Pelle Gudmundsen-Holmgreen

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Pelle Gudmundsen-Holmgreen

Pelle Gudmundsen-Holmgreen (* 21. November 1932 in Kopenhagen) ist ein dänischer Komponist.

Gudmundsen-Holmgreen studierte am Königlich Dänischen Musikkonservatorium und trat 1955 mit ersten Werken hervor. Seine frühen Werke sind von Carl Nielsen, Vagn Holmboe, Béla Bartók und Igor Strawinski beeinflusst. Um 1960 schloss er sich durch Kenntnis der Entwicklung des Serialismus in Darmstadt Komponisten wie Per Nørgård und Ib Nørholm an, fand jedoch bald zu einem eigenen Stil, der von Reduktion und Minimalismus geprägt ist, aber auch absurde Zustände mit einbezieht. Gudmundsen-Holmgreen studierte die Werke von Samuel Beckett, die für ihn stilprägend waren. Seine Musik bezieht aber auch Barockmusik, Jazz, Folk (aus Griechenland und Spanien) sowie Gregorianischen Gesang mit ein. Gudmundsen-Holmgreens Œuvre steht aber auch der amerikanischen bildenden Kunst und dem Pop-Art nahe, er ließ sich von John Cage und Edgard Varèse ebenso inspirieren wie von Robert Rauschenberg.

Für seine Komposition „Symfoni/Antifoni“ (1980) erhielt Gudmundsen-Holmgreen den Musikpreis des Nordischen Rates.

Werke[Bearbeiten]

Gudmundsen-Holmgreen schrieb u. a. 9 Streichquartette, Stücke für Klavier und Orgel, Kammermusik, Konzerte für Cello und Klavier, Ensemble- und Orchestermusik.

Weblinks[Bearbeiten]