Scorpions

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Scorpions
Scorpions Logo.svg
Meine, Jabs, Schenker und Mąciwoda, 2014.
Meine, Jabs, Schenker und Mąciwoda, 2014.
Allgemeine Informationen
Herkunft DeutschlandDeutschland Deutschland, Hannover
Genre(s) Hard-Rock, Heavy Metal
Gründung 1965 als Nameless
Website www.the-scorpions.com
Aktuelle Besetzung
Klaus Meine (seit 1969)
Gitarre, Gesang
Rudolf Schenker (seit 1965)
Gitarre
Matthias Jabs (1978, seit 1979)
Paweł Mąciwoda (seit 2003)
Johan Franzon (seit 2014)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Michael Schenker (1969–1973, 1978–1979)
Gitarre, Gesang
Uli Jon Roth (1973–1978)
Bass
Lothar Heimberg (1968–1973)
Bass
Francis Buchholz (1973–1992)
Bass
Ralph Rieckermann (1993–2003)
Bass
Ken Taylor (2000)
Achim Kirschning (1973–1974)
Schlagzeug
Wolfgang Dziony (1965–1973)
Schlagzeug
Harald Grosskopf (1967)
Schlagzeug
Jürgen Rosenthal (1973–1975)
Schlagzeug
Rudy Lenners (1975–1976)
Schlagzeug
Herman Rarebell (1977–1996)
Schlagzeug
Curt Cress (1996)
Schlagzeug
James Kottak (1996–2014)

Scorpions ist eine deutsche Hard-Rock-/Heavy-Metal-Band aus Hannover. Die Scorpions Musikproduktions- und Verlags-GMBH (vorher Scorpions GbR) hat ihren Sitz in der Samtgemeinde Schwarmstedt und in Langenhagen bei Hannover.[1][2]

Die erfolgreichste Besetzung der Scorpions waren Francis Buchholz (Bass), Klaus Meine (Gesang), Matthias Jabs (Gitarre), Rudolf Schenker (Gitarre) und Herman Rarebell (Schlagzeug). In dieser Besetzung veröffentlichten sie Rockhits wie Rock You Like a Hurricane, The Zoo, Big City Nights, No One Like You und Balladen wie Still Loving You, Send me an Angel und Wind of Change, die international bis heute zu den Rockklassikern gezählt werden. Mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Scorpions zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte.[3][4]

Geschichte[Bearbeiten]

1965 bis 1973: Gründung und Debütalbum[Bearbeiten]

Die Band wurde 1965 in Sarstedt vom Gitarristen Rudolf Schenker und dem Schlagzeuger Wolfgang Dziony im Zuge der Beat- und Rockära als Amateurband zunächst unter dem Namen Nameless gegründet, da man sich auf keinen geeigneten Namen einigen konnte. Zur Anfangsbesetzung gehörten Joachim Kirchhoff (Bass), Rudolf Schenker (Gitarre), Karl-Heinz Vollmer (Gitarre) und Wolfgang Dziony (Drums). Nachgespielt wurde alles, was in der englischen Hitparade ganz oben war, hauptsächlich die Songs der Beatles.[5]

Ein Jahr nach der Gründung nannte sich die Band schließlich Scorpions, laut Rudolf Schenker deshalb, weil es sich dabei um einen Namen handelt, der sowohl national als auch international verstanden werden könnte. Von 1965 bis 1967 gaben sie in Norddeutschland Konzerte und traten auch im Vorprogramm von Bands, wie den Lords, Searchers oder Dave Dee, auf. In dieser Zeit übernahm Rudolf Schenker auch den Gesang. 1967 kam der Sänger Werner Hoyer dazu und machte die Band zum Sextett. Nur sechs Monate später löste sich die Band auf, da der damalige Leadgitarrist Karl-Heinz Vollmer zur Bundeswehr eingezogen wurde. Rudolf Schenker und der damalige Schlagzeuger Wolfgang Dziony gründeten in dieser Zeit eine Soul-Band, die aber mit der Einberufung Rudolf Schenkers zur Bundeswehr zerbrach. Im Herbst 1968 ließ Schenker die Scorpions in der Besetzung Rudolf Schenker, Gitarre, Wolfgang Dziony, Schlagzeug, Lothar Heimberg, Bass, Ulrich Worobiec, Leadgitarre und Bernd Hegner, Gesang wieder aufleben.

Michael Schenker, 1983

Ende 1969 wurden Sänger Hegner und Gitarrist Worobiec entlassen und es stießen Sänger Klaus Meine und Rudolfs jüngerer Bruder Michael Schenker von der Band Copernicus zu den Scorpions. In den kommenden Monaten widmeten sich die Scorpions verstärkt Eigenkompositionen. Ihre Liedtexte schrieben sie von Beginn an auf Englisch, da sie von Anfang an das internationale Hard-Rock-Business erobern wollten. Für den Anti-Drogen-Film Das Kalte Paradies spielten sie 1971 drei Lieder ein. Bei den Aufnahmen lernten sie Conny Plank kennen, Produzent ihres ersten Albums Lonesome Crow. Dieses wurde 1972 in der Besetzung Rudolf Schenker (Gitarre), Michael Schenker (Gitarre), Klaus Meine (Gesang), Wolfgang Dziony (Schlagzeug) und Lothar Heimberg (Bass) eingespielt und veröffentlicht. Das Album öffnete der Band den Weg zu einer internationalen Karriere. Sie spielten auf einer Deutschlandtournee als Vorgruppe von Rory Gallagher, Uriah Heep und UFO. Da der Gitarrist von UFO nicht nach Deutschland einreisen konnte, bat sie Michael Schenker um Hilfe, der die gesamte Tour als deren Aushilfsgitarrist spielte und anschließend die Scorpions verließ, um endgültig bei UFO einzusteigen. Lonesome Crow wurde auch von einer lokalen Plattenfirma in Chicago, USA, veröffentlicht und verkaufte sich dort etwa 25.000-mal. Die Scorpions spielten im Jahr 1972 über 130 Konzerte. Nachdem Michael Schenker mit UFO nach England ging, stiegen auch Wolfgang Dziony und Lothar Heimberg aus, da sie für sich keine Zukunft in der Band sahen.

1973 bis 1978: Internationale Etablierung im Musikgeschäft[Bearbeiten]

Roth fungierte nicht nur als Leadgitarrist sondern bei einigen Songs auch als Sänger der Band (Foto: 2012)
Rudolf Schenker 2006
Klaus Meine, 2007

Es fanden sich jedoch neue Mitstreiter: Die Mitglieder der Band Dawn Road, Uli Jon Roth (Leadgitarre), Francis Buchholz (Bass), Jürgen Rosenthal (Schlagzeug) und Achim Kirschning (Keyboards) bildeten mit den verbliebenen Scorpions Klaus Meine und Rudolf Schenker die neue Band. Gemeinsam unterzeichneten sie einen Plattenvertrag mit RCA Records und nahmen 1974 das zweite Album, Fly to the Rainbow, auf. Im Herbst des Jahres gingen sie mit Casey Jones auf Deutschland-Tour.

Mit den Aufnahmen zum nächsten Album, In Trance, begannen sie ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Produzenten Dieter Dierks, der für die nächsten vierzehn Jahre die Alben der Band produzierte. Mittlerweile saß Rudy Lenners am Schlagzeug. Auf der Platte zierte erstmals das noch heute verwendete Logo des Scorpionsschriftzugs die Plattenhülle. Das Album stieg zum bestverkauften RCA-Album in Japan auf und machte die Scorpions dort sehr bekannt.

1975 absolvierten die Scorpions ihre erste Europatournee und traten im Vorprogramm von The Sweet auf. Im Februar 1975 veröffentlichten sie unter dem Pseudonym The Hunters eine Single mit deutschen Coverliedern der Sweet-Hits Fuchs geh' voran (Fox on the Run) und Wenn es richtig losgeht (Action).

Mit ihren Auftritten im durch die Beatles bekannt gewordenen Liverpooler Cavern Club (1975) und im Londoner Marquee Club (1975/76) machten sie sich in Großbritannien einen Namen. Zwei Wochen lang tourten sie im Oktober 1975 durch die Clubs des Landes. 1976 tourte die Band wieder durch Großbritannien und spielte dort 30 Konzerte. Im selben Jahr tourte sie als Vorgruppe von KISS durch Deutschland.

Das Album Virgin Killer wurde 1976 veröffentlicht. Es brachte später die erste Goldene Schallplatte der Scorpions in Japan. Es erhielt außerdem in Deutschland die Auszeichnung „LP des Jahres“.

Für das 1977 veröffentlichte Album Taken By Force, das in Japan ebenfalls vergoldet wurde, übergab Rudy Lenners das Schlagzeug an Herman Rarebell, da Lenners kurzfristig erkrankte. Nach Auftritten in Europa absolvierten die Scorpions anschließend eine Tournee durch Japan (dem zweitgrößten Musikmarkt der Welt). Bereits bei ihrer Ankunft am Tokyoter Flughafen wurden sie gefeiert. Rund 12.000 Zuschauer kamen zu den fünf Konzerten in Tokio (Nakano Sun Plaza, 2200 Plätze, 3 Konzerte), Ōsaka (Koseinenkinkaikan, 2400 Plätze) und Nagoya (Kokaido, 2300 Plätze). Lead-Gitarrist Ulrich Roth verließ nach der Tournee die Band, da er sich künstlerisch bei den Scorpions nicht mehr ausreichend gefordert fühlte. Höhepunkt und Abschluss der Ulrich-Roth-Jahre der Scorpions ist die bis heute weltweit als Insider-Tipp bekannte Doppel-LP Tokyo Tapes (1978), die während der Taken-By-Force-Tour am 24. und 27. April in der Sun Plaza Hall, Tokio aufgezeichnet wurde. Roth gründete derweil mit Electric Sun seine eigene Formation.

