Paul Bach-y-Rita

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Paul Bach-y-Rita (* 24. April 1934 in New York; † 20. November 2006) war ein US-amerikanischer Neurophysiologe. Er beschäftigte sich vor allem mit Fragen der Rehabilitation nach Verletzungen des Gehirns. Auf der Grundlage der theoretischen Annahme der Neuroplastizität des Gehirns stellte er 1969 zusammen mit Kollegen Ideen für eine Maschine vor, die die Bilder einer Kamera in Vibrationssignale übersetzen und so Blinden helfen sollte, sich zurechtzufinden.[1] Seit Beginn des 21. Jahrhunderts werden derartige Maschinen erprobt und im Unterricht mit behinderten Kindern und bei der Rehabilitation von Kriegsbeschädigten und Schlaganfallopfern eingesetzt.

Ihm zu Ehren stiftete die University of Wisconsin Foundation den Paul Bach-y-Rita Lectureship Fund[2].

Medien[Bearbeiten]

Norman Doidge: "Neustart im Kopf - wie sich unser Gehirn selbst repariert". (Film)

Literatur[Bearbeiten]

  • Nonsynaptic diffusion neurotransmission and late brain reorganization, New York, Demos, 1995
  • Recovery of function : theoretical considerations for brain injury rehabilitation, Bern, Huber, 1980
  • Brain mechanisms in sensory substitution, New York, Academic Press, 1972
  • The control of eye movements, New York, Academic Press, 1971

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.britannica.com/EBchecked/topic/410552/neuroplasticity/276926/Brain-computer-interface#ref=ref1007408
  2. http://www.engr.wisc.edu/bme/newsletter/2007/in_memoriam.html