Paul Philippoteaux

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Paul Dominique Philippoteaux (* 27. Januar 1846 in Paris; † 1923 ebenda) war ein französischer Maler.

Leben[Bearbeiten]

Philippoteaux war ein Sohn des Malers Félix Philippoteaux und erhielt von diesem auch seinen ersten künstlerischen Unterricht. Er absolvierte das Lycée Henri IV mit Erfolg und wechselte anschließend an die École des Beaux-Arts. Dort wurde er unter anderem von Léon Cogniet und Alexandre Cabanel unterrichtet. Durch seine Lehrer wurde ihm auch schon bald die Teilnahme an den großen jährlich stattfindenden Ausstellungen des Salon de Paris ermöglicht.

Rezeption[Bearbeiten]

Neben seinen Porträts und anderen Ölbildern wurde Philippoteaux vor allem durch seine monumentalen Panorama-Bilder bekannt. Viele davon entstanden in Zusammenarbeit mit seinem Vater.

Das Cyclorama der Schlacht von Gettysburg ist ungefähr 990 m² groß und gilt als sein bekanntestes Werk. 1879 nahm er den Auftrag an, dieses Werk zu schaffen. Nach ersten Recherchen, reiste er im April 1882 in die USA und photographierte das gesamte Schlachtfeld und befragte Überlebende, wie Abner Doubleday, Winfield Scott Hancock und Oliver Otis Howard. Bei der Ausarbeitung unterstützten Philippoteaux neben seinem Vater noch weitere vier Assistenten.

Werke[Bearbeiten]

  • Retour d'un pardon. 1864.
  • Vannenses. 1865.
  • Scene d'invasion. 1866.

Literatur[Bearbeiten]

  • Emmanuel Bénézit (Hrsg.): Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays. Neuaufl. Grund, Paris 1999 ff.
  • Dean S. Thomas: The Gettysburg Cyclorama. A portrayal of the high tide of the confidency. Thomas Publ., Gettysburg 1989, ISBN 0-939631-14-8.

Weblinks[Bearbeiten]