1978 bis 1992: Die Goldene Ära[Bearbeiten]

Matthias Jabs, 2009

1978 bis 1981: Lovedrive und Animal Magnetism[Bearbeiten]

Um einen Nachfolger für Roth zu finden, inserierte Francis Buchholz im englischen Musikmagazin Melody Maker. So testeten die Scorpions in London etwa 140 Gitarristen, entschieden sich aber schließlich für den aus Hannover stammenden Matthias Jabs, der früher Mathematik-Nachhilfeschüler von Buchholz gewesen war.

Ende 1978 spielten die Scorpions noch ein paar Konzerte mit Jabs, bevor sie mit den Aufnahmen für das Lovedrive-Album begannen. Während der Aufnahmen meldete sich Michael Schenker zurück, der soeben UFO verlassen hatte. So wurde der eben erst engagierte Jabs wieder entlassen und Michael Schenker nahm seinen Platz ein. Michael Schenker spielte gemäß „offiziellen“ Angaben Lead-Gitarre bei drei Liedern des Lovedrive-Albums: Lovedrive, Another Piece Of Meat und Coast To Coast. Wie später bekannt wurde, spielte er aber auch die Lead-Gitarre bei Holiday sowie (zumindest teilweise) bei Loving You Sunday Morning. Aufgrund von Alkohol- und anderen Problemen brach Michael Schenker aber bereits nach wenigen Konzerten während der Deutschlandtournee im Winter 1979 zusammen. Die Scorpions konnten Jabs daraufhin überreden, bei den verbleibenden Deutschlandkonzerten als Ersatz für Michael Schenker zu spielen. Auf der Frankreichtournee 1979 erlitt Michael Schenker jedoch erneut einen Zusammenbruch und musste abermals durch Jabs ersetzt werden. Da sich die restlichen Scorpions zu jenem Zeitpunkt eingestehen mussten, dass sie mit Michael Schenker definitiv nicht mehr arbeiten konnten, boten sie Jabs an, fortan fix bei der Band zu bleiben. Dieser sagte – nach drei Monaten Bedenkzeit – während der Japantournee im Juni 1979 zu. Jabs’ Virtuosität und Spielfreude trägt bis heute noch entscheidend zum Erfolg der Band bei.

Mit dem Album Lovedrive wurden die Scorpions auch in den USA aktiv. Der erste US-Auftritt fand 1979 vor etwa 60.000 Zuschauern in Cleveland beim World Series Of Rock-Festival zusammen mit Bands wie Thin Lizzy, Aerosmith, Ted Nugent und AC/DC statt. Danach begleiteten die Scorpions Ted Nugent, Rainbow und AC/DC als Vorgruppe auf deren USA-Tourneen und spielten dort auch eigene Konzerte. In England spielten die Scorpions als Headliner beim Reading-Rock Festival und zum Abschluss der Hallentour durch Großbritannien im Hammersmith Odeon von London.

Die Platte Lovedrive stieg bis auf Platz 55 der Billboard-Charts. Die Musikzeitschrift Melody Maker bezeichnete es als eines der besten Heavy-Metal-Alben des Jahres. Die Scorpions-Mitglieder zu dieser Zeit waren die „klassische“ Besetzung (1978–1992): Klaus Meine (Gesang), Rudolf Schenker (Gitarre), Matthias Jabs (Gitarre), Francis Buchholz (Bass) und Herman Rarebell (Schlagzeug). Lovedrive erreichte schließlich Goldstatus in den USA, was den Durchbruch für die Scorpions bedeutete. Das nächste Album, Animal Magnetism (1980), konnte den Status der Band ausbauen. Die Songs „The Zoo“ und „Make It Real“ wurden zu Hits, welche auch heute noch von der Band gespielt werden. Mit Don't Make No Promises ist auch Jabs’ erstes eigenes Lied auf dem Album vertreten. Während der anschließenden Welttournee traten die Scorpions auch zum ersten Mal beim Monsters of Rock-Festival in Castle Donington auf und spielten vor den Headlinern Rainbow und Judas Priest.[6] In den USA gaben sie u. a. zusammen mit Judas Priest und Def Leppard Konzerte.

1981 bis 1983: Blackout[Bearbeiten]

Während der Aufnahmen zum Album Blackout verlor Meine 1981 seine Stimme und wollte sogar die Band verlassen. Über die Jahre hatten sich bei ihm Verhärtungen auf den Stimmbändern gebildet. Doch die unerschütterliche Freundschaft zwischen Rudolf Schenker und Klaus Meine und der enge Zusammenhalt innerhalb der Band ließen Meine nach einer langwierigen Gesangstherapie und zwei Stimmbandoperationen bei einem Wiener Facharzt, der auch Opernsänger behandelt, das Trauma überstehen. Danach (1982) konnte Meine seinen Stimmumfang sogar steigern. Für ihn gehört Blackout zu einem der drei wichtigsten Alben der Band. Es gilt als bestes Hard-Rock-Album des Jahres. Das Album Blackout erreichte die Top Ten der amerikanischen Charts. Das Lied No One Like You stand eine Woche auf Platz 1 der Mainstream Rock Tracks-Charts in den USA und war dort das meistgespielte Lied im Radio des Jahres 1982. 1984 wurde Blackout in den USA mit Platin ausgezeichnet.[7] Zudem drehten sie zu dem Lied No One Like You auf der Gefängnisinsel Alcatraz das erste Musikvideo der Bandgeschichte.

Im März 1982 begann die Blackout-Tour in Paris und führte die Band rund um die Welt. Auf der US-Tour fungierte u. a. die britische Heavy-Metal-Band Iron Maiden, die gerade mit ihrem Album The Number of the Beast große Erfolge feierte, als Vorgruppe. Am 19. Juni 1982 spielten sie erstmals im Madison Square Garden in New York.

Am 29. Mai 1983 spielten die Scorpions auf dem US-Festival im San Bernardino Valley zusammen mit unter anderem Mötley Crüe, Ozzy Osbourne und Van Halen als vorletzte Band vor über 300.000 Zuschauern. Kurz vor dem Beginn des Auftritts beim US-Festival jagten fünf Jets der US-Luftwaffe über die Zuschauermenge und sorgten zusammen mit den gleichzeitig gezündeten Feuersäulen für einen spektakulären Showauftakt. Bei ihrer Abschiedstournee griffen sie dieses Intro wieder auf. Nun wurde mit Text und Bild auf das damalige Event angespielt. Am 17. und 18. Dezember 1983 spielten sie in der Dortmunder Westfalenhalle bei einem Rockfestival unter anderem zusammen mit Def Leppard, Ozzy Osbourne, Krokus und Iron Maiden. Die Tournee (ohne Festivals) zählte mehr als eine Million Zuschauer.

1983 bis 1986: Love at First Sting – World Wide Live[Bearbeiten]

Für die Aufnahmen zum nächsten Album, Love at First Sting, gingen die Scorpions mit ihrem Produzenten Dieter Dierks 1983 nach Stockholm in die dortigen Polar-Studios von ABBA. Da Dieter Dierks mit Bassist Francis Buchholz und Schlagzeuger Herman Rarebell Probleme hatte, engagierte er Bassist Jimmy Bain und Schlagzeuger Bobby Rondinelli für die Aufnahmen. Die Aufnahme-Sessions wurden aber abgebrochen, als das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wurde. In den Dierks Studios wurde das Album, mit Rarebell und Buchholz, schließlich fertiggestellt.[8] Love at First Sting kletterte nach Veröffentlichung im Jahr 1984 auf Platz 6 der amerikanischen Billboard Charts und bekam am Tag der Veröffentlichung Platin und wenige Monate später Doppel-Platin in den USA. Mitte der 1990er wurde das Album mit Dreifach-Platin in den USA ausgezeichnet.[9] Die Singles Rock You Like A Hurricane und Still Loving You trugen einen großen Teil dazu bei. Die Zeitschrift Rolling Stone bezeichnete die Band als Heavy Metal Latest Heroes und MTV nannte die Scorpions in dieser Zeit The Ambassadors of Rock. Alleine in Frankreich wurden von Still Loving You 1,1 Millionen[10] Singles verkauft (laut Rudolf Schenker im Buch Rock your life über 2 Millionen). Das Album verkaufte sich in den Jahren 1984/85 über sechs Millionen Mal. Bis heute zählt Love At First Sting zu den erfolgreichsten Rock-Alben aller Zeiten. Die Love at First Sting Tour startete am 23. Januar 1984 in Birmingham. Die Scorpions waren 1984 rund vier Monate auf Nordamerikatour und gaben dort in dieser Zeit mehr als achtzig Konzerte, zum Beispiel spielten sie zweimal hintereinander in der Veranstaltungshalle The Forum von Los Angeles vor jeweils mehr als 16.000 Besuchern, und am 20., 21. und 23. Mai 1984 dreimal hintereinander im Rosemont Horizon (heute Allstate Arena) in Rosemont bei Chicago, nach einem Konzert in Kalamazoo, Michigan gaben sie am 25. Mai 1984 das vierte Konzert im Rosemont Horizon. Die Konzertreise führte die Scorpions wieder nach New York, wo sie vom 6. bis 8. Juni 1984 gleich dreimal hintereinander im ausverkauften Madison Square Garden vor über 60.000 Fans auftraten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich mit Love At First Sting, Blackout und Animal Magnetism drei ihrer Alben in den amerikanischen Billboard Charts. Erst im Dezember 2010 gelang es mit Rammstein einer Deutschen Band den Madison Square Garden wieder auszuverkaufen. Rammstein hatten dort ihr erstes Konzert in den USA seit dem Jahr 2001 gespielt.[11] Bon Jovi spielten bei den meisten Konzerten, u. a. Madison Square Garden, in Nordamerika im Vorprogramm und begannen so ihre Karriere. Fastway und Jon Butcher waren weitere Vorbands. Unter dem Motto Super Rock 84 in Japan spielten sie in Japan sechs Shows mit Whitesnake, MSG und Bon Jovi, unter anderem im Seibu Stadion von Tokio. Auch in Europa war die Tour sehr erfolgreich, sie traten beispielsweise in Paris im Palais Omnisports de Paris-Bercy vor 15.500 Zuschauern auf. In Deutschland spielten die Scorpions 1984 zwölf Konzerte, darunter in der Olympiahalle München. Bei vielen der Europa-Konzerten der Band trat Joan Jett im Vorprogramm auf. 2,2 Millionen Konzertbesucher zählte die Love at First Sting-Tournee" im Jahr 1984.

