Paul Ambros

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DeutschlandDeutschland Paul Ambros Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 22. Juni 1933
Geburtsort Hopfen am See, Deutschland
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Schusshand Rechts
Spielerkarriere
1953–1965 EV Füssen
1965–1973 Augsburger EV

Paul Ambros (* 22. Juni 1933[1] in Hopfen am See) ist ein ehemaliger Eishockeyverteidiger mit dem Spitznamen Tiger vom Hopfensee und elfmaliger Deutscher Meister. Er ist Mitglied der Hockey Hall of Fame Deutschlands.

Karriere[Bearbeiten]

Eishockeyspielen lernte er auf dem Hopfensee bei Füssen zusammen mit seinen beiden Brüdern und trat zusammen mit ihnen dem nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten SV Hopfen am See (der seit 2001/02 nicht mehr am Ligenspielbetrieb teilnimmt) bei.

1949 wechselte er zum EV Füssen und wurde dort 1951 und 1952 deutscher Jugendmeister. Ab 1953 kam er zum Einsatz in der 1. Mannschaft des EVF und spielte dort in der Eishockey-Oberliga und in der Eishockey-Bundesliga und wurde 11-mal Deutscher Meister. Im Sommer 1965 verließ er im Unfrieden den EV Füssen und wechselte zum Augsburger EV, mit dem er 1968 in die Eishockey-Bundesliga aufstieg.

Nachdem er schon 1972 seine Karriere beim AEV beendet hatte, kehrte er in der Saison 1972/73 doch noch einmal als Spieler zurück.

In der Westdeutschen Nationalmannschaft spielte er von 1956 bis 1964, wobei er

  • Olympiateilnehmer 1956, 1960 und 1964
  • Weltmeisterschaftsteilnehmer 1959 und 1961 mit 1963

war.

Schon während seiner Karriere als Eishockeyspieler arbeitete er als Zimmermann und stellte auch die Ambros-Eishockeyschläger her.

Seit dem 22. Juli 2005 Namensgeber des „Paul Ambros Platz“ in Füssen.

Laut einer Aussage von Paul Ambros selbst musste er bei einem Turnier einigen Spielern der russischen Mannschaft nach einem Spiel seinen Pass zeigen, da diese aufgrund seiner „kanadischen“ (=körperbetonten) Spielweise beharrlich darauf bestanden, er sei ein Kanadier, der für Deutschland spielt. Paul Ambros war einer der ersten Spieler, der sehr körperbetont spielte. Noch im Alter (z.B. bei Benefiz-Spielen Mitte der neunziger Jahre) weigerte er sich, einen Helm zu tragen. Ambros hatte auch keine Angst, sich bei einem Torschuss zwischen Puck und Tor zu werfen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Horst Eckert: Paul Ambros. Der Tiger vom Hopfensee. Eishockey ist sein Leben. Füssen Tiger Verlag

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sport-Bild vom 17. Juni 1998, S.67