Paul Kayser (Maler)

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Paul Kayser: Selbstporträt, um 1913

Paul Kayser (* 22. September 1869 in Hamburg; † 23. September 1942 in Donaueschingen) war ein deutscher Maler.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Paul Kayser: Schlepper im Hamburger Hafen bei Nacht

Nach seiner Dekorationsmaler-Lehre bei Wirth & Bay in den Jahren 1886 bis 1889 folgte der Besuch der Münchener sowie der Dresdner Kunstgewerbeschule. Anschließend arbeitete er ab 1890 wieder vier Jahre lang in Hamburg als Dekorationsmaler. In den Jahren 1906 bis 1939 unterrichtete er, unterbrochen durch seine Tätigkeit als Soldat in Schleswig (1916–1918) im Ersten Weltkrieg, an der Kunstschule Gerda Koppels, nachdem er zuvor bereits über fünf Jahre privaten Malunterricht erteilt hatte. Aufgrund der Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg verließ er 1941 seine Heimatstadt und zog nach Donaueschingen, wo er ein Jahr später verstarb.

Das Gründungsmitglied des Hamburgischen Künstlerclubs von 1897, sowie der Hamburgischen Sezession[1] und Mitglied des Hamburger Künstler-Vereins wurde in seinem Stil entscheidend durch Albert Marquet geprägt, dem er 1909 begegnet war und den er 1933 im Rahmen einer Paris-Reise erneut aufsuchte. Zu seinen Werken gehören unter anderem zwei große, für die Ausstattung des Ozeankreuzers Imperator geschaffene Gemälde.

Quelle[Bearbeiten]

  • Hamburger Ansichten – Maler sehen die Stadt, Hamburger Kunsthalle, Wienand Verlag, S. 190

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Paul Kayser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Begleitender Bericht zu Paul Kayser - Bilder aus Hamburg Galerie 1 der Haspa Ausstellung in der Haspa Glockengießerwall 22 vom 18. Februar bis 8. April 2004 auf haspa.de