Am 15. und 19. Januar 1985 spielte die Band zwei Konzerte als Headliner vor jeweils über 470.000 Fans bei der ersten Ausgabe des Rock in Rio-Festivals. In Stevenage, England spielten sie 1985 mit Bands wie Deep Purple und UFO auf dem Knebworth Festival. Während der Love At First Sting-Tour kamen 1985 100.000 Zuschauer in den Nippon Budokan von Tokio und 60.000 Besucher in die Castle Hall von Ōsaka, Japan. Sie spielten als Headliner Konzerte beim Day on the Green-Festival im Stadion von Oakland, USA mit Victory, Yngwie Malmsteen, Metallica und Ratt und im Cotton Bowl Stadium von Dallas, USA mit Deep Purple, Ted Nugent, Bon Jovi und anderen. Die im gleichen Jahr veröffentlichte Live-LP World Wide Live unterstrich den neuen Superstarstatus der Band, denn es entwickelte sich weltweit zum zweitmeist verkauften Livealbum nach Frampton Comes Alive und steht heute noch, weltweit gesehen, an dritter Stelle der erfolgreichsten Live-Alben aller Zeiten.

Im Jahr 1986 traten sie als Co-Headliner vor Ozzy Osbourne und nach Bands wie Def Leppard oder Motörhead beim berühmten Monsters of Rock-Festival in Castle Donington (England) auf. Bei den europäischen Monsters of Rock-Festivals in Budapest, MTK Stadion, in Nürnberg auf dem Zeppelinfeld, sowie auf dem Maimarkt Gelände von Mannheim hatten die Scorpions Headliner-Status. Ozzy Osbourne, MSG, Bon Jovi, Def Leppard und Warlock traten vor den Scorpions auf der bis dahin in Deutschland größten Open-Air-Bühne auf. Insgesamt spielten die Scorpions während der Love at First Tournee mehr als 200 Shows.[12]

1988 bis 1992: Wind of Change[Bearbeiten]

1988 erschien mit Savage Amusement das letzte Album, das von Dieter Dierks produziert wurde. Das Album erreichte Platin in den USA. Die Welttournee zum Album starteten die Scorpions im April 1988 als zweite westliche Hard Rock Band (die erste war Uriah Heep) in der Sowjetunion und spielten zehn Konzerte im Sport-und-Konzert Komplex im damaligen Leningrad, heute St. Petersburg. Die Band Gorky Park spielte bei den Konzerten im Vorprogramm. Für die Produktion der Show musste die Band mit 500.000 DM in Vorkasse gehen. Vom 27. Mai 1988 bis zum 30. Juli 1988 traten die Scorpions zusammen mit Kingdom Come, Metallica, Dokken und Van Halen bei der Monsters of Rock Tour 88 durch die Stadien und Openair-Arenen Nordamerikas auf, unter anderem spielten sie im Giants Stadium, New Jersey.[13] Die Bands Kingdom Come (hier spielte zu dieser Zeit der heutige Scorpions-Drummer James Kottak), Metallica und Dokken waren Vorbands, die Scorpions traten direkt vor Van Halen als Co-Headliner auf. Die Bands Kingdom Come und Winger waren danach Vorbands bei den weiteren Hallenkonzerten der Scorpions in den Vereinigten Staaten und Kanada. Insgesamt zählte die Nordamerika-Tournee bei 78 Konzerten rund 1,5 Millionen Besucher.

Gleich dreimal hintereinander traten sie im Februar 1989 im Londoner Hammersmith Odeon auf. In Deutschland traten sie zum Beispiel in der Dortmunder Westfalenhalle vor 23.500 Zuschauern auf. In die Frankfurter Festhalle kamen 22.500 Zuschauer, die Scorpions halten damit bis heute den Hausrekord des bestbesuchten Konzertes. Die Europatournee zählte mehr als 500.000 Besucher. Beim Moscow Music Peace Festival spielten sie neben Künstlern wie Ozzy Osbourne, Mötley Crüe, Bon Jovi, Skid Row und Cinderella vor 260.000 Zuschauern erneut in der Sowjetunion. Die Stimmung auf diesen Konzerten verarbeitete Meine in dem Lied Wind of Change, das er im September 1989 schrieb und das 1990 auf dem Album Crazy World erschien und 1991 als Single veröffentlicht wurde. Das bis heute erfolgreichste Lied der Band wurde zum weltweiten Soundtrack zum Fall der Berliner Mauer im November 1989, dem Untergang der Sowjetunion und der Beendigung des Kalten Krieges, zur Hymne von Glasnost und Perestroika. Oftmals wird auch heute noch vermutet, dass das Lied aufgrund des Falls der Berliner Mauer entstand und geschrieben wurde, was jedoch definitiv nicht den Tatsachen entspricht. Das Lied wurde von den Scorpions später auch in einer russischen und spanischen Version aufgenommen. In der ZDF-Sendung Unsere Besten wurde Wind of Change im Jahr 2005 zum Deutschen Jahrhunderthit gewählt.

Am 21. Juli 1990 traten die Scorpions als Gastmusiker auf dem ehemaligen Mauerstreifen auf dem Potsdamer Platz in Berlin auf. Anlässlich des von Ex-Pink-Floyd-Mitglied Roger Waters inszeniertem Mammutkonzerts The Wall – Live in Berlin spielten sie dort den Floyd-Klassiker In the Flesh?. Während der Show wurden zahlreiche andere Lieder des Albums von Künstlern wie Bryan Adams, Cyndi Lauper, Ute Lemper und Sinéad O’Connor neu interpretiert und entsprechend live vorgetragen.

Im Sommer 1990 begannen die Aufnahmen für ihr elftes Studioalbum Crazy World. Für die Produktion reiste die Band nach Los Angeles um in den Goodnight L.A. Studios von Keith Olsen (Produzent von Whitesnake, Ozzy Osbourne u.v.a) aufzunehmen. Weitere Aufnahmen fanden in den Niederlanden statt. Es war die erste Produktion der Band im Ausland. Bis dahin fanden die Aufnahmen in Deutschland, ab 1975 in den Dierks Studios, statt. Auf Crazy World nahm die Band erstmals die Hilfe eines außenstehenden Komponisten in Anspruch. Jim Vallance hatte schon für Bryan Adams und Aerosmith geschrieben und wurde auf Crazy World als Co-Autor der Lieder Tease Me Please Me, Don’t Believe Her und Kicks After Six genannt.

Im November 1990 veröffentlichte die Band das Album. Neben dem Superhit Wind of Change sind auf Crazy World weitere Lieder zu finden, die sich zu Klassikern entwickelten, beispielsweise die Ballade Send me an Angel und der Rocker Tease me, Please me. Im Jahr 1991 lud Michail Gorbatschow die Scorpions als erste Rockband in den Kreml ein – wenige Tage vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Insgesamt kann das Jahr 1991 als das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Band angesehen werden: Wind of Change erreichte in elf Ländern Platz Eins der Hitparaden und wurde zur erfolgreichsten Single des Jahres weltweit, selbiges gilt für das Album Crazy World, dem bislang erfolgreichsten Werk der Band. Es wurde das erste Nummer-1-Album der Band in Deutschland und erreichte Doppelplatin.[14] In den USA erreichte Crazy World Multiplatin.[9] Bis heute hat sich das Album weltweit über 16 Millionen Mal verkauft.

Die Crazy World Tour ging vom 25. November 1990 bis 5. November 1991 und umfasste fast 150 Konzerte in ganz Europa, Nordamerika und Japan. Sie spielten auf der Tour, unter anderem, je zweimal im Zürcher Hallenstadion, in der Dortmunder Westfalenhalle und in der Münchener Olympiahalle. Die beiden Konzerte in der Deutschlandhalle von Berlin wurden auf Video und vor einigen Jahren auf DVD veröffentlicht. Auch in der Londoner Wembley Arena traten sie gleich doppelt auf. Allein 92 Konzerte spielten sie in ganz Nordamerika, auch, wie 1984, zweimal im Forum von Los Angeles. Die Band Motörhead war bei diesen beiden Konzerten im Vorprogramm. Die weiteren Vorbands auf der Tour waren u. a. die Bands Winger, Trixxter und Mr. Big. Die Tournee war die größte und aufwendigste in den Jahren 1990/91, und die größte seit der Steel Wheels Tour der Rolling Stones von 1989.

Die Band veröffentlichte 1992 ihr erstes Remix-Album Still Loving You. Dieses enthält neun der erfolgreichsten Balladen der Band. Zusätzlich enthält es den Welthit Wind of Change in der originalen Albumversion und als Bonus-Track Living for Tomorrow, live aufgenommen in Leningrad (heute St. Petersburg). Das Album schaffte den Sprung unter die Top 20 der deutschen Album-Charts. Im gleichen Jahr verließ Bassist Francis Buchholz die Band.

Während der Expo 92 in Sevilla gaben sie im Deutschen Pavillion ein Akustikkonzert.

1993 bis 1999: Die schwierigen Jahre[Bearbeiten]

Pawel Maciwoda und Matthias Jabs, 2005

Das Album Face the Heat, auf dem Buchholz' Nachfolger Ralph Rieckermann den Bass zupfte, aber auch die darauf folgenden Alben konnten nicht an den kommerziellen Erfolg der mit Francis Buchholz aufgenommenen Alben anknüpfen. Die Face the Heat Worldtour startete am 14. September 1993 mit einem Konzert im Panionios Stadion in Athen und endete am 20. Juli 1994 in Sunrise, USA. Die Scorpions hatten zum ersten Mal in ihrer Karriere Mühe, bei ihrer Tournee in den USA genügend Karten zu verkaufen. Die Tournee führte die Band auch in Länder wie Mexiko, Argentinien, Brasilien, Chile und Venezuela. Michael Schenker war bei der Face the Heat-Tour als Gastmusiker dabei. Die elf Deutschland-Konzerte der Tour besuchten rund 100.000 Zuschauer. Als Vorbands traten u. a. King's X, Sepultura und Duff McKagan auf.

