Paul Gleason

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Paul Xavier Gleason (* 4. Mai 1939 in Jersey City, New Jersey; † 27. Mai 2006 in Burbank, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Biografie[Bearbeiten]

Gleason erreichte überregionale Bekanntheit als Footballspieler der Florida State University. Nach seinem Studienabschluss 1966 wurde er von dem Baseball Team Cleveland Indians unter Vertrag genommen. Dennoch wandte er sich vom Profi-Sport ab und verlagerte sich wie einige seiner Teamkollegen von der Florida State University, Burt Reynolds und Robert Urich, ganz auf die Schauspielerei. Auslöser dafür war Elia Kazans Drama Fieber im Blut, das er zusammen mit dem befreundeten Autor Jack Kerouac 1961 im Kino gesehen hatte. Daraufhin bewarb sich Gleason bei Lee Strasbergs renommierten Actors Studio und erlernte dort den Beruf des Schauspielers.

In einer über 40 Jahre umspannenden Film- und Fernsehkarriere wirkte Gleason in über 60 Spielfilmen und in weit über 70 Fernsehproduktionen mit. Oft verkörperte er dabei Vertreter von Recht und Ordnung, wenngleich bisweilen auch als gebrochene oder korrupte Charaktere.

Zu seinen bekanntesten Filmen zählen die an Mark Twain angelehnte Komödie Die Glücksritter mit Eddie Murphy und Dan Aykroyd, Bruce Willis' Action-Klassiker Stirb langsam, die High-School-Komödie Breakfast Club, der Abenteuerfilm Doc Savage - Der Mann aus Bronze und das Star-Wars-Spinoff Ewoks - Kampf um Endor.

Einem breiten Fernsehpublikum wurde er vor allem durch seine Rolle als „David Thornton“ bekannt, den er von 1976 bis 1978 in der Seifenoper All My Children verkörperte. Außerdem übernahm er Gastrollen in zahlreichen Fernsehserien wie Das A-Team, Seinfeld, Trio mit vier Fäusten und Friends.

Darüber hinaus wirkte er bei zahlreichen Theaterproduktionen mit, u.a. am New Yorker Broadway und brachte einen Band mit eigenen Gedichten heraus.

Der passionierte Golfer Gleason war zweimal verheiratet.

Am 27. Mai 2006 starb er im kalifornischen Burbank an einer möglicherweise durch Asbest hervorgerufenen Lungenkrebserkrankung.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]