Paul L. Smith

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Paul L. Smith (1973)

Paul L. Smith (* 5. Februar 1939 in Everett, Massachusetts; † 25. April 2012 in Ra’anana, Israel) war ein amerikanischer Schauspieler. Er wurde durch diverse Italo-Western und Komödien bekannt. Meist übernahm er Rollen, die zu seinem stämmigen Körperbau passten, sowie solche als Bösewichte.

Karriere[Bearbeiten]

Seine erste Filmrolle hatte Smith als jüdischer Gefangener in Otto Premingers Exodus (1960). In seinem ersten Western, Die letzten Zwei vom Rio Bravo, spielte er 1964 neben Horst Frank die Hauptrolle. 1967 kehrte Smith, nachdem er bereits für Exodus in Israel gedreht hatte, dorthin als Freiwilliger im Sechstagekrieg zurück. In Israel war er in fünf Filmen zu sehen. Im Jahr 1973 zog er mit seiner Frau Eve, die er in Israel kennengelernt hatte, nach Italien. Hier drehte er mit Antonio Cantafora, der sich den Nom-de-film Michael Coby gab, mehrere Terence Hill & Bud Spencer-Plagiate. Eine kleine Nebenrolle hatte er auch in der Miniserie Moses mit Burt Lancaster.

Im Jahr 1977 zog er nach Hollywood und drehte 12 Uhr nachts – Midnight Express. In Hollywood nahm er Gastrollen in Serien wie CHiPs, Notruf California und Barney Miller an. In Popeye erlebte er einen Flop; später wirkte er auch in bekannteren Filmen mit, etwa Masada mit Peter O'Toole, Red Sonja mit Arnold Schwarzenegger und Maverick mit Mel Gibson.

Im Jahr 2006 zog er zurück nach Israel und nahm zusammen mit seiner Frau die dortige Staatsbürgerschaft und die hebräischen Namen Adam und Aviva Eden an.

Filme[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]