1994 wurden die Scorpions von Priscilla und Lisa Marie Presley zum Gedenkkonzert für Elvis Presley eingeladen. 1995 steuerten sie ein Lied (White Dove) zu einem Benefizkonzert für Ruanda bei. Dieser Titel ist eine Neuinterpretation eines Liedes der ungarischen Band Omega. Nach dem Livealbum Live Bites verließ Rarebell 1996 die Band.

Für die Aufnahmen zum nächsten Studioalbum, Pure Instinct, wurde der Schlagzeuger Curt Cress engagiert, der schon für Saga und BAP gespielt hatte. Der neue Bandmanager Stewart Young stellte den Kontakt zu dem Kalifornier James Kottak (vormals Mitglied bei Kingdom Come) her, der für die anstehende Tournee in die Band einstieg. Start der Pure Instict Tour war am 1. Mai 1996 im Hard-Rock Cafe in Kuala Lumpur. Neben den üblichen Konzerten in Europa und Amerika, wo unter anderen Alice Cooper bei den über fünfzig Konzerten im Vorprogramm auftrat, spielten die Scorpions auch in Malaysia, Thailand und den Philippinen sowie als erste internationale Hardrock-Band nach Beendigung des libanesischen Bürgerkrieges in Beirut. Auf der Welttournee machten sie auch in Bremerhaven halt und spielten dort am 24. August 1996 auf einer schwimmenden Bühne in der Wesermündung vor etwa 80.000 Zuschauern, die das Konzert vom gegenüberliegenden Ufer aus verfolgten. Die Leningrad Cowboys und Apocalyptica spielten im Vorprogramm, Radio Bremen zeichnete die Show fürs Fernsehen auf. Die Band Gotthard begleitete die Scorpions als Vorband bei vielen Europa-Konzerten der Tour 1996/97. 1997 spielten die Scorpions in Deutschland unter dem Titel Giants of Rock Openair-Shows zusammen mit Meat Loaf und mehrere Festivals in Südamerika mit Bruce Dickinson, der Jason Bonham Band und anderen. Das letzte Konzert der Tournee fand am 22. November 1997 in Buenes Aires statt. Im Sommer 1998 folgten noch drei Konzerte in Bonn, Minsk und Oulu.

Am 3. Oktober 1998 traten sie zum Tag der Deutschen Einheit in Hannover bei dem Konzert Rock for Germany, u. a. BAP, Bell, Book & Candle, Die Prinzen, als Headliner auf.

James Kottak, 2010

1999 meldeten sich die Scorpions mit dem Album Eye II Eye zurück und erhielten für die moderne und elektrolastige Ausrichtung seitens der Musikpresse und der Fans viel Kritik. Darüber hinaus war mit Du bist so schmutzig erstmals ein auf Deutsch verfasstes Lied auf dem Album vertreten. Es war das erste Studioalbum mit James Kottak am Schlagzeug. Auf der Welt-Tournee zum Album spielten die Scorpions rund 50 Konzerte mit Mötley Crüe unter dem Motto Maximum Rock Tour in Nordamerika und wurden in München von Michael Jackson zu dem Benefizfestival Michael Jackson and Friends eingeladen. Bei den Konzerten in Europa war die Band von dem Ex-Stiltskin und Genesis-Sänger Ray Wilson, Cut, als Vorband mit den Scorpions unterwegs. Darüber hinaus spielten sie am 9. November 1999 mit 166 Cellisten der Berliner Philharmoniker zum Jubiläum des Mauerfalls Wind of Change vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

2000 bis 2001: Projekte Moment of Glory und Acoustica[Bearbeiten]

Das neue Jahrtausend begannen die Scorpions mit neuen musikalischen Entwicklungen. Bereits seit 1995 suchten die Berliner Philharmoniker eine geeignete Band für ein Crossover-Projekt. In den vergangenen Jahren blieb ihnen der anhaltende und weltweite Erfolg der Scorpions nicht verborgen. Die Scorpions fingen bereits Mitte der Neunziger mit den Vorbereitungen zu dem gemeinsamen Projekt an. Beide Parteien mussten bei ihrer Planung das Timing der Weltausstellung EXPO 2000 berücksichtigen. Im Januar 2000 begannen schließlich die Aufnahmen des „Klassik Meets Rock“-Albums Moment of Glory mit den Berliner Philharmonikern. Das Album Moment of Glory wurde am 19. Juni 2000 veröffentlicht. Die Uraufführung mit dem Orchester fand anlässlich der EXPO 2000 am 22. Juni unter der Leitung des österreichischen Arrangeurs Christian Kolonovits in Hannover, der Heimat der Scorpions, statt.[15] Das Konzert wurde im ZDF zeitversetzt übertragen und weltweit ausgestrahlt, und erschien wenig später auch auf DVD. Die Titelauswahl der Studio-CD und des aufgezeichneten Live-Konzertes weisen minimale Unterschiede auf. Sowohl beim Konzert als auch bei den Studioaufnahmen holten sich die Scorpions stimmgewaltige Unterstützung vom Italiener Zucchero (bei Send Me an Angel), der amerikanischen Sängerin Lyn Liechty (bei Here in My Heart) und Ray Wilson (bei Big City Nights). Im gleichen Jahr spielten die Scorpions u. a. eine Rockshow vor 800.000 Zuschauern auf dem Flughafen Kraków-Pobiednik bei Krakau, Polen, ein Festival in Balingen und einige Konzerte mit Orchestern in den USA.

Bereits im Februar 2001 folgten drei Unplugged-Konzerte in einem portugiesischen Kloster, die später unter dem Titel Acoustica auf CD und DVD erschienen. Dies bedeutete für die Scorpions eine erneute Zusammenarbeit mit Kolonovits. Während der Tour[16] zum Acoustica-Album trat die Band u.a in Paris vor 80.000 Besuchern auf dem Place de la République auf. In ihrer Heimatstadt Hannover gaben sie auf der Expo-Plaza ein Konzert und spielten Konzerte in Moskau, im Olympiastadion von Seoul, Südkorea und zum ersten Mal in Indien, in der Stadt Bangalore.

2002 bis 2009: Rückkehr zur Rockmusik[Bearbeiten]

Scorpions in Finnland, 2003

Das Jahr 2002 verbrachte die Band auf einer Rock-Tour durch die großen Hallen der USA und Kanada mit Deep Purple und Dio und spielte dort 41 Shows. Dabei wechselten sich Deep Purple und die Scorpions als Headliner von Stadt zu Stadt ab, sowie mit weiteren Auftritten, unter anderem mit verschiedenen Sinfonieorchestern in Deutschland und mit einem Rockkonzert in Montego Bay, Jamaika. Im Oktober und November spielten die Scorpions eine ausgedehnte über 20 Konzerte umfassende Tour durch die Staaten der ehemaligen Sowjetunion und spielten als erste westliche Rockband in Städten östlich des Ural. Über 70 Konzerte spielten sie im Jahr 2002.

Eine weitere Tour mit 38 Konzerten als Headliner durch die großen Arenen Nordamerikas folgte im Frühjahr 2003 zusammen mit dem Co-Headliner Whitesnake sowie der Band Dokken. Beim Konzert am 2. Februar in Tampa Bay sang Brian Johnson von AC/DC das Lied Rock You Like a Hurricane mit den Scorpions. Am 3. August traten sie beim Festival Ankkarock in Helsinki, Finnland, auf (siehe Foto). Am 6. September 2003 wurde den Scorpions die Ehre zuteil, zusammen mit dem Presidential Orchestra of the Russian Federation auf dem Roten Platz in Moskau zu spielen. Rund 500.000 Zuschauer sahen das Konzert, der bekannte Lichtkünstler Gert Hof illuminierte den Roten Platz und Thomas Anders, ehemals Modern Talking, bildete das Vorprogramm. Das Konzert war im deutschen Fernsehen zu sehen, u. a. bei 3sat.[17]

Pawel Maciwoda, 2009

Im Januar 2004 gab die Band die Trennung von Bassist Ralph Rieckermann bekannt. Im Jahr 2004 erschien ihr Studioalbum Unbreakable, welches für die Band nach vielen Experimenten und Ausflügen in andere Stilrichtungen die Rückkehr zu ihren Hard-Rock-Wurzeln bedeutete. Es wurde nach dreimonatiger Studioarbeit in den Peppermint-Park-Studios von Mousse T. in ihrer Heimatstadt Hannover fertiggestellt. Hier spielt erstmals der neue Bassist Pawel Maciwoda mit. Laut Rudolf Schenker ist es ein Album, das die alte und die neue Generation der Scorpions-Fans zusammenbringt. Vor Veröffentlichung des Albums trat die Band bei zwei Konzerten in Odessa und Kiew, Ukraine auf. Am 9. Mai 2004 wurde das Album mit einem CD-Release-Konzert im Kronebau des Zirkus Krone in München der Öffentlichkeit vorgestellt. Während der Unbreakable-Tournee spielten sie 2004 über 30 Konzerte in den USA und Kanada, beispielsweise zweimal in Los Angeles, mit Tesla und Keith Emerson im Vorprogramm. Eine Konzertreise durch Großbritannien mit Judas Priest folgte. Am 25. Juni 2004 spielten sie auf der Donauinsel in Wien. Dieses Konzert wurde mitgeschnitten und auf DVD veröffentlicht. Die Tournee führte die Band auch nach Asien. Sie hatten 2005 je einen Auftritt in Dubai, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Doha. In Paris spielten sie im berühmten Olympia (Paris) und am 10. September 2005 in Colmar, Frankreich. Bei dem Konzert war Uli Jon Roth zu Gast und spielte das erste Mal seit 1978 wieder mit den Scorpions. Das Konzert im Jahr 2005 im ausverkauften Karasaiki Stadion von Athen wurde live vom griechischen Fernsehen übertragen. Während der Tour spielte die Band im Juli 2005 vor 30.000 Zuschauern in Israel im Bloomfield Stadion von Tel Aviv, die israelische Sängerin Liel Kolet sang bei diesem Konzert das Lied Send Me an Angel zusammen mit Klaus Meine. Im November 2005 gaben sie ein Konzert vor den Pyramiden in Ägypten. 19.000 Zuschauer sahen das Konzert.[18]

Am 7. Juni 2006 spielten sie anlässlich der bevorstehenden Fußball-WM auf dem Fan-Fest in Hannover als letzte Gruppe. Vor 35.000 Besuchern traten die bekanntesten Rock- und Pop-Musiker Hannovers nacheinander auf, unter anderem Fury in the Slaughterhouse und Heinz-Rudolf Kunze. Am 3. August 2006 spielten sie ein Konzert auf dem Wacken Open Air, an dem auch ehemalige Mitglieder beteiligt waren und von dem 2007 eine DVD mit dem Titel A Night to Remember – A Journey Through Time erschien. 2006 spielten sie auch ein Konzert vor etwa 90.000 Zuschauern in der Mongolei in Ulaanbaatar, sowie drei Konzerte in den USA und eines, vor über 100.000 Zuschauern, in Québec, Kanada. Während der Unbreakable-Welt-Tournee 2004–2006 spielten sie insgesamt etwa 140 Konzerte.

