Paulina Ołowska

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Paulina Ołowska (* 1976 in Danzig, Polen) ist eine polnische Malerin und vielseitige Künstlerin. Sie erhält 2014 den Kunstpreis Aachen.

Leben[Bearbeiten]

Nach ihrer Schulzeit studierte Ołowska an der School of the Art Institute of Chicago, und an der Akademie der Künste in Danzig. Paulina Ołowska lebt und arbeitet in Mszana Dolna, Polen. Im Rahmen von Gruppenausstellungen wurden ihre Werke unter anderem im Museum für Moderne Kunst in Warschau, in der Sammlung Goetz, München, im Carnegie Museum of Art, Pittsburgh, und im Museum Folkwang, Essen, gezeigt. Seit 2009 sind ihre Arbeiten auch in Einzelausstellungen namhafter Kunsthallen zu sehen.

Werk[Bearbeiten]

Zu Paulina Ołowska Werken zählen Gemälde, Zeichnungen, Collagen, Performances, Installationen und Videos. In ihren Arbeiten nimmt sie Bezug auf die Kunst- und Designgeschichte sowie auf Architektur, Raumgestaltungen, traditionelles polnisches Handwerk, Puppenspiel, funktionale Kulissen, Mode und Werbung. Sie schuf Portraits bedeutender Frauen aus Kunst und Literatur wie Virginia Woolf, Vanessa Bell, Charlotte Perriand, Nina Hamnett und Peggy Moffitt.

„Paulina Olowska durchforstet in ihrer künstlerischen Arbeit den historischen Fundus der Moderne, stöbert in der Kunst- und Designgeschichte und bedient sich bei Mode und Werbung. Fasziniert von den utopischen Versprechen der historischen Avantgarde, eignet Olowska sich deren Techniken an und benutzt sie in ihren Werken. So arbeitet sie in unterschiedlichen Medien wie Performance, Video, Installation, Skulptur, Collage, Malerei und Mode, kollaboriert mit anderen Künstler/innen, kuratiert Ausstellungen oder organisiert Events. Dabei treten in Vergessenheit geratene Frauen dieser Disziplinen wieder ins Rampenlicht, durch Olowska neu bewertet und in die Historie eingeordnet.“

Hans Poth, Stadt Aachen[1]

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kunstverein Braunschweig (Hrsg): Paulina Olowska. Sie musste die Idee eines Hauses als Metapher verwerfen. Verlag W. Koenig, 2004 ISBN 978-3-88375-895-4
  • Lionel Bovier (Hrsg.): Paulina Olowska. Ringier, 2012 ISBN 978-3-03764-287-0

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Pressemitteilung der Stadt Aachen vom 30. Januar 2014 zur Begründung der Preisverleihung, Fachbereich Presse und Marketing, Hans Poth