Paul Colin
Paul Colin (* 27. Juni 1892 in Nancy; † 18. Juni 1985 in Nogent-sur-Marne) war ein wichtiger, international tätiger Französischer Gebrauchsgrafiker, Dekorateur und Maler. Er war vor allem für seine Plakatgestaltungen bekannt.
Als Bewunderer und Liebhaber von Josephine Baker gestaltete er 1925 die Plakate ihrer Revue Nègre. Er entwarf mehr als 40 Jahre Plakate für ihre Aufführungen, sowie zahlreiche Bühnenbilder und Kostüme. Er lieferte auch 30 Illustrationen zu Josephine Bakers Memoiren.
Paul Colin war ein Schüler von Eugène Vallin und Victor Prouvé. Der Beginn seiner Arbeiten ist noch sehr vom Art Déco geprägt, bis er später seinen eigenen, sehr persönlichen Stil findet. Er ist Gestalter von mehr als 1 400 Plakaten, zahlreichen Bühnenbildern und Kostümen.
Seine Arbeit erweckte internationale Aufmerksamkeit: Im Jahr 1964 wurde er zur documenta III (in die Abteilung Graphik) nach Kassel eingeladen.
Literatur [Bearbeiten]
- documenta III. Internationale Ausstellung; Katalog: Band 1: Malerei und Skulptur; Band 2: Handzeichnungen; Industrial Design, Graphik; Kassel/Köln 1964
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Paul Colin im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Beispiele seiner Arbeiten
- Beispiele seiner Arbeiten
- Paul Colins Werke
- Materialien von und über Paul Colin im documenta-Archiv
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Colin, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Grafiker und Maler |
| GEBURTSDATUM | 27. Juni 1892 |
| GEBURTSORT | Nancy |
| STERBEDATUM | 18. Juni 1985 |
| STERBEORT | Nogent-sur-Marne |