2007 waren die Scorpions mit dem Hit-Produzenten Desmond Child in Los Angeles im Studio. Das Album Humanity – Hour I ist am 25. Mai 2007 erschienen und kann als das bislang einzige Konzeptalbum der Band bezeichnet werden – eine Idee, die hauptsächlich Child zugerechnet werden kann. Es basiert auf einem Roman von Liam Carl und thematisiert den Krieg zwischen Menschen und Maschinen. Billy Corgan, Sänger der Band Smashing Pumpkins, singt bei dem Lied The Cross mit. Beim Titeltrack Hour I spielt der Rob Zombie-Gitarrist John 5 mit. Er ist vor allem bekannt geworden als Gitarrist von Marilyn Manson. Gemeinsam mit Rudolf Schenker, James Michael und Desmond Child schrieb er das Lied. Auch Eric Bazilian, Gründungsmitglied der Band The Hooters arbeitete am Album mit. Das Album erhielt diverse Gold- und Platinauszeichnungen weltweit.

Die anschließende Humanity-Worldtour führte 2007–2009 durch 36 Länder und umfasste 161 Konzerte. Sie begann am 2. März 2007 mit einem Konzert im Staatlichen Kremlpalast von Moskau und führte auch wieder in die USA und Kanada, wo sie 2007 ein Dutzend und in Kanada sechs Konzerte gaben, zum Beispiel spielten sie im Beacon Theater in New York. Am 18. Juni 2007 in Athen im Karaiskakis-Stadion, wo sie auch schon die beiden Jahre zuvor aufgetreten waren, ein Scorpions Festival. Uli Jon Roth war Gast, und Joe Cocker sowie Juliette and the Licks im Vorprogramm. Am 10. August 2007 traten die Scorpions vor 40.000 Zuschauern in Manaus im Amazonas-Gebiet von Brasilien auf und unterstützten mit diesem Konzert eine Greenpeace-Aktion zum Schutz des Regenwaldes. Das Konzert wurde im brasilianischen Fernsehen live gezeigt. Im Dezember 2007 spielten sie drei Konzerte in Indien, u. a. in Bombay, Shillong, wo 45.000 Zuschauer das Konzert sahen, und in Bangalore. Mit Uli Jon Roth spielten sie mehrere Konzerte in Frankreich, zum Beispiel im Zenith Paris. 2008 spielten sie in Straßburg mit Uli Jon Roth und Rudy Lenners vor etwa 11.500 Zuschauern im Zenith Europa. Während der Humanity-Welttournee 2008 trat die Band auch wieder in Russland auf und spielte dort eine zwölf Konzerte umfassende Tournee. Die Scorpions spielten 2008 eine Rock-Acoustic Tournee durch Brasilien, Mexiko und Trinidad & Tobago. In Mexiko-Stadt traten sie im Foro Sol Stadion auf. Andreas Kisser von Sepultura und weitere Brasilianische Musiker waren als Mitmusiker bei den Konzerten dabei und unterstützten die Scorpions besonders bei den Acoustic-Parts der Auftritte. Das Konzert, das die Band am 7. September in Recife gegeben hat, sowie Ausschnitte von der Manaus-Show 2007, und ein Greenpeace-Special wurden auf der DVD Amazonia – Live in the Jungle veröffentlicht, ein Teil der Verkaufserlöse der DVD gehen an Greenpeace. Zusammen mit Michael Schenker und Uli Jon Roth spielten sie auf der Tour einige Konzerte, u. a. zum wiederholten mal im Hammersmith Odeon, London, in Großbritannien. Am 19. November wurde das Tourjahr 2008 mit einem Akustik-Konzert in Estoril, Portugal, beendet.[19] Alleine im Jahr 2007 sahen eine Million,[20] und 2008 eine knappe Million Zuschauer die Konzerte der Band.

Ab Anfang April 2009 wurde die Tournee fortgesetzt. Die Scorpions traten in Montbéliard, Frankreich auf. Bei diesem Auftritt wirkte Uli Jon Roth mit, und bei zwei Konzerten in Ungarn und der Slowakei war die Band Omega Gast der Scorpions. Vom 14. Juni bis 28. Juni gastierten sie in Russland unter dem Motto Monsters of Rock als Headliner bei einer acht Konzerte umfassenden Tour, die hauptsächlich in Fußballstadien stattfand. Die Bands The Rasmus, Kingdom Come sowie Alice Cooper begleiteten die Scorpions bei dieser Tour. In Griechenland spielte die Band einige Konzerte, darunter wieder ein Scorpions-Festival im mit 40.000 Besuchern ausverkauften Karaiskaki Stadium von Athen. Bei diesem Konzert traten Michael Schenker, Herman Rarebell, Uli Jon Roth sowie Athena Kottak (Ehefrau von Schlagzeuger James Kottak und Schlagzeugerin der gemeinsamen Band Kottak) und der griechische Musiker Vassilis Papakonstantinou als Gastmusiker auf. Am 2. Oktober traten die Scorpions unter dem Motto A Night to Remember zusammen mit Michael Schenker und Uli Jon Roth in der Grugahalle in Essen auf. Das Konzert wurde exklusiv von Konzert Online auf USB-Stick aufgezeichnet und nach dem Konzert verkauft. Am 23. Oktober eröffneten die Scorpions das traditionsreiche Festival Avo Session Basel. Mit zwei Konzerten am 5. und 6. Dezember in der polnischen Stadt Zabrze beendeten sie das Tourjahr 2009.

seit 2010: Langer Abschied[Bearbeiten]

Letzte Alben[Bearbeiten]

Am 24. Januar 2010 gab die Band auf ihrer Webseite bekannt, dass sie sich nach der anstehenden Albumveröffentlichung und Welttournee auflösen wolle. Rudolf Schenker sagte, dass die Band in Würde abtreten wolle.[21] Am 19. März 2010 erschien ihr letztes Studioalbum Sting in the Tail, es stieg auf Platz zwei in den Media Control Charts ein und wurde nach einem Monat bereits mit Gold für 100.000 verkaufte Exemplare allein in Deutschland ausgezeichnet. In Griechenland erreichte das Album Platz eins der Charts und in Europa Platz sieben. In den US-Billboard-Charts stieg das Album auf Platz 23 ein. Sting in The Tail stand auf dem ersten Platz der Classic-Rock-Charts. Das Lied Raised on Rock stieg auf Platz zwei der Classic-Rock Mediabase Charts ein und gehörte 2010 zu den am meisten gespielten Liedern bei den US-Rock-Radio-Stationen. Die finnische Sopranistin und ehemalige Sängerin der Symphonic Metal-Band Nightwish, Tarja Turunen trägt als Gastsängerin ihren Teil zu dem Lied The Good Die Young auf dem Album bei. Im November 2011 erschien das Album Comeblack, das neben Neuaufnahmen von Bandklassikern auch einige Coverversionen enthält.[22]

Im November 2013 erschien ihr MTV Unplugged – in Athens Album, das während zweier Akustik-Konzert im Lycabettus-Theater, einem Freilichttheater auf dem Lykabettus in der griechischen Hauptstadt Athen aufgenommen wurde. Als Gastsänger waren Morten Harket bei Wind of Change, CÄTHE bei In Trance und Johannes Strate bei Rock You Like a Hurricane beteiligt.

2014 nahm die Band ein Cover des Rainbow-Songs Temple of The King vom Album Ritchie Blackmore’s Rainbow auf. Es erschien am 1. April 2014 auf dem Gedenk-Album This Is Your Life für Ronnie James Dio, für das außer ihnen unter anderem auch Anthrax, Doro, Metallica, Motörhead, Rob Halford und Tenacious D Songs beisteuerten. Alle Einnahmen gehen an Dios Krebs-Stiftung.

Get Your Sting and Blackout – Farewelltournee[Bearbeiten]

Scorpions live in Bulgarien
Rudolf Schenker live in Madrid 2014.

Im März 2010 begannen die Scorpions ihre Abschiedstournee Get Your Sting and Blackout Worldtour mit einem Konzert am 15. März 2010 in der O₂ Arena in Prag, Tschechien, und am 18. März im Ice Palace in Moskau, Russland. In Deutschland startete die Tournee mit ihrem Auftritt am 7. Mai 2010 in der Arena Leipzig. Viele der Konzerte im Jahr 2010 werden Live aufgenommen und auf USB-Sticks zum Kauf angeboten. Insgesamt gaben sie 2010 dreizehn Konzerte in ihrem Heimatland, mit Ausnahme des Konzertes in Recklinghausen spielte die Band Edguy als Special Guest im Vorprogramm aller Deutschlandkonzerte. Über 100.000 Zuschauer sahen die Konzerte der Band in Deutschland.

