komponisten gefördert. Die Preisträger kommen in der Regel aus den Ländern des Festival-Länderschwerpunkts.

Hintergrund[Bearbeiten]

Mit dem Musikpreis wird an das musikpädagogische Wirken Paul Hindemiths erinnert. Hindemith hielt sich im Sommer 1932 vier Tage in Plön auf und arbeitete dort an der Staatlichen Bildungsanstalt mit den Schülern Edgar Rabschs. Er komponierte hier den Plöner Musiktag.

Die Auszeichnung wird jährlich von vier Stiftungen verliehen: Der Hindemith-Stiftung in Blonay (Schweiz), der Walter und Käthe Busche-Stiftung, der Rudolf und Erika Koch-Stiftung und der Gerhard Trede-Stiftung. Sie ist mit 20.000 Euro dotiert.

Der Preis war ursprünglich kein Wettbewerbspreis. 2011 wurde er erstmals im Rahmen eines Kompositionswettbewerbs vergeben. Ausgeschrieben hatten diesen das SHMF und die NDR Radiophilharmonie zusammen mit den Stiftungen, die bisher schon den Hindemith-Preis tragen. Junge Komponisten, die vor dem 1. September 1973 geboren sein mussten, waren aufgerufen, ein Konzert für Multipercussion und Sinfonieorchester zu schreiben. Das Werk des Wettbewerbssiegers wurde beim SHMF 2011 von dem klassischen Schlagzeuger Martin Grubinger uraufgeführt.[1]

Preisträger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hochschule für Musik Würzburg zur Verleihung 2011

Siehe auch[Bearbeiten]