Pedro González de Mendoza

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Pedro González de Mendoza

Pedro González de Mendoza (* 3. Mai 1428 in Guadalajara, Spanien; † 11. Januar 1495 ebenda) war ein spanischer Kardinal [1] und Staatsmann.

Leben[Bearbeiten]

Mendoza war der begabte Sohn von Iñigo López de Mendoza, Marquis de Santillana. Er beendete sein Studium an der Universität Salamanca 1452 und wurde ein Jahr später zum Bischof von Calahorra ernannt. Am 7. Mai 1473 erhob ihn Papst Sixtus IV. zum Kardinaldiakon von Santa Maria in Domnica. Als Kardinal und Kanzler von Kastilien unter Heinrich IV. gab er 1473 Ferdinand II. von Aragón und Isabella I. von Kastilien, die bereits verheiratet waren, seine Unterstützung. 1474 erkämpfte er Isabellas Recht, ihrem Halbbruder auf den Thron zu folgen, und schloss sich 1476 dem König und der Königin in der Schlacht von Toro an, in der die Anhänger von Juana la Beltraneja geschlagen wurden. Er behielt seinen Kanzlerposten und blieb bis zu seinen Tod Hauptberater des Königspaars. Über seine politischen Interessen hinaus förderte er die Entwicklung einer humanistischen Kultur in Spanien, übersetzte die Klassiker ins Spanische und war ein Gönner von Petrus Martyr von Anghiera. Er wurde 1482 Erzbischof von Toledo, die höchste Stellung in der spanischen Kirchenhierarchie, die er seinem Schützling Gonzalo Jiménez de Cisneros vererbte.

Literatur[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Titelkirche: Santa Croce in Gerusalemme