Am 18. Juni 2010 startete die Band den Nordamerikateil ihrer Welttournee in Holmdel, New Jersey. Während der zwei-monatigen Tour gaben die Scorpions 38 Konzerte, von denen die meisten in Openair-Arenen stattfanden und größtenteils ausverkauft bzw. sehr gut besucht waren. im Vorprogramm spielen u. a. Ratt, Cinderella, MSG und Dokken. Die Ehemaligen Mitglieder Herman Rarebell und Michael Schenker waren bei einigen Konzerten als Gastmusiker dabei, wie auch Drummer-Legende Carmine Appice, Jeff Keith von Tesla, Vince Neil oder Musiker der Band Ratt. Im September führte sie die Tournee nach Lateinamerika. Ab Oktober kehrten sie nach Europa zurück und spielten dort wieder in Deutschland und Frankreich sowie in weiteren Ländern Europas. Insgesamt spielten die Scorpions 88 Konzerte im Jahr 2010. Die Band erreichte 2010 Platz 27 unter den Erfolgreichsten Tourneen weltweit. (Platz 5 in der Kategorie Rock)[23] 2011 wurde die Tournee fortgesetzt und führte die Band auch nach Asien und Russland. Im Sommer 2011 traten sie in Deutschland bei einigen Open-Air Konzerten, u. a. in Bielefeld und beim NDR 2 Festival auf der Meyer-Werft Papenburg, auf. 2011 waren es insgesamt 46 Konzerte.

Unter dem Motto Final Sting spielte die Band 2012 76 Konzerte in Europa, Nordamerika, Mittel- und Südamerika und Asien. In Deutschland gaben die Scorpions während der Final-Sting-Tour 2012 vier Hallenkonzerte (Stuttgart, Frankfurt, München und Oberhausen) und traten am 4. August 2012 beim Wacken Open Air auf.[24] Schwerpunkte der Tournee 2012 lagen in Frankreich und Russland, wo sie unter anderem gleich drei Konzerte in Moskaus Crocus City Hall spielten. Am 24. Mai 2012 war die Band Gast beim Mawazine-Festival in Rabat, Marokko und spielten erstmals in diesem Land. Neben den Scorpions traten u. a. Evanescence, Lenny Kravitz und Mariah Carey auf.

Im Sommer 2012 ging die Band zum zweiten Mal ausgiebig in Nordamerika auf Tournee, und spielte dort 21 Konzerte, unter anderem im Staples Center in Los Angeles.[25]

Am 18. Januar 2013 hat die Band ihren „Rücktritt vom Rücktritt“ bekanntgegeben, so dass sie nach ihrer Welttournee doch weitermachen wollen, aber keine weiteren langen Tourneen mehr plant, jedoch das ein oder andere Konzert geben wollen.

Matthias Jabs MTV Unplugged 2014

Im Juli 2013 spielten die Scorpions als Headliner bei einem Festival in Dnipropetrowsk und traten danach beim Byblos Festival im Libanon auf. Im September 2013 gaben die Scorpions im Amphitheater am Lykabettus in Athen drei Akustikkonzerte. Diese wurden von MTV für MTV Unplugged aufgezeichnet.[26] Im Oktober und November 2013 hat die Band gemeinsam mit dem Sofia Symphony Orchester 7 Konzerte in Weißrussland, Russland, u. a. Moskau, St. Petersburg, und der Ukraine gespielt. Im November 2013 gingen sie auf eine Kurztournee durch das Baltikum und Finnland.[27] Am 16. Dezember endete das Tourjahr 2013 nach 22 Konzerten mit einem Auftritt in Sofia, Bulgarien.

Die Farewell-Tour wurde 2014 fortgesetzt. Die Band war am 7. und 8. März 2014 in Madrids Palacio Vistalegre zu Gast, und startete damit das Tourjahr 2014.[28] Im Anschluss folgte der zweite Teil der Orchester-Tour durch Russland. Ende April und Anfang Mai 2014 gaben sie fünf Konzerte in Deutschland (Kempten, München, Stuttgart, Hamburg und Köln) mit dem MTV-Unplugged Programm.[29] Am 16. Juni 2014 traten sie mit der Ungarischen Band Omega vor 200.000 Besuchern auf dem Heldenplatz in Budapest auf. Im Laufe des Jahres folgen weitere Konzerte u. a. in der Schweiz, in Schweden, Italien und Frankreich. Im August 2014 kündigten sie für 2015 ihre 50th Anniversary Tour an.[30]

2010 nahmen die Scorpions 35,4 Millionen Dollar ein und landeten auf dem 37. Platz im Pollstar-Ranking der umsatzstärksten Tourneen.[31] Die Final Sting-Tour 2012 erreichte mit Einnahmen von 32,7 Millionen Dollar im Pollstar-Ranking der umsatzstärksten Tourneen den 38. Platz.[32]

Musikalischer Stil und Einfluss auf die Musikkultur[Bearbeiten]

Charakteristisch für den Sound sind harte Powerchord-Gitarrenriffs von Rudolf Schenker im Zusammenspiel mit den melodiösen Soli von Matthias Jabs sowie die hohe metallische Stimme von Frontmann Klaus Meine und solide simple Standard-Schlagzeug-Rockbeats. Häufig werden sie zu den Initiatoren der so genannten Powerballade gezählt.

Bands wie Metallica, Bon Jovi, die sich auf Geheiß des Managers Doc McGhee auf ihrer ersten Tournee 1984 als Vorband jeden Auftritt der Scorpions anschauen mussten, um von deren Auftreten und Bühnenpräsenz zu lernen, Iron Maiden, und Def Leppard spielten in jungen Jahren als Vorband für die Scorpions.[33] System of a Down haben z. B. Coming Home und When the Smoke is Going Down gecovert und Rob Halford von Judas Priest das Lied Blackout. Bruce Dickinson coverte The Zoo, Helloween das Lied He's a Woman – She's a Man vom Album Taken by Force, und Children of Bodom das Lied Don't Stop at the Top vom Savage Amusement-Album. Yngwie Malmsteen, ein großer Verehrer von Uli Roth, wie auch die Band Testament coverten den Scorpions-Klassiker Sails of Charon vom Album Taken by Force. Das Lied Sails of Charon gilt als ein Lieblingslied von Kirk Hammett von Metallica, er spielt es des Öfteren als Intro oder solo auf Konzerten von Metallica. Die Band Flametal Spielte Sails Of Charon für ihre CD Heavy Mellow ein, die Band spielte darauf Hard-Rocksongs in einer Flamenco- instrumentalversion neu ein. Die Schwedische Death Metal Band Therion coverten das Lied Fly to the Rainbow vom gleichnamigen Studioalbum und veröffentlichten es auf ihrem Album A'arab Zaraq – Lucid Dreaming aus dem Jahr 1997. Auch die Band Green Day, selber Fans der Band, coverten ein Lied der Band,[34] nämlich Rock You Like a Hurricane. Vince Neil, Sänger bei Mötley Crüe, coverte im Jahr 2010 Another Piece of Meat vom Lovedrive-Album für sein Solo-Album Tattoos & Tequila. Die Band Tesla (Band) spielt häufiger Scorpions-Songs während ihres Soundcheck vor Konzerten. Die Band Lagwagon coverten den Song No One Like You und veröffentlichten ihn im Jahr 2002 auf ihrem Album Lets Talk About Leftovers. Der Organist Klaus Wunderlich spielte den Song Send me an Angel ein. Musiker wie Billy Corgan, der die Band als seinen größten musikalischen Einfluss bezeichnet hat und öfter Scorpions Songs bei Auftritten mit seiner Band Smashing Pumpkins spielt, beispielsweise The Zoo, Axl Rose, Kirk Hammett von Metallica, Beth Ditto, Musiker der Band Weezer, Anders Fridén, Alex Skolnick, Joe Satriani oder Andreas Kisser von Sepultura nennen die Band oder einzelne Musiker der Scorpions als Vorbilder. Auch die Sängerinnen Shakira, Tarja Turunen und Pink zählen die Band zu ihren Vorbildern. Van Halen spielten zu Beginn ihrer Karriere Mitte der 1970er Jahre oft Lieder der Scorpions nach. Nach einem Konzert in London 1976 stürmte Gary Moore auf die Bühne und sagte zu Rudolf Schenker: „I fucking love your band![35] Der weltbekannte Schriftsteller Paulo Coelho ist ebenso bekennender Fan der Band wie auch Schauspieler Ben Stiller. Ein bekanntes Showelement ist die mittlerweile legendäre Scorpionspyramide, dabei stellte sich Klaus Meine auf die Oberschenkel der Gitarristen. Beim Wacken-Openair 2012 stand eine Skulptur aus Eisen auf der Bühne, die Rudolf Schenker, Matthias Jabs und Klaus Meine als Scorpionspyramide zeigt.[36]

Am 21. Februar 2009 erhielten die Scorpions den Echo für ihr Lebenswerk. Die Jury würdigte damit die erfolgreiche Karriere der deutschen Rockgruppe, den Einfluss auf die moderne Musikkultur und Wind of Change „als globale Hymne [für] das friedliche Ende des Kalten Kriegs“.[37] Diese Auszeichnung, die ihnen von Boxer Wladimir Klitschko überreicht wurde, nahmen die Bandmitglieder persönlich in der O2 World in Berlin entgegen. Sänger Klaus Meine betonte dazu, dass sie diesen Preis nicht als das „Ende“, sondern als weiteren Anstoß sahen, „den verrückten Rock’n’Roll-Traum weiterzuleben“.[38] Anschließend spielten sie als Finale der Veranstaltung ein Medley bestehend aus Big City Nights, Rock You Like a Hurricane und Wind of Change. Am 6. April 2010 wurde den Scorpions die Ehre zuteil, mit einem Stern auf dem RockWalk in Los Angeles geehrt zu werden und dort ihre Handabdrücke verewigen zu dürfen, damit stehen sie in einer Reihe mit Musiklegenden wie Elvis Presley, Eric Clapton, Carlos Santana, Edward Van Halen, Ronnie James Dio, B. B. King und Bands wie AC/DC, Kiss, Black Sabbath und vielen anderen. Sie sind die ersten Künstler aus Deutschland und Zentraleuropa, denen diese Auszeichnung zuteilwurde. Am 18. Mai 2010 wurden die Scorpions von Fürst Albert II. (Monaco) mit dem Legend World Music Award für ihren herausragenden Beitrag zur Entwicklung der Rockmusik und ihre außergewöhnliche Karriere gewürdigt.

