Pentling

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pentling
Pentling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pentling hervorgehoben
48.98361111111112.058888888889408Koordinaten: 48° 59′ N, 12° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Höhe: 408 m ü. NHN
Fläche: 32,64 km²
Einwohner: 5735 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 176 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93080
Vorwahlen: 0941, 09405
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 180
Gemeindegliederung: 18 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Rathaus 5
93080 Pentling
Webpräsenz: www.pentling.de
Bürgermeister: Barbara Wilhelm
Lage der Gemeinde Pentling im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Cham Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Eichstätt Landkreis Kelheim Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Schwandorf Straubing Landkreis Straubing-Bogen Regensburg Forstmühler Forst Kreuther Forst Brunn (Oberpfalz) Alteglofsheim Altenthann Aufhausen Bach an der Donau Barbing Beratzhausen Bernhardswald Bernhardswald Brennberg Brunn (Oberpfalz) Deuerling Donaustauf Duggendorf Hagelstadt Hemau Holzheim am Forst Kallmünz Köfering Laaber Lappersdorf Mintraching Mötzing Neutraubling Nittendorf Obertraubling Pentling Pettendorf Pfakofen Pfatter Pielenhofen Riekofen Regenstauf Schierling (Oberpfalz) Sinzing Sünching Tegernheim Thalmassing Wenzenbach Wiesent (Gemeinde) Wörth an der Donau Wolfsegg (Oberpfalz) ZeitlarnKarte
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Pentling ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Pentling hat 18 amtlich benannte Ortsteile (in Klammern Einwohnerzahl)[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Keramiken und Bronzenadeln, die in der Forstmühle gefunden wurden, lassen darauf schließen, dass das Pentlinger Land bereits in der Bronzezeit bewohnt war. Der Ortsname Pentling (auch Pentilingin, Pentilingen oder Pentelingen) erscheint in mehreren Urkunden des Klosters St. Emmeram aus dem 12. und 13. Jahrhundert (erstmals 1187, zur Bezeichnung eines Ackers).

Siehe auch: Burgstall Pentling

In der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs wurde Pentling fast vollständig zerstört. Aus Dankbarkeit für die Wiedererlangung des Friedens wurde eine kleine Kapelle erbaut, die bis heute steht. Bis zur Säkularisation 1803 blieb Pentling Pfründe des Klosters St. Emmeram. Die Hofmark lag im bayerischen Landgerichtsbezirk Kelheim. 1818 entstand die politische Gemeinde Pentling.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Gemeinden Großberg, Hohengebraching (mit den am 1. Januar 1974 eingegliederten Gebietsteilen der aufgelösten Gemeinde Neudorf), Pentling und Poign zur neuen vergrößerten Gemeinde Pentling zusammengeschlossen.[3]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Unter zinnenförmig von Silber und Rot geteiltem Schildhaupt, unterstützt von einem goldenen Balken, in Schwarz eine silberne heraldische Lilie. Das Wappen wird seit 1979 verwendet.

Beschreibung des Wappens[Bearbeiten]

Das Wappen erinnert an die enge Verbindung der Gemeinde Pentling mit dem Regensburger Benediktinerkloster St. Emmeram, das über lange Zeit die Ortsherrschaft innehatte und wichtigster Grundherr auch in den seit 1978 zu Pentling gehörenden ehemaligen Gemeinden Großberg, Hohengebraching, Pentling und Poign war. Der rote Zinnenbalken im weißen Feld nimmt als heraldisches Symbol Bezug auf die Burg in Pentling, die – bereits zerstört – 1329 an St. Emmeram kam. Im 18. Jahrhundert hatten die Äbte des Klosters hier ein kleines Schloss. Rot und Weiß sind die Wappenfarben von St. Emmeram. Der goldene Balken steht für die Römerstraße von Augsburg nach Regensburg, die durch die Gemeinde Pentling führte. Die silberne Lilie in Schwarz stammt aus dem persönlichen Wappen des Abtes Godin von St. Emmeram, das noch heute auf einem Wappenstein in Pentling erhalten ist.

Partnergemeinden[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Im Ortskern sind handwerkliche Betriebe angesiedelt. Ferner gibt es seit den 1970er Jahren ein Gewerbegebiet mit Supermärkten, das bis 1999 mehrfach erweitert wurde, und die Autobahnraststätte Pentling Süd.

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über zwei Kindergärten und seit 1974 über eine Grundschule im Ortsteil Großberg. Im Grundschulgebäude befindet sich die Bücherei von Pentling. Seit August 2009 befindet sich hier auch die Regensburg International School (RIS), eine internationale Schule nach den Grundlagen der International Baccalaureate Organization (IBO).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/223831&attr=OBJ&val=1025
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 657 und 658.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pentling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien