Pečky

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Pečky
Wappen von Pečky
Pečky (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Kolín
Fläche: 1075 ha
Geographische Lage: 50° 5′ N, 15° 2′ O50.09042777777815.030169444444194Koordinaten: 50° 5′ 26″ N, 15° 1′ 49″ O
Höhe: 194 m n.m.
Einwohner: 4.577 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 289 11
Verkehr
Straße: PoděbradyPlaňany
Bahnanschluss: PragKolín
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Milan Urban (Stand: 2007)
Adresse: Masarykovo nám. 78
289 11 Pečky
Gemeindenummer: 537641
Website: www.pecky.cz

Pečky (deutsch Petschek) ist eine Stadt in Tschechien. Sie liegt 14 Kilometer nordwestlich von Kolín und gehört zum Okres Kolín.

Geographie[Bearbeiten]

Pečky befindet sich linksseitig der Výrovka auf der Böhmischen Tafel. Durch Pečky führt die Eisenbahnhauptstrecke von Prag nach Česká Třebová. Nördlich der Stadt verläuft die Trasse der Autobahn D 11, deren nächste Abfahrt in Vrbová Lhota liegt.

Nachbarorte sind Kostelní Lhota im Norden, Vrbová Lhota im Nordosten, Ratenice im Osten, Cerhenice im Südosten, Dobřichov im Süden, Radim und Chotutice im Südwesten, Tatce im Westen sowie Velké Chvalovice im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Anhand von archäologischen Funden lässt eich eine Besiedlung der Gegend von Pečky seit der Jungsteinzeit nachweisen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1225.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein war Pečky ein landwirtschaftlich geprägter Ort. Mit der Inbetriebnahme der Eisenbahn von Deutschbrod nach Kolín durch die Österreichische Nordwestbahn begann 1870 die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes. 1881 wurde die Eisenbahnnebenstrecke nach Sasmuk in Betrieb genommen. 1925 wurde Pečky zur Stadt erhoben und führt seit 1931 ein Wappen.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Pečky besteht aus den Ortsteilen Pečky (Petschek) und Velké Chvalovice (Groß Chwalowitz).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • katholische Kirche St. Wenzel, geweiht 1913
  • evangelische Kirche Mgr. Jan Hus, errichtet 1915–1918
  • Rathaus, 1901 fertiggestellt
  • Wasserturm, errichtet in den 1930er Jahren

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)