In der Dauerausstellung der Rock and Roll Hall of Fame sind die Scorpions mit einigen Exponaten vertreten, u. a. dem Original des Textes von Wind of Change.[39]

Albencover[Bearbeiten]

Die Scorpions sind unter anderem auch bekannt für ihre meist herausragenden und besonders zu früheren Zeiten auch recht provokanten Albencover. Wie zahlreiche andere Rockbands ihrer Zeit verzichteten auch die Scorpions zumeist (Ausnahmebeispiel: Eye II Eye) auf Gruppenfotos auf der Vorderseite ihrer Alben und bevorzugten stattdessen meist auffällige und besondere Coverartworks. Das Cover des Albums Virgin Killer sorgte 1976 in der Öffentlichkeit für einen Skandal, da das Cover, das ein kindliches nacktes Mädchen hinter einer gesprungenen Glasscheibe zeigte, von vielen Leuten als pornografisch empfunden wurde und teilweise mit Kinderpornografie in Verbindung gebracht wurde.[40] Die Diskussionen halten bis heute an. So wurde etwa von britischen Providern vorübergehend der Zugriff auf den Artikel der englischen Wikipedia zu dem Album gesperrt, da dieser das Originalcover zeigt.[41][42] Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimediadienstanbieter hat bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien eine Indizierung des Albumcovers angeregt.[43] Mit einer geänderten, unverfänglichen Hülle brachte das Album später die erste Goldene Schallplatte der Scorpions in Japan. Es erhielt außerdem in Deutschland die Auszeichnung „LP des Jahres“. Das Cover des Albums Lovedrive auf dem Jahr 1979 wurde vom Playboy-Magazin als bestes Artwork des Jahres ausgezeichnet. Die Cover der beiden Alben Lovedrive und Animal Magnetism (1980) wurden von der britischen Grafikdesign-Agentur Hipgnosis gestaltet. Das Cover der LP Blackout wurde von dem österreichischen Zeichner Gottfried Helnwein gestaltet. Das Coverfoto des Nachfolgers Love at First Sting stammt von dem Akt- und Modefotografen Helmut Newton. 2008 gab Rudolf Schenker in einem Interview an, dass von jeher größter Wert auf die Covergestaltung gelegt wurde. So wäre es 1988 bei dem Album Savage Amusement fast zu einer Zusammenarbeit mit dem Pop-Art-Künstler Andy Warhol gekommen. Dieser setzte seinen Lohn allerdings derart hoch an, dass die Band absprang, was Schenker rückblickend als Fehler bezeichnete.[44]

Weiteres[Bearbeiten]

Im Jahre 1978 gründete Francis Buchholz die PA-Firma Rocksound, mit deren Equipment die Scorpions ihre eigenen Shows technisch ausstatten konnten und in den 1980er und 1990er Jahren zu den wichtigsten Lieferanten für Bühnentechnik in Deutschland zählten. Die Firma besteht, ohne Beteiligung der Band, bis heute.

Die Band ließ das Logo Scorpions am 29. Februar 1980 in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes als Wort-Bild-Marke eintragen und markenrechtlich schützen.[45]

1986 waren sie maßgeblich an der Gründung der Beatbox-Probenräume (Proberäume zur Vermietung an Bands/Musiker etc.) in ihrer Heimatstadt Hannover beteiligt. Sie gaben den Gründern und Betreibern ein zinsloses Darlehen und nutzen die Räumlichkeiten für Proben etc..[46]

Zusammen mit anderen Musikern, wie Peter Maffay oder Klaus Lage gründeten die Scorpions 1997 die Gesellschaft Deutsches RockRadio.

Im Jahr 2001 wurde In Leganes, einem Vorort von Madrid, eine Straße nach den Scorpions benannt.[47]

Ab dem 25. Januar 2012 widmete das Rock'n Pop Museum in Gronau der Band eine Sonderausstellung, unter dem Motto Rock you like a Hurricane wurde bis August 2012 die Karriere der Scorpions nachgezeichnet.[48] Die Ausstellung war die bisher erfolgreichste Sonderausstellung seit Eröffnung des Museums.

Im Jahr 2014 soll der Scorpions-(Dokumentar)-Film Big City Nights, produziert von Deutsche Welle TV und unter Regie von Katja von Garnier, im Kino Premiere feiern und auf DVD erscheinen.[49]

Bisher spielten die Scorpions zwischen 3000[50] und etwa 5000 Konzerte in über 80 Ländern.[51] Laut einem Spiegel-Bericht aus dem Jahr 2008 erhalten die Scorpions im Schnitt 250.000 Euro pro Konzert.[52]

Trivia[Bearbeiten]

Die Rockgruppe Status Quo nannte sich ursprünglich und vor deren erfolgreicher Zeit im Jahr 1962 ebenfalls „The Scorpions“.

Besetzungsübersicht von 1965 bis heute[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Scorpions/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten]

Konzertalben[Bearbeiten]

Sammelalben[Bearbeiten]

Kompilationen (Auswahl)[Bearbeiten]

Musikvideos[Bearbeiten]

Tourneen[Bearbeiten]

Bisher spielten die Scorpions etwa 5.000 Konzerte in über 80 Ländern.[54]

  • 1972: Lonesome Crow Tour
  • 1974: Fly to the Rainbow Tour
  • 1975–1976: In Trance Tour
  • 1976: Virgin Killer Tour
  • 1977–1978: Taken by Force Tour
  • 1978–1979: Lovedrive Tour
  • 1980: Animal Magnetism Tour
  • 1982–1983: Blackout Tour
  • 1984–1986: Love at First Sting Tour
  • 1988–1989: Savage Amusement Tour
  • 1990–1991: Crazy World Tour
  • 1993–1994: Face the Heat Tour
  • 1996–1997: Pure Instinct Tour
  • 1999: Eye to Eye Tour
  • 2000: Moment of Glory Tour
  • 2001: Acoustica Tour
  • 2002: Tour 2002
  • 2003: Tour 2003
  • 2004–2006: Unbreakable World Tour
  • 2007–2009: Humanity World Tour
  • 2010–2015: Get Your Sting and Blackout Farewell-Tour[55]
    • 03/2010-10/2011: Get Your Sting and Blackout Worldtour
    • 11/2011-2012: Final Sting Worldtour
    • 07/2013-2014: Rock 'n' Roll Forever Tour
    • 2015: 50th Anniversary Tour

Auszeichnungen und Ehrungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Die Scorpions sind Ehrenmitglied des Deutschen Rock & Pop Musikerverband.[56]

  • 1975: Beste Deutsche Live-Band
  • 1976: Album des Jahres in Deutschland Virgin Killer
  • 1979: Playboy-Magazin: Bestes Artwork des Jahres für das Lovedrive-Cover
  • 1985: Eintrag in das Goldene Buch von Hannover
  • 1985: Goldene Europa[57]
  • 1986: Bravo-Otto in Silber Kategorie Band Hard n Heavy
  • 1991: Bravo-Otto in Gold Kategorie Band Hard n Heavy
  • 1991: Einladung in den Kreml, Empfang beim damaligen sowjetischen Präsidenten Gorbatschow
  • 1992: Bravo-Otto in Bronze Kategorie Band Hard n Heavy
  • 1992: World Music Award als international erfolgreichster deutscher Rock-Act[58]
  • 1992: Echo als beste nationale Gruppe
  • 1992: Goldene Europa
  • 1994: World Music Award
  • 1998: Radio Regenbogen Award Rock International
  • 1999: RSH-Gold[59]
  • 2000: Stadtkulturpreis Hannover[60]
  • 2000: Stadtplakette von Hannover[61] (an Klaus Meine, Rudolf Schenker, Matthias Jabs)
  • 2000: Eintrag in das Goldene Buch von Hannover
  • 2001: Scorpions Straße in Leganes, Spanien
  • 2003: Sondermodell Scorpions des Modells Speedster der Automarke Opel (Limitiert auf 80 Exemplare, Flying V-Gitarre im Lieferumfang)
  • 2005: Wahl von Wind Of Change zum Deutschen Jahrhunderthit im Rahmen der ZDF-Sendereihe Unsere Besten
  • 2008: Honorary WBC ambassadors for peace für ihre jahrelangen Bemühungen um den Zusammenhalt und Frieden auf der Welt, ausgezeichnet vom Boxverband WBC
  • 2009: Echo für das Lebenswerk[62]
  • 2009: bei einer Umfrage von StepStone zu 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland wurden die Scorpions mit 17,5 % zur beliebtesten Musikgruppe Deutschlands gewählt.[63]
  • 2009: Ungarn: Börze Award in der Kategorie Lebenswerk vergeben durch die Musikfachzeitschrift Lemezbörze
  • 2009: Goldene Henne: Ehrenpreis Wendesong[64]
  • 2010: Stern auf dem Hollywood Rock Walk in Los Angeles[65]
  • 2010: Rock Legend Award[66] der World Music Award (Sonderauszeichnung für ihren herausragenden Beitrag zur Entwicklung der Rockmusik)
  • 2010: Rock Group Lifetime Achievement-Preis des Vegas ROCKS! Magazine (Auszeichnung in Las Vegas bei den Vegas ROCKS! Magazin Awards)
  • 2010: Sonderbriefmarke Scorpions zur Tournee in Brasilien, herausgegeben von der Brasilianischen Post[67]
  • 2010: Scorpions-Bier einer Bolivianischen Brauerei zum Auftritt in Bolivien[68]
  • 2010: GQ Männer des Jahres Award-Kategorie Lebenswerk[69]
  • 2010: Lifetime Achievement Awards der Hard Rock Cafe-Kette[70][71]
  • 2010: In Schwabach bei Nürnberg überlässt Gitarrenbauer Herbert Engelhard Rudolf Schenker und Matthias Jabs zwei mit Blattgold überzogene Gitarren[72][73]
  • 2011: Radio Regenbogen Award in der Kategorie Lifetime Rock[74]
  • 2011: Deutscher Musikautorenpreis (Gema) Kategorie: Komposition Rock (an Klaus Meine, Rudolf Schenker, Matthias Jabs)
  • 2011: Pioneer of Pop-Award des SWR3-New-Pop-Festival[75]
  • 2011: Metal Guru Award des Classic-Rock Magazins[76]
  • 2012: CGDC Award Kategorie MUSIC FOR DIALOGUE, verliehen vom Center for Global Dialogue and Cooperation (CGDC)[77]
  • 2012: Deutscher Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Ehrenpreis der Städte und Gemeinden[78][79]
  • 2013: Steiger Award Musik National[80]

Literatur[Bearbeiten]

  • Rainer M. Schröder: Scorpions – Deutschlands erfolgreichste Rockgruppe. Reihe: Heyne Diskothek, Wilhelm Heyne, München 1980 ISBN 3-453-80048-6.
  • Hollow Skai, Erich Pabel: Scorpions. Arthur Moewig KG, 1992 ISBN 3-8118-3095-3.
  • Rainer M. Schröder, Edgar Klüsener: Scorpions: Wind Of Change – Der lange Weg zum Rock-Olymp. Hannibal Verlagsgruppe KOCH, 1993 ISBN 3-85445-079-6.
  • Rudolf Schenker, Lars Amend: Rock your life. – Der Gründer und Gitarrist der Scorpions verrät sein Geheimnis: mit Spaß zu Glück und Erfolg, mvg Verlag, 2009 ISBN 978-3-86882-019-5.
  • Marc Theis: Scorpions – The 1st official Scorpions Photobook. Fotobuch, Hommage Verlag, 2010 ISBN 978-3-86860-074-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.pointoo.de/poi/Schwarmstedt/Scorpions-Musikproduktions-und-Verlags-GmbH-20083829.html
  2. http://www.the-scorpions.com/german/imprint.asp
  3. http://www.billboard.biz/bbbiz/content_display/genre/news/e3i265790c0e524ea2be89aaa5a2c471f33
  4. Die „Scorpions“ rocken am 16. Juli im Willy-Sachs-Stadion | Stadt Schweinfurt | Zeitgeschehen
  5. Blazek, Matthias: Das Niedersächsische Bandkompendium 1963–2003, Celle 2006, ISBN 978-3-00-018947-0, S. 8.
  6. Monsters Of Rock. Castle Donington 1980. Ukrockfestivals.com. 16. August 1980. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  7. Suchabfrage auf der offiziellen Website der RIAA.
  8. http://www.metal-rules.com/metalnews/2007/01/14/francis-buchholz-ex-scorpions/
  9. a b Gold & Platinum – May 19, 2010. RIAA. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  10. Les Meilleures Ventes Tout Temps de 45 T. / Singles [1]
  11. Teutonen in Amerika: Rammstein rockt weltberühmte Arena | news.de
  12. Love at First Sting Tour 1984 – 1986. The-scorpions.com. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  13. Savage Amusement Tour 1988 – 1989. The-scorpions.com. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  14. Bundesverband Musikindustrie: Gold-/Platin-Datenbank. Musikindustrie.de. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  15. Michael Custodis, Kapitel: Moment of Glory – The Scorpions und die Berliner Philharmoniker, in: Klassische Musik heute. Eine Spurensuche in der Rockmusik, Bielefeld transcript-Verlag 2009 ISBN 978-3-8376-1249-3
  16. Acoustica Tour 2001. The-scorpions.com. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  17. Tour 2003. The-scorpions.com. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  18. Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG: Im Interview: Rudolf Schenker, Scorpions. Regional-themenguide.de. 25. November 2005. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  19. Scorpions Humanity Tour 2007 – 2009. The-scorpions.com. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  20. DER SPIEGEL 2/2008 – Alter Rock schlägt jungen Pop. Spiegel.de. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  21. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDie Scorpions trennen sich nach ihrer Tournee. Die Welt, 24. Januar 2010, abgerufen am 24. Januar 2010.
  22. a b Scorpions Offizielle Webseite
  23. http://www.rockbottom-music.de/interviews/scorpions-2011.mp3
  24. Scorpions headlinen Wacken 2012 – Frühbucherticketing startet morgen auf Festivalisten Newsmagazin
  25. Scorpions Tourdaten
  26. http://www.mtv.de/news/32545-mtv-unplugged-scorpions-rocken-griechenland
  27. http://www.the-scorpions.com/german/tourdates.asp
  28. http://www.the-scorpions.com/english/tourdates.asp
  29. http://www.the-scorpions.com/english/tourdates.asp
  30. http://www.blabbermouth.net/news/scorpions-to-celebrate-50th-anniversary-in-2015-with-new-studio-album-tour/
  31. http://www.pollstarpro.com/files/Charts2010/2010YearEndTop50WorldwideConcertTours.pdf
  32. http://www.pollstarpro.com/files/011413top50.pdf
  33. „laut.de“ [2]. Abschnitt 7 Zeile 2.
  34. Rudolf Schenker (Scorpions). Heavymetal.lu. 17. Dezember 1991. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  35. Niet compatibele browser. Facebook. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  36. www.wacken.com.
  37. Zitiert nach Scorpions bekommen Echo fürs Lebenswerk, Der Tagesspiegel.
  38. Dankesrede bei der Echo-Verleihung.
  39. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/corso/1729945/
  40. Roland Seim, Josef Spiegel (Hrsg.): Der kommentierte Bildband zu „Ab 18“ – zensiert, diskutiert, unterschlagen. Zensur in der deutschen Kulturgeschichte. 2. verbesserte Neuaufl., Telos Verlag 2001, ISBN 3-933060-05-2, S. 158.
  41. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWikipedia in Großbritannien entsperrt. heise.de, 9. Dezember 2008, abgerufen am 9. Dezember 2008.
  42. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDie Scorpions sind schuld – Wikipedia lahmgelegt. n-tv.de, 8. Dezember 2008, abgerufen am 8. Dezember 2008.
  43. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIndizierung des Scorpions-Albumcovers „Virgin Killer“ soll geprüft werden. www.heise.de, 9. Dezember 2008, abgerufen am 9. Dezember 2008.
  44. Tim Eckhorst: Metall macht Musik. TheNextArt Verlag, 2008, ISBN 978-3-939400-18-9, S. 40.
  45. https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register#position5
  46. http://www.beatbox-hannover.de/bilder/Intervie.pdf
  47. Scorpions Photo Gallery – Miscellaneous/calle2. The-scorpions.com. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  48. rock'n'popmuseum Gronau | Ausstellung | Page-2
  49. Pressemitteilung Deutsche Welle: Scorpions-Film über die weltweite Abschiedstournee 14. Juli 2011 auf pr-inside.com. Abgerufen am 16. Juli 2011
  50. Nur noch drei Jahre Scorpions – Europas erfolgreichste Rock-Band geht in Rente – Region – Hamburger Abendblatt. Abendblatt.de. 24. Januar 2010. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  51. Orange but Green supporten die Scorpions in Essen – Musik. Monstersandcritics.de. Abgerufen am 19. Mai 2010.
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  53. http://www.mediamarkt.de/angebot/vorbestellung/sony-music-scorpions-live-in-3d
  54. Orange but Green supporten die Scorpions in Essen – Musik
  55. http://www.delta-news.com/events/scorpions-final-sting-world-tour-2011-2012-neue-tourdaten-fur-deutschland-2012/
  56. http://www.musiker-online.com/deutscher-rock-pop-musikerverband-e-v/vorstand-und-rock-poprat/
  57. charts-weltweit.de – Single-Charts, Album-Charts, Download-Charts, Klingelton-Charts: Goldene Europa. Charts-weltweit.de. 2. August 2007. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  58. Die Playce AG in München ist spezialisiert auf das Management und die Vermarktung von Persönlichkeiten und Themen aus den High-Interrest-Bereichen Spitzensport und Entertainment. Playce.de. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  59. RSH-Gold-Verleihung 1999.
  60. bal/Fender: Neuer Ruhm für die Botschafter Hannovers, in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 2. März 2000.
  61. Seite auf hannover.de
  62. Echo-Gewinner 2009
  63. Scorpions Neuigkeiten: Zur beliebtesten Band des Landes gewählt!
  64. Goldene Henne. Goldene-henne.de. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  65. Scorpions auf Hollywoods ’Rock Walk’ verewigt Hannover / NP – Neue Presse
  66. World Music Awards: Die Scorpions sind die Rocklegende der Welt!. Tikonline.de. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  67. We have our own Scorpions stamp in Brazil now. How crazy is t... on Twitpic
  68. Scorpions In Bolivia = Auténtica Cerveza On Twitpic
  69. GQ Männer des Jahres 2010 – die Gewinner – GQ
  70. Hooked-on-Music – Aktuell
  71. TeNo Blog » TeNo auf der Scorpions VIP Party im Hard Rock Café Cologne
  72. Musik: Blattgold-Gitarren für die Scorpions – Musik – FOCUS Online – Nachrichten
  73. Goldiges Geschenk für die Scorpions – Region & Bayern – nordbayern.de
  74. www.ka-news.de.
  75. SWR3 New Pop Festival 2011
  76. CR AWARDS: The Winners | News, Top Posts | Classic Rock – page 0
  77. www.cgdc.eu.
  78. www.nobilis.de.
  79. www.markenartikel-magazin.de.
  80. http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/sascha-hellen-laesst-den-steiger-award-wiederauferstehen-id8556752.html